Darf ein Kleinunternehmer 2,38 MKM Provision verlangen?

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3 Antworten

Ob Kleinunternehmer oder nicht, ist hier nicht relevant. Wenn ein Makler (es geht scheinbar um Vermietung über Makler) eine Provision verlangt, so darf er bis 2 Monatskaltmieten PLUS Mehrwertsteuer berechnen.

Die Angabe " ,38 " soll der Anteil der Mehrwertsteuer sein. Also " 2 MKM + 19%MwSt + 19%MwSt "

eddyspeed 30.01.2013, 18:54

Das mit der Mehrwertsteuer ist mir klar, nur wenn ein Kleinunternehmer keine abführt darf er die Provision trotzdem auf 2,38 setzen?

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vickipedia 04.02.2013, 02:30
@eddyspeed

ach so meinst du das.

es erhöht zumindest seinen Gewinn. und wenn der über eine Grenze geht, ist er kein Kleinunternehmer mehr.

ist mindestens so gerecht, wie der Großunternehmer, der die 19% wieder zurück bekommt würde ich sagen.

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Nein, darf er nicht, jedenfalls nicht, wenn er keine USt abführt. Dann darf die Maklerprovison(Mietcourtage) höchstens 2 Monatskaltmieten betragen.

Frag mal deine Kindergartentante, wieviel 2 plus 19% sind.

eddyspeed 30.01.2013, 18:51

Uhhh... Meine Kindergartentante also. Wer lesen kann ist klar im Vorteil!!! Es geht um Kleinunternehmer. Laut §19 Abs. 1 UStG dürfen die keine Umsatzsteuer erheben, da sie auch keine abführen.

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anitari 31.01.2013, 08:15
@eddyspeed

Wer lesen kann ist klar im Vorteil!!!

In dem genannten § steht nichts davon das Kleinunternehmer keine Umsatzsteuer erheben dürfen. Und ab einem bestimmten Jahresumsatz müssen sind sie auch umsatzsteuerpflichtig.

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eddyspeed 31.01.2013, 08:38
@anitari

Ja das ist mir auch bewusst. Es wird in der Rechnung aber ausdrücklich darauf hingewiesen, dass keine Mehrwertsteuer - aufgrund des o.a. Paragraphen - berechnet wurde. Meine Frage ist ja, ob dann ein Kleinunternehmer trotzdem 2,38 MKM berechnen darf oder nur 2 MKM.

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