Darf ein Schadensersatzanspruch gegen einen Vermieter mit der Miete aufgerechnet werden?

7 Antworten

Wenn der Vermieter auf deinen Balkon gelangt und die nach Mietvertrag vorhandene Markise beschädigt, dann könntest du das veranlasst oder zumindest zugelassen haben. Den Hergang solltest du schon ausführlicher erläutern. Falls der Vermieter durch dich aufgefordert wurde, die defekte Markise instand zu setzen, dieser Aufforderung trotz Fristsetzung nicht nachkam, und du durch eine Ersatzvornahme die Markise zu wechseln selbst in Auftrag gegeben hast, kannst du die entstandenen Kosten von der Miete einbehalten. Weise aber nach, dass eine Instandsetzung wirtschaftlich nicht mehr vertretbar war. Falls der Vermieter dich außerordentlich oder ordentlich mit Begründung der ungerechtfertigten Mietkürzung kündigt, solltest du gewappnet sein. Schließlich könntest du die Beschädigung der Markise schuldhaft verursacht haben. Hier würde deine Haftpflichtversicherung einspringen müssen.

Hat der Vermieter die Balkonmarkise wirklich unberechtigt entfernt? Zerstören hätte er sie sicher nicht dürfen!

Schadensersatz für die Zerstörung kann wiederum nur in Höhe des Zeitwerts liegen. Deswegen könnte das mit dem Sechstel schon in Ordnung sein.

Die Aufrechnung mit der Miete ist nicht rechtens, denn es ist nicht sicher, wie hoch der Vermieter überhaupt haften muss. Deshalb lieber auf Zahlung klagen und von einem Gericht feststellen lassen, wieviel tatsächlich zu zahlen ist. Vielleicht reicht auch schon eine vernünftig begründete Klageandrohung oder -einreichung aus, um den Vermieter zumindest zu etwas mehr zu bewegen.

Auf jeden Fall darfst Du Dir nicht zu sicher sein, dass Du vor Gericht Recht bekommen würdest. Meistens läuft es doch auf einen Vergleich raus, bei dem man dann immer noch auf erheblichen Kosten sitzen bleibt.

Darf ein Schadensersatzanspruch gegen einen Vermieter mit der Miete aufgerechnet werden?

Nein, darf er nicht, da man die Schadenshöhe nicht genau beziffern kann, muss man wohl den Vermieter verklagen.

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