Darf ein nichtmuslimischer Mann mit einer muslimischen Frau eine Familie gründen und Kinder bekommen?

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21 Antworten

Was die weltlichen Gesetze angeht (und nur die gelten für alle Menschen gleich) steht einer Ehe zwischen Muslimen und Nichtmuslimen nichts im Weg. Religiöse Gesetze regeln das jedoch sicherlich anders, aber die gelten hierzulande nur für die jeweiligen AnhängerInnen dieser Religion, für niemanden sonst.

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In Deutschland gilt deutsches Recht, solltest du Österreicher oder Schweizer sein gilt auch dort das Recht der jeweiligen Staaten. Es gibt in keinem dieser Staaten ein Gesetzt das Ehen zwischen anders Gläubigen Menschen egal welcher Art verbietet. Also Ja du darfst eine Muslimische Frau heiraten, natürlich nur falls Sie das auch will.

Im Koran mag vielleicht etwas anderes stehen, der Koran ist aber in Westeuropa nicht Rechtskräftig.

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Grundsätzlich darf ein Nichtmoslem nach dem Gesetz eine Muslima heiraten und mit ihr Kinder bekommen.

Geht man nach den religiösen Gesetzen des Islam, so ist das nicht erlaubt. Es bleibt eben die Frage, welcher Autorität in der Ehe der Vorzug gegeben wird. Besteht die Frau auf ihre Religion und der Mann auf seine ? Welcher Religion sollen die Kinder angehören.

Es kommt aus meiner Sicht darauf an, wie tief de Muslima mit ihrer Religion verwurzelt ist. Was sie bei einem Nichtmoslem akzeptiert oder nicht.

Ich kenne eine Familie, sie Katholikin, er Moslem. Die Frau wird von der Verwandschaft des Mannes nicht akzeptiert, die strenggläubige Moslems sind. Sie darf ihre Verwandschaft nicht besuchen. Ihr Ehemann besucht seine Eltern und die Verwandschaft mit den Kindern.

Schade, dass eine Religion so wenig Toleranz kennt. Schliesslich sind doch beide Menschen die sich verliebten und ein Leben zusammen führen wollen.

Ich finde, dass in erster Linie einem glückliches Zusammenleben der Vorzug zu geben ist, die Religion erst danach kommt und nicht umgekehrt. Im Islam werden die Rechte der Frau teiwleise unterdrückt, auch wenn man das in diesen Kreisen nicht wahrhaben will. Z. B. der Mann hat das Recht seine Frau zu züchtigen, wenn sie ihm nicht willens ist. Deutlicher kann man die Unterdrückung einer Frau doch nicht zum Ausdruck bringen.

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Das Eherecht der Bundesrepublik Deutschland - und nichts anderes gilt in diesem Land - sieht keine Unterscheidungen von Religionen vor. das würde auch dem Grundgesetz widersprechen.

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Selbstverständlich darf er das, zumindest in nichtmuslimischen Ländern. Wobei sich meine Aussage lediglich auf die Gesetzeslage bezieht und nicht auf eventuelle religiöse Einschränkungen seitens der muslimischen Frau.

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An die Gesetze muss man sich halten, die verbieten das aber nicht.

An mittelalterliche religiöse Vorschriften kann man sich halten, muss es aber nicht.

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Es fragt sich, welches die Autorität ist, die hier über dürfen oder nicht dürfen entscheidet. Für Nicht-Muslime gibt es keine verbindlichen muslimischen Autoritäten, es sei denn sie befinden sich in einem Land mit muslimischer Gesetzgebung.

Die Frage wäre eher, ob die muslimische Frau den Nicht-Muslim heiraten darf. Säkular und staatsrechtlich gesehen darf sie das, nach islamischer Auffassung aber nicht.

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Natürlich darf man das, es wird bei Muslimen nur oft nicht gerne gesehen.

LG Pummelweib :-)

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Wie schon mehrfach geschrieben... rein staatsrechtlich : JA

Hier noch ein Text dazu aus Islam.de

Warum darf eine muslimische Frau keinen Nicht-Muslim heiraten? 

Der Islam unterstützt nicht die Ehe einer muslimischen Frau mit einem Nicht-Muslim. 

Die Frau stünde in diesem Falle nicht mehr unter dem Schutz des Islam und ihre freie Religionsausübung sowie ihre Rechte in der Ehe ...

....(wie zum Beispiel die Versorgung und die gerechte Behandlung seitens des Ehepartners) 

sind nicht gewährleistet. 

Da der Mann nicht zur islamischen Gemeinschaft gehört, ist es auch nicht möglich ihm jegliche Pflichten aufzuerlegen, die es in seiner Religion möglicherweise nicht gibt. 

Dennoch gibt es bestehende Ehen dieser Form, die auch im islamischen Sinne nicht als ungeschlossen betrachtet werden dürfen.

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Kommentar von Weinberg
10.11.2015, 11:41

Das ist aber wohl nicht ernst gemeint!

Die Frau stünde in diesem Falle nicht mehr unter dem Schutz des Islam und ihre freie Religionsausübung sowie ihre Rechte in der Ehe  (wie zum Beispiel die Versorgung und die gerechte Behandlung seitens des Ehepartners) sind nicht gewährleistet. 

Die Frau steht aber dafür unter dem Schutz des Grundgesetzes (in D), bzw. im Schutz der Verfassung der jeweiligen westlichen Länder.

Und dieser Schutz geht weit über das hinaus, was der Islam zu bieten hat.

Etwa darf man bei uns seine Frau nicht schlagen oder gegen ihren Willen zum Geschlechtsverkehr zwingen.

Und natürlich hat die islamische Frau in der Ehe mit einem Nichtmuslim das Recht auf freie Religionsausübung.

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Nach der Gesetzeslage in Mitteleuropa darf er das. Und alles andere gilt nicht. Dieses Recht ist sogar einklagbar und deshalb machen die Muslime kein großes Getöse darum,sondern verschanzen sich lieber hinter sexistischen Vorschriften.

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Die Muslimische Frau darf nicht mit den unmuslimischen Mann heiraten/eine Familie gründen etc.

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Wieso sollte man es nicht dürfen?

Wenn die Eltern der Frau nicht grade solche streng Muslimischen Menschen sind, dann läuft das alles ohne Probleme.

Doch falls sie es sein sollten und man diese Frau wirklich über alles liebt, muss man eben um sie kämpfen und notfalls gegen den Willen der Schwiegereltern handeln.

Meiner Meinung nach.

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Wenn SIE einverstanden ist, darf jeder Mann der freien, nicht islamischen Welt, nach nationalen weltlichen Gesetzen eine Muslimin heiraten.

Wenn SIE dagegen eine streng gläubige, oder auch nur kulturell in Familie und Gesellschaft "unterjochte" Muslimin ist, wird sie sich das nicht trauen, sondern sich nach den Regeln des Islam nur einem islamischen Mann ausliefern.

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Natürlich darf er das nach deutschem Recht. 

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Ja, natürlich darf er das. Wieso sollte er das nicht dürfen?

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Gemäß deutschem Recht: Ja,

Gemäß islamischen Ritus: Nein.

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Also als Mensch sicher, darf man, aber bei Religion ist das was anderes da gelten bestimmt Regelungen und einige nehmen diese sehr ernst, vor allem die Familie insofern diese sehr gläubig ist.

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Laut Deutschem Recht darf er das, und da Deutschland ein Christliches Land ist gilt Hier deutsches Recht nicht etwa der Koran.

Ich hoffe du führst Sie und deine Zukünftigen Kinder, zum richtigen Glauben.

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Kommentar von Nuwas
10.11.2015, 11:20

Und was ist mit den Atheisten?😉 Juden? Darf also niemand die Religion ausleben?

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ja. darf.

und wenn die frage NOCH tausendmal gestellt wird, so wird sich daran nichts ändern.

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Kommentar von minha27061997
10.11.2015, 03:08

Erst informieren dann reden bzw. Meckern ;)

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Kommentar von Kanada11
10.11.2015, 03:08

Also ich hab diese Frage hier zum Ersten mal gestellt, kein Grund zu pauschalisieren. 

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In Deutschland ist das selbstverständlich erlaubt. 

Gruß, earnest

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