Darf ein Psychologe eine Diagnose verheimlichen?

6 Antworten

Naja. Es kommt darauf an, wie der Psychologe zu der "Diagnose" der Krankheit kommt. Wenn einfach im Zuge der Gespräche, die du wahrnimmst, seinerseits Vermutungen aufkommen, dann muss er diese nicht äußern. Wenn du allerdings an einem diagnostischen Verfahren teil nimmst um eben zu erfahren, worunter du leidest (oder auch nicht), dann darf er das Ergebnis dir gegenüber nicht verschweigen.

Verheimlichen nicht, aber er kann seine Diagnose diplomatischer, emphatischer, oder weniger, dem Patienten mitteilen. Manchmal ist sich ein Arzt auch noch nicht gewiss bei einer Diagnose und will noch besser abklären. Eine ärztliche Diagnose ist schliesslich keine Lapalie!

Das kommt sehr drauf an. Im Falle von Pat. die unter Betreuung stehen, und zu deren Genesung die Übermittlung der Diagnose nicht förderlich wäre, muss er dies nicht. Genauso wie untergebrachte Pat. in der Psychiatrie häufig ihre Krankenakte nicht einsehen dürfen - obwohl ein Pat. dies sonst immer darf!

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