Darf ein Makler von Käufer und Verkäufer eine Provision verlangen?

7 Antworten

Hallo,

nein.Das verstößt gegen das Vertragsrecht.Zu Zahlungen gleich welcher Art ist nur derjenige verpflichtet welcher die Dienstleistung hier den Makler beauftragt hat. Der Makler kann auch nicht durch irgendwelche schriftlichen Eintragungen in Kaufverträgen den Käufer zu derartigen Zahlungen zwingen.Solche Verträge sind rechtswidrig und es gibt einschlägige Urteile hierzu.Auserdem verstößt so eine Praktik die ja oft genug probiert wird gegen die Sitte des ehrbaren Kaufmanns.

Wenn`s vorher so vereinbart wurde, darf er das. Ansonsten ist es Vertragssache. Wenn ein Makler an den Verkaufsprovisionen durch den Käufer bereits gut verdient, wird er wohl, bei attraktiven und schnell verkäuflichen Angebot und unter der Feststellung, sonst einen anderen Makler mit dem Job zu beauftragen, auf die Provision des Verkäufers verzichten.

Also man merkt schon, dass Sie vom Immobiliengeschäften keinerlei Ahnung haben.

Diese Provision für Verkäufer ist absolut rechtens und alles andere als Halsabschneiderei. Im Gegensatz zu den unseriösen Maklern, die ihr Maklergeschäft nicht mit professioneller Kenntnis ausüben, wird ein seriöser Makler die Bewertung mit Gutachten für den Verkäufer vornehmen. Und die ist sehr aufwändig auch von der Tätigkeit her. Als Gutachter muss man ein abgeschlossenes Diplom nachweisen. Die seriösen Makler haben diese Ausbildung. Des weiteren wird die Organisation und Realisation von Besichtigungen durchgeführt, die sehr zeitintensiv ist. Der Makler muss auch am Wochenende parat stehen, um eventuellen Interessenten die Objekte zu zeigen. Oft stimmen aber fährt der Makler umsonst zu den Objekten, weil für die Interessenten nicht gleich jedes Objekt in Fragen kommt. Kostet also... Alles in allem hat ein seriöser Makler viel Arbeit mit dem vermakeln von Objekten. Hinzu kommen die kostenaufwändigen Anzeigen über die Tagespresse und die Verbreitung im Internet über diverse Portale. Man muss sich also erst einmal erkundigen, bevor man Menschen mit ihren Berufen degradiert und schlecht macht. Anzuprangern sind die schwarzen Schafe in diesem Beruf...die gibt es aber in allen Sparten..

AVS

Hallo,

sicherlich haben Sie Recht das es sehr viel Arbeit macht Objekte zu dokumentieren und zu vermarkten.Man ist ja als seriöser Geschäftsmann darauf bedacht zufriedene Kunden zu haben.Aber im Fall der Provsion für den Käufer welche ja je nach Objekt viele tausend Euro betragen kann man das nicht verlangen mit dem Hintergrund doppelt zu verdienen oder aber dem Verkäufer die Provision zu erlassen um so an neue Aufträge zu kommen.Da schiebt einem der Gesetzgeber schnell einen Riegel vor, denn der BGB hat hier schon einige Urteile gegen die schwarzen Schafe in der Branche erlassen.so was kann für den unseriösen Makler richtig teuer werden.Deshalb handhaben wir das immer so,das nur unser Auftraggeber sprich der Verkäufer die Provision zahlt. Wenn der Käufer auf Anfrage des Verkäufers diesem zusätzlich Zahlungen leistet so ist das derer Sache und hat mit dem Vertrag nicht zu tun.

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