Darf ein Makler für ein Mietobjekt eine Belohnung nehmen?

13 Antworten

So stehts sinngemäß im Gesetz geschrieben:

 ... die Immobilie (darf) nicht bereits im Bestand des Maklers gewesen sein. 

Das heißt: Hat ein Makler schon eine Wohnung in seinem Portfolio, weil ein Vermieter ihn beauftragt hat, und bietet diese einem Wohnungssuchenden an, kann er nicht doppelt abkassieren. Schließlich hat er dem Vermittlungsauftrag zuerst vom Vermieter erhalten.

Im Zweifelsfall kann man auch einen Nachweis der Tätigkeit verlangen. „Makler sind  beweispflichtig“ ....



nach dem "bestellerprinzip" müsste ja der kunde den makler bezahlen.

Wer ist Kunde? Kunde ist immer der, der den Makler beauftragt.

darf der makler dem kunden eine wohnung aus seinem bestand anbieten ?

Selbstverständlich darf er das. Es wäre doch fatal, wenn er dem Suchenden eine exakt passende Wohnung nur deshalb nicht vermittelt, weil sie schon in seinem Bestand ist.

Die entscheidende Frage für den/die Wohnungssuchende/n ist doch, ob diese Person weiß, dass eine vom Makler angebotene Wohnung schon in seinem Bestand war. Das ist vor allem dann klar, wenn sie schon auf der Website des Maklers angeboten war, in irgendwelchen Anzeigen des Maklers in Printmedien oder auf online-Plattformen erschienen ist.

Insofern würde es sich empfehlen, vor Beauftragung eines Maklers erst einmal alle seine Veröffentlichungen danach abzusuchen, ob Wohnungen, die man dann von ihm angeboten bekommt, schon darin enthalten sind.

Ist das der Fall, wird man ihn als Suchender darauf ansprechen und man wird ihm keine Vermittlungsprovision bezahlen. Das macht man aber erst, wenn der Mietvertrag unterschrieben ist. In dem Moment braucht man aber wirklich handfeste Beweise. Ansonsten bekommt man womöglich ein Problem.

Wenn man zum Makler geht und ihn bittet, doch eine Wohnung zu suchen und er sucht gleich mal einen gewissen Bestand danach ab, ob was passendes frei ist oder demnächst wird, muss man als Suchender auch zahlen.

Viele Makler stehen in engem Kontakt zu Hausverwaltungen und Hauseigentümern, von denen sie regelmäßig beauftragt werden. Sie haben also damit die Möglichkeit, sich Vormerkungen zu machen und diese dann endgültig abzuklären, wenn es soweit ist.

So kennt z. B. unser Makler den Bestand und wird von uns regelmäßig über evtl. bevorstehende Umzüge von Mietern informiert, sodass er immer einigermaßen auf dem Laufenden ist, wo evtl. was frei werden könnte.

"In seinem Bestand" verstehe ich so, dass der Makler gleichzeitig der Vermieter ist (was ja durchaus nicht unüblich ist). In diesem Fall, trotz Beauftragung seitens des Mieters, steht ihm (dem Makler) keine Provision zu. Er könnte sie zwar verlangen, der Mieter bräuchte sie aber nicht bezahlen, da widerrechtlich. Hat /hätte er (der Mieter) sie bereits gezahlt, darf er sie zurückverlangen unter Verweis auf § 812 BGB (Herausgabe wegen ungerechtfertigter Bereicherung).

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@albatros

Wenn man es so versteht, albatros, hast Du recht. Vermittlungsprovisionen für Wohnungen, die man selbst vermietet, gibt es natürlich nicht.

Ich bin aber schon der Meinung, dass mit "Bestand" hier gemeint ist, im Bestand der von ihm für verschiedene Mieter/Auftraggeber zu vermittelnde Wohnungen.

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Es ist echt interessant wie wenige hier deine Frage verstehen oder meinen sich mit der Materie aus zu kennen.

Nein, er darf keine Wohnung aus seinem Bestand anbieten. Wenn er es doch tut und du die Wohnung nimmst, musst du keine Provision zahlen.

Wie du schon selbst richtig gesagt hast, hat der Vermieter ja schon einen Auftrag an den Makler erteilt und ist somit diesem gegenüber provisionspflichtig. Wenn der Makler von dir nun auch noch Geld verlangen würde, würde er doppelt kassieren. Das wäre nicht gesetzeskonform. 

Hier auch noch einmal nachzulesen: https://www.immonet.de/umzug/umzugskosten-maklergebuehren.html

Nein, er darf keine Wohnung aus seinem Bestand anbieten.

Doch, er darf sie anbieten, er darf dann aber keine Provision verlangen.

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