Darf ein Meister (Handwerk) einfach dem Azubi die Stunden streichen?

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6 Antworten

Nein, natürlich nicht. Es ist ja nicht so, dass im Ausbildungsvertrag eine bestimmte Qualität oder Quantität vereinbart wurde. Der Vertrag legt wahrscheinlich eine bestimmte Arbeitszeit, die zu erbringen ist, fest. In übrigen bekommt man in der Ausbildung selten das Gehalt eines vollwertigen Facharbeiters, gerade weil man noch in der Ausbildung ist und noch nicht "perfekt" ist. Im Umkehrschluss müßte der Meister dem Azubi den vollen Facharbeiterlohn zahlen, wenn er "ordentlich" gearbeitet hat. Ist doch logisch, oder?

Ein Azubi ist ein Lehrling, er lernt noch. Deshalb darf er auch Fehler machen (wenn sie nicht total idiotisch, unüberlegt sind). Ein Azubi darf gar nicht ohne Aufsicht arbeiten, also wurden die Fehler unter Aufsicht des Meisters gemacht, er sollte seine Stunden kürzen.

Und welchen Zweck hat das Streichen der Stunden? Ein Azubi bekommt doch keinen Stundenlohn, oder hat sich das in den letzten 50 Jahren geändert?

Ich glaube nicht das sich das geändert hat. Ein Azubi ist ein Azubi und bekommt eine Ausbildungsvergütung. Die Stunden sind völlig egal.

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Dazu müsste man mehr wissen. Warum ist die Arbeit nicht richtig ausgeführt worden?

Die stunden darf er nicht streichen, aber er kann vernünftige Arbeit von ihm verlangen.

Ein Meister macht ja niemals Fehler, oder? Ihm werden ja auch keine Stunden gestrichen

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