6 Antworten

Jeder Patient hat das gesetzliche Anrecht, Kopien von Untersuchungsbefunden, Laborberichten, Röntgenaufnahmen (incl. CT und MRT), OP Protokollen und den Tages"fieber"kurven einzusehen und Kopien zu ziehen. Die "Berichte" vom Krankenpflegepersonal und ärztliche Anordungen gehören nicht dazu, diese Seiten können dem Patienten verweigert werden (Einzelentscheidung), aber auf richterliche Anforderung (bei Klagen, Prozessen) müssen auch diese abgegeben werden.

Grundsätzlich stehen Dir alle Befunde zu, Laborberichte, Entlassungsberichte Krankenhaus usw. Der Arzt kann sich mit seinen persönlichen Notizen dann herausreden, "wenn sie dem Patienten schaden würden", sprich, er hat Dich für dämlich erklärt und wäre jetzt natürlich angeschmiert, wenn Du seine Einschätzung zu lesen bekämst. In so einem Fall müßtest Du die Papiere herausklagen, was lange dauern kann, und vielleicht "verschwinden" dann diese Sachen, passiert ja immer wieder mal.

Je nach Umfang der Unterlagen mußt Du für die Kopien und den Versand bezahlen, kommt aber auf den Arzt an.

Verlangen kannst du alles.

Rausrücken muss er sie in bestimmten Fällen gar nicht, in allen anderen Fällen nicht alle Informationen, zb persönliche Kommentare nicht.

Ja , darf er . Nur ob der Arzt sie ihm kopiert und aushändigt ist eine andere Frage

das sind vom doc erarbeitete eigene notizen seiner arbeit . wie das tagebuch junger mädchen . nicht für dritte .

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