Darf ein Makler weitere Besichtigungen durchführen, wenn der Verkäufer einem Kauf schon zugestimmt hat?

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14 Antworten

Hallo,

ihr könnt zum Notar gehen und dort eine Auflassungsvormerkung im Grundbuch eintragen lassen. Der Verkäufer muß anwesend sein.

https://www.immobilienscout24.de/eigentuemer/lexikon/auflassungsvormerkung.html

So umgeht ihr die Maklerin, und sie kann nicht mehr dazwischen funken...

Aber die Vor- und Nachteile eines Kaufes reiflich überlegen, wenn eine Sanierung auf dem Plan steht!!!

Das Verhalten der Maklerin sollte aber gerügt werden!

Emmy

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Der Makler agiert solange, wie es ihm der Auftraggeber im Rahmen des bestehenden Maklervertages und den sich daraus beiderseits ergebenden Verpflichtungen zugesteht.

Die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt!

Sie hoffen das Haus 5 % billger zu bekommen als dies derzeit der Verkäufer erwartet.

Der Makler hängt mit seinem Provisionsanspruch am letztlich erzielten Kaufpreis.

Folglich wird er die noch verbleibende Auftragszeit zu seinem und dem Nutzen des Verkäufes ausleben, um doch noch den Wunschpreis oder mehr zu erreichen.

Sie könnten das insoweit stoppen, indem Sie den Verkäufer veranlassen, den Makler endgültig  "zurück zu pfeifen".

Vielelicht wäre ja jemand bereit, dem Makler zum Ausgleich seiner marginalen Provisionsverlustes, der ihm durch den 5%-igen Preisnachlaß droht, diesen Betrag auszugleichen!?!

Da laufen keine üblen Tricks, sondern ein jeder ist schlicht auf seinen Vorteil bedacht, Sie - verrringerter Kaufpreis -  der Verkäufer - aufgerufener Preis - und auch der Makler - volle Provision -!


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Eine Bekannte von mir ist Maklerin und macht auch weitere Besichtigungen, um alternative Käufer zu haben, falls ein Interessent die Immobilie doch nicht kaufen kann.

Sie hat z.B. momentan eine wunderschöne Immobilie, die sie einfach nicht los bekommt. Interessenten sind mehr als genug da. Aber 6 Käufer sind bereits abgesprungen, weil die Finanzierung scheiterte. 

Und viele Makler suchen weiter, um vielleicht doch noch mehr Geld aus dem Verkauf zu holen, sowohl für sich, als auch für den Verkäufer.

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Kommentar von Puchow
11.11.2016, 10:30

Ich finde es auch nicht verwerflich, wenn die Maklerin noch Interessenten auf der Reservebank hat, für den Fall wir überlegen es und anders, die Finazierung platzt. Aber sie kann doch nicht vormittags sagen, dass wir den Zuschlag haben, sie das Angebot raus nimmt und dann Nachmittags weiteren Interessenten die Zeit einräumen, ein Angebot abzugeben. Die Entscheidung solle dann in ein paar Tagen fallen. Hä? Die Entscheidung ist doch schon Stunden vorher gefallen. Darum geht es. Klar...alles unverbindlich. Aber hat denn keiner mehr Ehre im Leib??

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So lange der Kaufvertrag nicht in trockenen Tüchern ist, können sowohl Interessent wie auch der Verkäufer sich anders entscheiden.

Folglich darf der Makler die Immo weiter anbieten/zeigen. Es sei denn der Verkäufer stoppt das.

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Kommentar von Puchow
11.11.2016, 10:43

Genau darum geht es ja! Der Verkäufer hat gesagt wir bekommen den Zuschlag, die Suche nach einem Käufer sei beendet. Von der weiteren Besichtigung wusste er nichts. Ansich müssten wir uns keine Sorgen mehr machen, aber was weiß ich denn, was die Maklerin dem Verkäufer jetzt für Märchen erzählt, wenn er sie zur Rede stellt?

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Natürlich kann der Makler das tun. Ich sehe es mal aus sich des Hausbesitzers;

Ich und mein Mann besitzen ein Haus. Das soll über einen Makler verkauft werden.

Nun bekommen wir ein Angebot vorgelegt, das unserer Erwartung in etwa entspricht und wir sagen dann "ja das würden wir machen, ist in Ordnung". 

Aber deshalb sag ich doch nicht gleich allen weiteren Besichtigungen ab!! Vielleicht kommt ja Kaufinteressent Nummer 2 mit einem besseren Angebot? 

MIR ist es egal wer das Haus kauft. Sympathie hat da schonmal gar keine Auswirkungen. Geld spricht! 

Und wenn es zwei Interessenten gibt ist das für mich als Verkäufer nur von Vorteil und ich würde meinem Makler danken, dass er nicht das erstbeste, sondern das für uns rentabelste Angebot als Ergebnis erzielt hat!

Wenn das dann einen der "Käufer" nicht passt, dann muss er wohl ein anderes Objekt für sich suchen. Ich hab ja die Auswahl. 


Und wenn du später in dieser Situation des Verkäufers oder des Maklers wärest... Würdest du auf mehrere tausend Euro oder eine eventuell höher ausfallende Provision verzichten, weil jemand fremdes "so sympathisch" war? Sicher nicht!

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Kommentar von Puchow
11.11.2016, 10:23

Jein. Mein Schwager hat sein Haus mehrere 10.000 € günstiger bekommen, weil er und seine Familie dem Eigentümer so sympathisch waren und er wolle, dass sein Elternhaus in gute Hände kommt. Sowas gibt's auch.

Der Verkäufer in unserem Fall sollte tatsächlich auch froh sein, wenn er das Haus überhaupt los wird. Unser Angebot übersteigt den Wert des Hauses um einiges.

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Also moralisch ist das vielleicht nicht ok, aber rechtlich ist ja noch kein Kaufvertrag zu stande gekommen. Wenn andere ein Angebot abgeben ist das in Ordnung.

Ich würde mit dem Verkäufer schnellst möglich einen Kaufabschluss machen

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Stellt direkten Kontakt zum Verkäufer her, macht einen Vorvertrag damit ist die Sache erledigt. Und noch was lasst euch nicht von diesem Makler Geschwätz und den Interessenten beinflussen.

Würde mich nicht wundern wenn der Makler euch sagt ja hören sie zu es gibt da einen Interessenten der zahlt mehr wie sie. Aber wenn Sie mir schwarz noch ein paar Euros in die Tasche legen dann sage ich dem Verkäufer er soll an sie verkaufen.

Deswegen immer direkt den Kontakt zum Verkäufer suchen, die Sachen fix machen damit man nicht in die Hände von diesen schmierigen Maklern fällt.

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Kommentar von Puchow
11.11.2016, 10:27

Auf sowas würden wir uns nicht einlassen, richtig.

Ich hoffe, dass unser Anruf beim Verkäufer was bewirkt hat und die Maklerin den anderen Interessenten absagt. Zunächst. Sollte bei uns was schiefgehen, kann sie sie ja wieder mobilisieren.

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Kommentar von AalFred2
11.11.2016, 13:06

Was genau soll ein solcher Vorvertrag für einen Vorteil gegenüber der mündlichen Zusicherung des verkäufers haben?

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Kommentar von Traderzz
14.11.2016, 08:55

Ich weiß ja nicht wie oft sie ein Haus gekauft haben (puchow) oder verkauft.

So gibt er beiden die Sicherheit, dass die Immobilie zum Beispiel nicht anderweitig verkauft wird, der Käufer sich plötzlich anders entscheidet.

Ohne Vorvertrag können beide Parteien sich vor dem Notartermin ohne Problem anders entscheiden
Ohne einen Vorvertrag beim Hauskauf haben beide Parteien die Möglichkeit, sich bis zum Notartermin anders zu entscheiden. Mit einem Vorvertrag aber gibt es ein adäquates Rechtsmittel den Kauf verbindlich zu regeln.

Soviel zum Thema Schall und Rauch.

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Der Verkäufer ist der "Chef". Er  entscheidet wem er sein Eigentum verkauft und er ist es auch, der den Kaufvertrag am Ende unterschreibt.
Was die Maklerin macht und ob sie den weiteren Interessenten kennt oder ihn bevorzugen will ist wurscht.

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Kommentar von Puchow
11.11.2016, 13:57

Ja natürlich. So ist es in der Theorie. Fraglich ist nur, wieviel Einfluss sie auf den Verkäufer hat. Ich kann mir vorstellen, dass sie dem Interessenten unsere Angebotssumme verrät, er überbietet dann angemessen und sie redet dem Verkäufer ein, dass er uns absagen soll...weil es ja den meistens doch nur ums liebe Geld geht. Zusage hin, Zusage her. 

Verzwickte Situation, wir haben gar keine Handhabe und müssen abwarten. Wir wollen den Verkäufer jetzt auch nicht bedrängen.

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Je mehr für die Immobilie bezahlt wird, desto mehr springt auch für den Makler raus.

Aber wenn der Verkäufer sich für einen Käufer entscheidet, kann sich der Makler auch auf den Kopf stellen. Ihm gehört die Immobilie schließlich nicht. Das letzte Wort hat der Verkäufer.

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Kommentar von Puchow
11.11.2016, 10:16

Genau darum geht es. Und wir hoffen sehr, dass der Verkäufer zu seinem Wort steht und sich nicht bequatschen lässt.

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Also ich mache das tlw. auch. Ihr habt einen niedrigeren Preis geboten, ein ordentlicher Makler versucht selbstverständlich ein noch besseres Angebot zu bekommen. Ich gehe auch davon aus, dass der Verkäufer dies sicherlich gewusst hat, das hätte ich euch am Telefon auch nicht gesagt. Die Anderen Termine kann der Makler auch schon vorher abgemacht haben, man hat ja auch immer einen gewissen Vorlauf. Und beim Hausverkauf geht es nun mal ums Geld ... und nicht um Ehre.

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Kommentar von Puchow
15.11.2016, 10:06

Offensichtlich manchmal doch. Der Verkäufer hat den Makler zurückgepfiffen und zu seiner Zusage gestanden. Wir haben den Zuschlag bekommen und eben die Kreditzusage vorgelgt. Es gibt noch Menschen mit Ehre im Leib. Abgesehen davon hat die Kaufsumme den Wert des Objektes überstiegen, es war also kein schlechtes Geschäft für den Verkäufer.

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Kurz gesagt: Je höher der Preis, umso höher die Provision der Maklerin. Außerdem hat sie ja Recht: Bis nach dem Notartermin kann immer noch einiges schiefgehen. Dann wäre es gut - für den Verkäufer und für die Maklerin - wenn "Alternativkäufer" bereitstünden.

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Kommentar von Puchow
11.11.2016, 10:14

Das ist mir schon klar. Es findet sich immer jemand, der mehr bietet, wenn man lange genug sucht. Der Verkäufer hat aber schon einige Angebote ausgeschlagen, unser Angebot hat er aber angenommen und uns bestätigt, dass der Verkauf für ihn erledigt war. Nächster Schritt sollte sein, dass wir innerhalb der nächsten 14 Tage die Finanzierungszusage vorlegen.

Und wie gesagt, wenn der Verkäufer seine Meinung ändert oder parallel weiter sucht, ist das in Ordnung. Aber die Maklerin kann doch nicht ohne das Wissen Ihres Auftraggebers einfach weiter arbeiten.

Abgesehen davon hat noch keiner den vollen Kaufpreis geboten und wir sind verdammt nah dran. Die Vorstellungen liegen weit über dem Marktwert des Hauses.

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Deshalb würde ich auch nie über Makler kaufen..
Wir haben ohne gekauft ,einen Sachverständigen zugezogen der das Haus abgecheckt hat und gut is..

Dadurch die überhöhten Maklergebühren 7,14% gespart ..

Makler sind in meinen Augen völlig unsinnig ,Besichtigen kann ich auch alleine mit einem Sachverständigen,der kostet ein Bruchteil dessen was ein Makler an Provision nimmt👍

Deshalb verhält die Maklerin sich auch so,vielleicht gibt es da ja noch einen Interessenten der mehr zahlt fürs Haus, denn ihr ist ihre Provision wichtig , mehr nich 🍻

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Kommentar von Puchow
11.11.2016, 12:39

Kann man aber nicht beeinflussen, gelle? Wenn der Verkäufer sein Haus über einen Makler anbietet, dann ist das eben so. Es ist Zufall, dass wir den Namen des Verkäufers erfahren haben und seine Nummer im Örtlichen stand...sonst hätten wir den Kontakt gar nicht herstellen können.

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Kommentar von Hartos
11.11.2016, 16:02

Kann man indirekt beeinflussen indem man sich Häuser ohne Maller bzw. Provision sucht..Sonjaben wir das auch gemacht..

Sehe nich ein wenn man sich ein Haus für 300T zB aussucht dem Makler für 30 min Begehung dafür über 20T in die Tasche scheffelt..

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Wer bezahlt denn die Maklerin, ich nehme an der Verkäufer? Wenn er den Deal als geschlossen sieht, dann soll er sie zurückpfeifen - ihr Job wäre damit erledigt.

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Kommentar von Puchow
11.11.2016, 10:24

Wir zahlen die Provision. Keine Ahnung, ob der Verkäufer eine Courtage zahlen muss.

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So lange kein Vor- Verkaufs Vertrag besteht, oder eine andere Art des Vorkaufsrechts besteht, kann der Makler machen was er will,

-glaube ich so

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