Darf ein Lehrer seine politische Meinung so stark zeigen?

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15 Antworten

Hallo,

ich stehe politisch absolut links, bin bedingungs- und kompromißlosa für den frieden und gegen Rassismus und Faschismus.

Ausgehend davon, bin ich sehr dafür, dass LeherInnen auch sehr deutlich ihre politische Haltung im Unterricht kund tun, weil sie die Kinder dadurch dazu erziehen, ihre meinung zu sagen, Position zu beziehen und zwar für eine Reihe unveräußerlicher Grundwerte, wie Frieden und Antifaschismus.

Das sind also nicht Werte, die subjektiv geprägt sind, die jede(r) anders sehen kann. Das sind also objektive Werte.

Faschismus im Übrigen ist ohnehin auch keine Meinung, sondern ein Verbrechen.

Es geht also um 3 Dinge. Erstens umd die Faktenvermittlung, zweitens um die Erziehung der Kinder zu Persönlichkeiten mit Haltung (also eben kein Duckmäusertum) und drittens um die Erziehung zu einer Grundhaltung, der unabdingbar der Frieden und der Antifaschismus zugrunde liegt.

Ob die Wortwahl des Lehrers unbedingt geschickt war, kann ich nicht beurteilen. Das hängt auch sehr von seiner Gesamtpersönlichkeit ab. Ich hätte es anders, aber ebenfalls sehr drastisch gesagt.

Grundsätzlich bin ich der meinung, dass die AfD auf allen Ebenen und mit größtem Engagement bekämpft werden muß. Ich bin bereit, mich mit jede(r)(m) gegen die AfD zu verbünden, der sich mit mir und anderen auf die Grundpositionen der  gegenseitigen Achtung und des Respektes vor jedem Meenschen, unabhängig seiner Herkunft, Religion, sozialen Stellung, sexuewllen orientierung, politischen Haltung einigt.

Die AfD führt Deutschland in den Faschismus, wenn sie nicht aufgehalten wird.
Euer Lehrer hat so drastisch gesporochen, weil er sie aufhalten möchte.

Die AfD mit allen Mitteln zu bekämpfen, ist für mich eine Frage der Menschlichkeit.

Die Abgeordneten der Kommunistischen Partei Deutschlands  waren nach der Gründung der Bundesrepublik Deutschland die einzigen im Bundestag, die gegen das Grundgesetz gestimmt haben mit dem Bemerken: "Wir werden die Ersten sein, die das Grundgesetz verteidigen. werden.". Wie sejhr sie doch Recht behalten sollten.

Das heutige Ding, das sich Grundgesetz nennt, ist eh´ nur noch ein fragtmentöser Flickenteppich im Vergleich zu dem, was es vor etwa 67 Jahren war. Es gilt aber heute, diesen Flickenteppich gegen die Rassisten udn Faschisten zu verteidigen.

Es gilt, sich dieser braunen Brut in den Weg zu stellen, sie lautstark zu übertönen, sie zu bekämpfen, wo auch immer sie sich zu erkennen geben und ihre dümmlichen Phrasen dreschen.

Den faschistischen Phrasen können wir nur die Solidarität entgegenhalten. Dies ist allerdings die schärfste Waffe, die die Arbeiter-, Friedens- und Antifa-Bewegung zur Verfügung hat. Ich rufe auf zu Solidarität mit Flüchtlingen und allen Minderheiten in der Bevölkerung.

Viele Grüße Vollstreckerin

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Ja darf er. Jedoch darf er euch mit seiner Meinung nicht beeinflussen oder versuchen, dass ihr die gleiche Meinung habt. Er muss andere Meinungen stets akzeptieren und sie objektiv betrachten.

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Dann gibt er zu verstehen das hier keine guten Zustände herrschen, wäre als erstes mein Eindruck.

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Für einen Lehrer gelten grundsätzlich die gleichen Rechte der Meinungsfreiheit wie für jeden anderen auch, er darf euch seine Meinung allerdings aufdrängen oder seine zu eurer werden lassen, aber da sollte es ein darauf ansprechen lösen...

MFG Reell

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Ein Lehrer hat grundsätzlich im Unterricht seine persönliche Meinung für sich behalten und den Stoff wertneutral zu unterrichten. Im privaten Umfeld hat es natürlich Meinungsfreiheit.

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Kommentar von atzef
04.06.2016, 09:09

Kannst du den Schwachsinn auch belegen?

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Euer Lehrer hat das wieder gegeben, was führende Mitglieder der AfD gesagt haben, auch wenn sie es später relativierten (z.B. Frau von Storch).

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Mit seinen Ausdrücken hätte er sich etwas mäßigen können. 

Er kann zwar kundtun, dass er das und das nicht gut findet, aber in der passenden Ausdrucksweise.

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Entweder er hat recht oder aber nicht, auf jeden Fall sollte er seine Ansicht exemplarisch untermauern, damit es nicht nur eine bloße Meinung ist.

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Lehrer sollten eigentlich unparteiisch und unvoreingenommen unterrichten

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Kommentar von HansH41
04.06.2016, 10:28

Sie "sollten" nicht nur, sie müssen. so steht es in ihren Dienstverschriften.

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Ja,

der Lehrer darf natürlich auch Parteien kritisieren. Wo ist das Problem? Kritik ist ein Bestandteil der freien Meinungsäußerung, die natürlich auch einem Lehrer zukommt und nicht nur AfD-Fans...

Er darf wegen der Neutralitätspflicht des Staates lediglich keine positive parteipolitische Werbung betreiben.

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Wenn er seine "linke" Meinung vertritt interessiert es meistens keinen, ein Lehrer der die afd bewirbt würde dies wahrscheinlich nur einmal tun. Grundsätzlich ist es nicht gut junge Menschen beeinflussen zu wollen jeder sollte seine eigene Meinung haben

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Er hat gemeint dass die alle dumme Leute wären und dass die die Moslems und Flüchtlinge abknallen möchten.
Also er hat wirklich abknallen gesagt!

Na sowas aber auch!

AFD Beatrix von Storch auf die Frage, ob man Frauen mit Kindern mit Waffengewalt am Überschreiten der Grenze (auf der grünen Wiese) abhalten soll:   JA!

Wie nennst du das? Politische Meinung? Nein, das ist eine Tatsache!

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Warum nicht, wir haben hier Meinungsfreiheit, das gilt auch für Lehrer.

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Es ist keine Meinung, dass AfD'ler unnützer Abschaum sind, sondern Fakt. Er hat alles richtig getan.

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