Darf ein Kostenvoranschlag Geld kosten wenn das Produkt nicht repariert werden kann?

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2 Antworten

Nun da du das Notebook zu einem Service gebracht hast um den Fehler zu suchen hat die Firma Arbeit in das Gerät investiert. Es haben Mitarbeiter das Gerät überprüft. Diese wirst du der Firma als Serviceleistung bezahlen müssen. Kannst von Glück sagen das es "nur" 40 Euro sind. Es gibt Firmen die langen da durchaus kräftiger zu.

Und die Firma hat ihre Dienstleistung sehr wohl erfüllt. Sie hat den Fehler gesucht (Dein Auftrag) und dir dann mitgeteilt das eine Reperatur nicht möglich ist. Auftrag beendet. Und dafür nehmen die Jungs numal 40 Euro Servicepauschale

Gruss

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PhilD1984 13.07.2010, 10:43

Kommentar von PhilD1984 am 13. Juli 2010 10:35

Vielen Dank für die schnelle Antwort. Das hätte ich wohl direkt erfragen sollen. Habe mich gerade eben auch noch einmal schlau gemacht. In den AGB´s steht das ganze dann wie folgt:

§ 3. Leistung und Haftung

3.4 Konnte im Zuge einer Fehlersuche im Computersystem des Auftragsgebers kein Fehler gefunden werden, wird die Leistung pauschal mit 39.-- € verrechnet. Wird ein Hardware-Defekt festgestellt, so sind die vereinbarten Kosten für die Fehlersuche vom Auftraggeber zu bezahlen. Dies gilt auch für den Fall, dass eine anschließende Reparatur nicht möglich oder vom Auftraggeber nicht gewünscht wird.

Somit wäre der Fall dann geklärt ;) Dies scheint wohl gerade bei Notebook-Reperaturen auch öfters vorzukommen, da die Herstellung von Ersatzteilen recht früh eingestellt wird. Die 39 € halten sich dann auch noch im Rahmmen. [Inhalt beanstanden] [Kommentar kommentieren] Kommentar von PhilD1984 am 13. Juli 2010 10:41

Wie schon geschrieben stand das in den AGB´s. Hätte ich auch gleich drauf kommen können. 40 Euro sind natürlich im gegeben Fall auch gerechtfertigt. Immerhin weiss ich nun auch wo der Fehler liegt. Dann lässt sich das Teil schon leichter bei eBay losbringen.

Trotzdem Danke für die Antwort ...

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Alleine die Feststellung des Fehlers ist eine erbrachte Dienstleistung. Ob für eine solche Überprüfung Kosten anfallen muss man klar vorher erfragen. Allerdings könnte auch der Händler gehalten sein, auf anfallende Kosten hinzuweisen. Das ist eine Streitfrage.

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PhilD1984 13.07.2010, 10:35

Vielen Dank für die schnelle Antwort. Das hätte ich wohl direkt erfragen sollen. Habe mich gerade eben auch noch einmal schlau gemacht. In den AGB´s steht das ganze dann wie folgt:

§ 3. Leistung und Haftung

3.4 Konnte im Zuge einer Fehlersuche im Computersystem des Auftragsgebers kein Fehler gefunden werden, wird die Leistung pauschal mit 39.-- € verrechnet. Wird ein Hardware-Defekt festgestellt, so sind die vereinbarten Kosten für die Fehlersuche vom Auftraggeber zu bezahlen. Dies gilt auch für den Fall, dass eine anschließende Reparatur nicht möglich oder vom Auftraggeber nicht gewünscht wird.

Somit wäre der Fall dann geklärt ;) Dies scheint wohl gerade bei Notebook-Reperaturen auch öfters vorzukommen, da die Herstellung von Ersatzteilen recht früh eingestellt wird. Die 39 € halten sich dann auch noch im Rahmmen.

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PhilD1984 13.07.2010, 10:41

Wie schon geschrieben stand das in den AGB´s. Hätte ich auch gleich drauf kommen können. 40 Euro sind natürlich im gegeben Fall auch gerechtfertigt. Immerhin weiss ich nun auch wo der Fehler liegt. Dann lässt sich das Teil schon leichter bei eBay losbringen.

Trotzdem Danke für die Antwort ...

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Gwen667 24.02.2011, 11:11

Hallo OliverPr!

Danke für die ausführliche Erklärung zur KV-Frage.

Ich habe ein ähnliches, dennoch etwas anderes Problem: Der SAT-Receiver (Dreambox, Neupreis € 400,-, kein Garantiefall mehr) hat den Geist aufgegeben, ich vermute dass das Netzteil defekt ist (leider direkt auf die Platine gelötet und kann von einem Laien nicht getauscht werden). Aufgrund einer Empfehlung bin ich zu einem Elektro-Händler gefahren, habe meinen Netzteil-Verdacht mitgeteilt und um Überprüfung des Geräts gebeten.

Nach Rückfrage, weil sich niemand gemeldet hat, wurde mir nur mitgeteilt dass das Gerät nicht zum Reparieren geht, weitere Angaben warum, wieso und was genau kaputt ist gab es nicht. Der genaue Fehler vom Gerät wurde also nicht diagnostiziert. Ich meine da könnte der Händler - ohne erst geprüft zu haben - behaupten dass das Gerät „leider“ nicht mehr zu reparieren ist, wenn z.B.

  1. die Reparatur für ihn zu umständlich erscheint
  2. weil er sich nicht mit dem Gerät auskennt, da bei ihm nicht im Programm
  3. nicht viel Verdienst dabei rausspringt da zu schnell erledigt oder
  4. aus sonstigen unbekannten Gründen,

und das Geld für die „Fehlersuche“ kassieren, wäre doch ein gutes Geschäft, oder?

Vielleicht sehe ich das Ganze auch zu emotional, ich würde mich jedenfalls über eine objektive Meinung eines „Außenstehenden“ freuen und danke im Voraus für die Meinung dazu!

Liebe Grüße Gwen

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