darf ein Religionslehrer/in den Schülern eine 100% Garantie geben das die Guten Menschen nach dem Tod in den Himmel kommen und die Schlechten in die Hölle?

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25 Antworten

Ob er das darf, kann ich dir nicht sagen, aber dass er ein schlechter lehrer ist, ist bestätigt! Es gibt keine hölle, in der bibel wurde die hölle lediglich ein paar mal als gleichnis benutzt und hat so viel wie müllhalde bedeutet! In der offenbarung ist sogar ein absoluter widerspruch zur hölle, denn dort steht, dass die welt mit allen denen, die nicht im buch des lebens stehen vernichtet wird, wie sollen sie dann in der hölle schmoren, wenn die erde, der teufel und alles andere ein für alle mal vernichtet wird?!? Das was dein lehrer dir erzählt ist also biblisch nicht haltbar, da kann er dir gleich 57,348 jungfrauen und π mal 7 kamele versprechen und wenn er meint, 100% garantien aussprechen zu müssen, ist er entweder dumm oder fanatisch! Lg

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Das ist schon eine sehr spezielle Frage. Da stellt sich doch zu erst die Frage was ist gut und was ist schlecht? Und vor allem wer wertet das?

Menschen mögen keine komplexe Sachverhalte. Deswegen vereinfacht man sie so lange bis sie simpel sind. Die Tatsache ist, dass die meisten Dinge im Leben leider sehr kompliziert sind. So ist das auch mit gut und böse. 

In der christlichen Religion geht es darum nach besten Wissen und Gewissen zu handeln, denn mehr kannst du nicht tun. Dies kann jedoch auch dazu führen, dass du anderen Personen schadest. 

Den Himmel hat die christliche Religion übrigens, wie so vieles, aus heidnischen Religionen übernommen. In dem Fall aus der griechischen Religion. Das hat man damals gemacht um den Leuten die neue Religion einfach begreifbar zu machen. 

Der Himmel in dem es in der christlichen Religion geht ist kein Ort. Es geht viel mehr darum, dass wenn du ein gutes Leben geführt hast und dir nicht vorzuwerfen hast, du im Einklang mit dir selbst aus dem Leben scheidest. 

Und das ist vielleicht auch die Antwort kann dir das ein andere Mensch versprechen. Du kannst dein ganzes Leben versuchen gutes zu tun und dann machst du eine Fehler, den du dir vielleicht nie verzeihst. 

Es liegt also alleine bei dir. 

Aber du wirst an Hand der Antworten merken, dass Religion ein sehr spezielles Thema ist.   

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Hallo Mensur2135,

ganz sicher nicht! Die Vorstellung, dass die "guten Menschen" und den Himmel und die "schlechten Menschen" in die Hölle kämen, ist zwar eine weit verbreitete kirchliche Lehre, doch stimmt sie nicht mit dem überein, was die Bibel sagt.

Zunächst einmal enthält die Bibel nicht die Lehre von einer Feuerhölle. Über den Zustand der Toten sagt sie nämlich: "Denn die Lebenden sind sich bewusst, dass sie sterben werden; was aber die Toten betrifft, sie sind sich nicht des geringsten bewusst, auch haben sie keinen Lohn mehr, denn die Erinnerung an sie ist vergessen. Alles, was deine Hand zu tun findet, das tu mit all deiner Kraft, denn es gibt weder Wirken noch Planen, noch Erkenntnis, noch Weisheit in dem Scheọl [oder Grab], dem Ort, wohin du gehst" (Prediger 9:5,10). Was folgt daraus? Nun, wenn es nach dem Tod kein Bewusstsein gibt, dann kann es auch keine Qual durch ein Feuer geben!

In vielen Bibelübersetzungen erscheint zwar mehrfach das Wort "Hölle", doch gibt dieser Begriff nicht den eigentlichen Sinn der zugrundeliegenden Wörter aus dem ursprünglichen Text der Bibel wieder. In den hebräischen Ursprungstexten findet man z. B. das Wort "scheol". Da es kein genau entsprechendes deutsches Wort für dieses hebräische Wort gibt, haben es z.B. einige Bibelübersetzer nur transkribiert, d.h. lautgetreu aus der hebräischen Sprache wiedergegeben. Dieses Wort wird zwar in einigen Übersetzungen manchmal mit "Totenreich" oder "Hölle" übersetzt, gibt damit jedoch nicht die alttestamentliche Bedeutung dieses Begriffs nicht richtig wieder. Der Kontext der Bibel zeigt deutlich, dass es sich bei dem fälschlicherweise mit "Hölle" übersetzten Wort "scheol" lediglich um das Grab handelt. Es gibt also keinen Ort, an dem Gott Menschen nach dem Tod bestraft!

Wie aber sieht es mit einem Leben im Himmel aus? Die Bibel zeigt schon, dass es für einige treue Christen eine Auferstehung zu himmlischem Leben geben wird. Jesus sagte einmal zu seinen Jüngern: "Im Hause meines Vaters gibt es viele Wohnungen. Wenn es anders wäre, hätte ich es euch gesagt, denn ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und will euch heimnehmen zu mir, damit dort, wo ich bin, auch ihr seid" (Johannes 14:1,2). Kommen denn nicht alle Christen in den Himmel? Nein, die Bibel zeigt sehr deutlich, dass die eigentliche Bestimmung für den Menschen nicht der Himmel, sondern die Erde ist. So sagte Jesus Christus in er berühmten Bergpredigt: "Glücklich sind die Mildgesinnten, da sie die Erde erben werden" (Matthäus 5:5). Die meisten derer, die auferstehen werden, werden daher ein Leben auf der Erde, nicht im Himmel, erhalten.

Dass Gott dennoch Menschen zu himmlischem Leben auferweckt hat seinen Grund darin, dass er Menschen in eine künftige Regierung, in der Bibel das "Reich Gottes" oder "Königreich Gottes" genannt, einbinden möchte, die einmal über Menschen hier auf der Erde herrschen wird. Dieses "Königreich Gottes" wird dafür sorgen, dass auf der Erde endlich Gottes Wille geschieht und paradiesähnliche Zustände hergestellt werden.

In dem "Königreich Gottes", seiner göttlichen Regierung also, können logischerweise nicht alle Menschen, die Gott dienen, vertreten sein. Somit ist die Zahl derer, die Gott für ein himmlisches Leben vorsieht, begrenzt. Jesus sagte einmal mit Blick auf seine Jünger: "Fürchte dich nicht, du kleine Herde, denn es hat eurem Vater wohlgefallen, euch das Königreich zu geben" (Lukas 12:32). Im Verhältnis zu der unbegrenzten Zahl von Menschen, denen Gott ewiges Leben hier auf Erden geben wird, sind diejenigen, die Gott in sein Königreich beruft, eben nur eine "kleine Herde". Die allermeisten der Verstorbenen werden jedoch, wie schon gesagt, zu einem Leben auf der Erde auferstehen und erhalten die Möglichkeit, dann für immer am Leben zu bleiben.

Falls Du Deinen Religionslehrer wieder triffst, kannst Du ihm ja einmal davon erzählen.

LG Philipp

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Ich hatte zwar nie Religionsunterricht, aber meiner Ansicht nach sollte ein/e Religionslehrer/in nicht nur neutral gegenüber allen Gläubigen und Atheisten sein, sondern auch gegenüber allen Religionen. Aus meiner Sicht sollten im Religionsunterricht alle Religionen den Schülern neutral nahegebracht, nicht aber eine bestimmte glorifiziert werden, denn anderenfalls hätte der oder die Religionslehrer/in ein/e entsprechende/r Geistliche/r werden sollen.

Aber Gut oder Böse machen den Menschen nicht dessen Glauben, sondern dessen Taten und Intentionen. Auch die Bibel lehrt, das Glaube ohne Werke tot (vgl. Jakobusbrief 2,14-26) und selbst die besten Werke ohne die Liebe nutzlos sind (vgl. 1. Korintherbrief 13,1-3, Mathäusevangelium 22,37-40 und 25,31-46).

Andererseits berichtet meines Wissens die Bibel nur von einem Scheol, was übersetzt Unterwelt bedeutet, nicht aber direkt von einer Hölle. Ebenso wenig berichtet diese auch von einer Erbsünde. Wenn der/die Lehrer/in etwas anderes behauptet, soll er/sie dass anhand von Bibelstellen ohne irgendeine Interpretation beweisen.

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Natürlich darf er das. Das Risiko, von einem Schüler nach dessen Tod verklagt zu werden wegen Nichterfüllung der Garantie ist verschwindend gering.

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Kommentar von Bevarian
05.11.2016, 11:31

Hmmm, das Fehlen von Konsequenzen macht aber keine unbedingte Erlaubnis...   ;)))

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Natürlich darf er das, es handelt sich ja um Religion.

Da werden sowieso andauernd Wünsche und Fantasien als Wahrheit verkauft. Da kommt es auf ein Märchen mehr oder weniger auch nicht mehr drauf an.

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Da eine Garantie bei sowas absolut nichtsaussagend ist: ja die Garantie darf er/sie geben. Lügen ist ja nicht gesetzlich verboten (zumindest nicht in diesem Fall

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Ich würde die Frage direkt dem Bildungsministerium stellen und ein staatliches Zeugnis für meine Güte verlangen. Also mit staatlicher Garantie.

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Kommentar von cg1967
08.11.2016, 01:26

Im Usenet las ich mal: Gibt es beim jüngsten Gericht eigentlich auch ein jüngstes Berufungsgericht? Antwort: Dann werd' ich einen teuflich guten Anwalt brauchen. Replik: Dann wird die Rechnung aber himmelhoch.

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Hallo Mensur2135,

sie/er kann dir nur die Garantie geben, dass sie/er zu 100% persönlich davon überzeugt ist.

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Es kommt auf die Religion an. Als Christ müsste sich der Lehrer erst  einmal damit auseinandersetzen, das alle Menschen Sünder sind. In den Himmel kommen nach unserer Vorstellung alle, die Jesus als ihren Retter angenommen haben. Das können auch Menschen sein, die offensichtlich Böses getan haben, aber sich dann für einen christlichen Lebensweg entschieden haben (Vergebung, Wiedergutmachung).

Wer nicht an Gott glaubt, braucht sich darüber aber keinen Kopf machen.

Über die anderen Religionen könnten deren Anhänger berichten.

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wer solche garantien gibt, sollte erstmal einen beweis dafür erbringen, dass es diese ganzen märchenfiguren und -orte gibt.............. zudem würde ich solchen menschen überhaupt nicht mehr vertrauen oder ihnen irgendwas glauben, denn ein aufgeklärter mensch kann solche garantien nicht geben, er würde sich sonst lächerlich machen.............

ach mist, es ist ja ein religionslehrer, zu spät gelesen........na dann, glaube ruhig, wenn du an märchen glauben willst.............*zwinker*

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Solche Menschen kann man nicht belehren oder ändern.

Von solchen Menschen hält man sich fern.

Zumal die Inhalte beliebig sind. Andere glauben, dass eher der Glaube als die Lebensführung entscheidet, wo man hinkommt.

Und welche Orte es gibt, wo man hinkommen kann, ist auch nicht unumstritten. Und ich meine nur das Christentum.

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Er muss eigentlich neutral sein gegenüber Leuten die nicht seinen Unterricht besuchen, sonst im unterricht kann er das glaub machen das wollen bestimmt viele Eltern auch so.

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Nein, darf er nicht. Er darf nur solche Garantien geben die auch biblisch abgesichert sind. Was dem am nächsten kommt steht in Joh. 3,16:

Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, auf dass alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.

Dies ist eine Garantie, die gilt. Sie gilt sogar den schlechten Menschen. Also mit der Einteilung der Menschen in "gut" und "schlecht" liegt Dein Relilehrer schon mal ganz falsch. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass er das wirklich so gesagt hat.

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Achso. Dann ist für dich ein guter Religionslehrer, der sagt das es keimem gott gibt??passt irgendwie nich....

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Kommentar von earnest
10.11.2016, 06:45

Wo ist die Logik deiner Aussage, suesstweet?

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Mensur, dein Religionslehrer bzw. -Lehrerin sollte das anhand der Bibel beweisen können. Denn dort steht z.B. in Römer 6:7, dass diejenigen, die gestorben sind, von ihrer Sünde frei sind. Warum soll derjenige denn noch in die Hölle?

Außerdem steht die Hölle (Scheol/Hades) für das allgemeine Grab der Menschheit und wer tot ist weiß gar nichts mehr, er existiert nicht mehr,
die Toten „sind sich nicht des geringsten bewußt“ (Pr 9:5).

Dann kannst du ja noch fragen, warum eigentlich Jesus gestorben ist, denn in Johannes 5:28 steht doch, dass wir uns nicht wundern sollen, wenn die Gräber aufgehen und dass nicht nur die Gerechten, sondern auch die Ungerechten hervorkommen werden, weil Jesus sie rufen wird. Das ist nämlich so, wie du es in Römer 6:7 gelesen hast, sie sind dann sündenfrei! Das wurde nur durch den Preis möglich, den Jesus durch seinen Tod für uns zahlte.

Ich weiß nicht, woher die 100% Garantie für Hölle oder Himmel kommen! Die Erde ist unsere Heimat und wird sie auch nach der Auferstehung sein. (Offenbarung 21:3, 4) Dann hörte ich eine laute Stimme vom Thron her sagen: „Siehe! Das Zelt Gottes ist bei den Menschen, und er wird bei ihnen weilen, und sie werden seine Völker sein. Und Gott selbst wird bei ihnen sein. 4 Und er wird jede Träne von ihren Augen abwischen, und der Tod wird nicht mehr sein, noch wird Trauer, noch Geschrei, noch Schmerz mehr sein. Die früheren Dinge sind vergangen.“

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Falls das tatsächlich jemand getan haben sollte: Ein Fall für die Dienstaufsicht.

Lehrkräfte dürfen keine Propagandisten sein.

(Aber ich mag nicht glauben, dass so etwas von einer Lehrkraft verkündet wird.)

Gruß, earnest


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"Darf" ist eine sehr naive Frage.

Die eigentliche Frage ist, wer es ermöglicht oder verhindert.

Oder was du tust.

Und nicht jeder weiß nicht, was eine Mensur ist.

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Religionslehrer erzählen doch sonst auch nur Märchen, warum sollte dieses eine anders sein?

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Kommentar von Mensur2135
04.11.2016, 00:54

ja stimmt solange Der Religionslehrer/In das nicht als Realität voraussagt.

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Klar darf der das, es geht um Glauben und nicht um Wissen. Der darf sogar verlangen, daß der Schüler den Quark breittritt, es geht um Glauben und nicht um Wissen. Daß dies an Schulen noch gelehrt werdern darf ist die andere Seite der Medaille.

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