Darf ein Lehrer so stark von den Noten abweichen?

4 Antworten

NEIN, das ist zumindestens ungewöhnlich.  

In BW müssen Lehrer am Schuljahresanfang bekannt geben, wie die schriftliche und wie die mündliche Leistung gewichtet wird. Meist wird das ins Klassenbuch geschrieben. 

Schriftlich 50% und mündlich 50% ist gängig in Sprachen, muss aber nicht sein. Es kann auch schriftlich 70% und mündlich 30% sein. Aber, dass schriftlich weniger zählt als mündlich ist völlig ungewöhnlich!!!. Und das wäre ja bei dir der Fall....

Ich finde da solltest du dich wehren. Realschulabschluss mit Klasse 10 ist ein wichtiges Zeugnis und da kannst du nicht einfach kampflos eine 5 in einem Hauptfach riskieren.

Rede erst mal mit dem Lehrer. Wenn er nichts ändert, rede mit der Schulleitung. Wenn das nichts nützt geh zum Regierungspraesidium. Meist nutzt es schon, wenn du das androhst.

Ich würde mir vorher noch den Grund überlegen, weshalb du mündlich nie etwas sagst und das dann im Gespräch erwähnen. 

Wenn du weißt, dass du mündlich schlecht stehst, wieso beteiligst du dich dann nicht mehr am Unterricht?

Wenn du dich nicht meldest und nicht mitarbeitest, darf dir dein Lehrer natürlich eine schlechte Note eintragen. Und im Lauf des Jahres gibt es ja nicht nur eine mündliche Note.

Statt zu überlegen, was der Lehrer darf, solltest du lieber selbst etwas für deine Note tun.

Erstmal danke das du dich mit meinem Problem befasst hast jedoch war das nicht meine Frage. Ich hab seit Jahren (auch mit Mitarbeit) eine konstante 4 und mit der hab ich mich abgefunden. Jedoch zählt die mündliche Note nicht mehr als die schriftliche. Zudem kommt auf die schriftliche und mündliche noch die Zp. Sprich im Endeffekt ist mir klar das sie Gewichtig ist aber dennoch kann sie nicht so Gewichtig sein wie es einige hier darstellen. {50%-schriftlich//50%-mündlich} -UNGEFÄHR. Daraus bildet sich meine Endnote für das Jahr. Zu dieser Endnote kommt aber eine Zentrale Prüfung. Diese zählt 50%... D.h. 50% Endnote; 50% Zp Zur besseren Verständnis. Vornote:4- Zp:4 Aus den beiden Noten wird meine Zeugnisnote gebildet. Mein Lehrer hat mir selbst gesagt das laut seinen Rechnungen eine 4 rauskäme , er jedoch der Meinung ist das ich sie nicht verdienen würde und mir ne 5 gibt.

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@BingBon22

Wenn das genau so ist, wie du sagst, dann wäre das ein nicht zulässiger Willkürakt der Lehrkraft. Dagegen könntest du dann vorgehen.

Aber vielleicht möchte er zunächst nur mal Leistung aus dir herauskitzeln?

(Alelrdings habe ich, wie so oft bei GF, meine Zweifel an der Objektivität der Berichterstattung.)

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Ja darf er. Wenn du dich am Unterricht nicht beteiligst, gibt es eben eine schlechte Note. Das Schriftliche hat damit nichts zu tun. 

Warum sollte dir ein Lehrer eine gute mündliche Note geben, wenn du nichts dafür tust? 

Es geht um die Zeugnisnote nicht um die mündliche

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@BingBon22

Die mündliche Note trägt aber zur Zeugnisnote bei. Eine bessere mündliche Note ergibt folglich eine bessere Zeugnisnote.

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Das ist mir auch bewusst. Aber laut ihm habe ich als Endnote eine 4-. Sprich die Leistung des ganzen Jahres würde eine 4- auf dem Zeugnis geben. Dazu kommt aber noch die 4 in der Zp die sich 50% auf meine Endnote auswirkt. Das macht eine 4. Er hingegen möchte mir trotzdem eine 5 geben da er der Meinung ist das ich sie nicht verdient hätte. Ist das legitim oder weicht er zu weit von den Noten ab. Es handelt sich schließlich um eine ganze Note

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Leider darf der das. Ich finde sowieso, dass mündliche Noten zu viel zählen, da sie meist nichts über das Können aussagen. Aber leider ist das so. Das heißt aber nicht das du das hinnehmen musst. Eine 5- ist meiner Meinung nach ungerechtfertigt

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