Darf ein Jagdpächter mich von "seinem " Grund werfen?

3 Antworten

Wenn er der Eigentümer des Grundstückes ist, kann er natürlich grundsätzlich jeden von diesem verweisen. Daß das Grundstück nicht umfriedet war, bedeutet lediglich, daß derjenige, der es betritt, sich deswegen nicht strafbar gemacht hat; gleichwohl muß er der berechtigten Aufforderung nachkommen.

In der Praxis ergeben sich natürlich Abweichungen. Wenn z. B. für den Feldweg ein öffentliches Wegerecht besteht, kann er das so einfach nicht. Es kommt hier auf viele Faktoren an.

Ich persönlich würde mir zwar nicht die Mühe machen, aber Du könntest natürlich über das Grundbuchamt feststellen, wer der Eigentümer ist und ob eine o.a. angesprochene Grunddienstbarkeit besteht. Wenn der, der Dich verwiesen hat, nicht der Eigentümer war (sein Kennzeichen wirst Du sicher notiert haben) und auch sonst nicht berechtigt, kannst Du ihn anzeigen. Nötigung wird mit Freiheitsstrafe bis fünf Jahre bestraft.

Vielen Dank Herr Richter. Aber Kennzeichen habe ich nicht notiert.Werde mir auch nicht die Mühe machen, hat mich allerdings sehr interessiert,vielen Dank nochmal

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Es ist beschämend mit welcher Dummheit hier einige Kommentare abgegeben werden. Was währe geschehen wenn am Rande dieses Feldweges Jäger abgestellt gewesen währen um z.B. auf Sauen zu Jagen ? Die Jäger hätten Sie nicht sehen müssen.das abprallen einer Kugel hätte Ihnen Schaden zufügen können von schweren Verletzungen ganz abgesehen . Nimmt man das schlimmste an, hätten Sie nicht mal mehr Gelegenheit gehabt solch dumme Fragen zu stellen. Und das Alles weil man glaubt über Feldwege auf privaten Grund und Boden das Tun zu können was man zu Hause aus gesundheitlichen Gründen selbst nicht Dulden würde. Göring hat das Jagdrecht nicht erfunden.

Feldwege gehören häufig zum privaten Grund und Boden.

In Niedersachsen etwa darf ein solcher Weg "in der freien Landschaft" trotzdem nur dann gesperrt werden, wenn einer der ausdrücklich im Gesetz genannten Gründe vorliegt und das sind nachvollziehbare Dinge, die aber alle selten vorkommen.

Ausserdem muss der Eigentümer die beabsichtigte Sperrung bei der Gemeinde anzeigen, die die Berechtigung prüfen und bei Zustimmung in ein dort geführtes Register eintragen muss.

Die Benutzung solcher Wege ist allerdings mit KFZ grundsätzlich verboten - auch auf den ersten fünf Metern.

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