Darf ein Handwerker für Winterdienst - (wir haben einen Pauschalpreis) noch zusätzliche Arbeiten wegen Blitzeis in Rechnung stellen?

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7 Antworten

Es ist sein Risiko wenn Mehraufwand notwendig ist. Sehe ich das falsch?

Genau das! der normale Winterdienst ist abgedeckt, nicht jedoch zusätzliche Aufwendungen. Diese hätten im Vertrag festgehalten werden müssen.

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So würde ich das auch sehen. Allerdings kommt es darauf an, was genau im Vertrag steht.

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Kommentar von Silverhead2010
28.01.2016, 11:27

Nichts weiteres ist hier zu sagen.

Der Vertrag regelt den Umfang.

Wenn da von Blitzeis oder außergewöhnlichen Dienstleistungen oder Notdienst nix steht....dann werdet ihr zahlen müssen, ja.

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Es kommt drauf an, was dazu im Vertrag steht.

Allerdings, wenn die ETG ganzjährig monatlich (also auch im Sommer) die gleiche Pauschale zahlt, ist die Forderung unverschämt

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Ich kenne den Vertrag nicht, aber wenn ihr einen Pauschalpreis habt, sollten solche Wetterumstände doch abgedeckt sein.

Das die in diesem "HARTEN" Winter auch noch was Extra haben wollen, bei einer Monatspauschale, ist das schon eine Frechheit.

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In dem Vertrag zwischen Eigentümergemeinschaft und Dienstleister sollten die zu erbringenden Leistungen aufgeführt sein. Ebenso eine Regelung im Falle eines Mehraufwands. Entsprechend wirst du dort auch die Antwort finden.

Ungewöhnlich finde ich die gesomderte Abrechnung von Zusatzleistungen jedoch zunächst erst einmal nicht.

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Kommt darauf an was genau in eurem Vertrag mit dem Unternehmen steht.

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Die normale Räum- und Streupflicht liegt in der Regel zwischen 7.00 und 20.00 Uhr.

Fällt der Blitzeis-Vorfall in diesen Zeitraum, so ist es seine Pflicht diese Gefahr abzuwenden. Und das ohne Aufpreis. 

Außerhalb dieses Zeitraumes stellt es aber einen notwendigen Mehraufwand zur Gefahrenabwehr da, den die Firma unzweifelhaft geltend machen kann und wird. Allerdings auch nur bei so unmittelbaren Gefahren wie eben Blitzeis.

Wenn die Firma beispielsweise der Meinung ist bei starkem Schneefall auch Nachts mal eben zu räumen, dann ist das deren Problem.

Dafür besteht weder Pflicht noch Notwendigkeit.

Und noch was zu den Verträgen. Ich habe noch keinen Vertrag gesehen, wo explizit auf jede Eventualität eingegangen wird. In der Regel ist von Schneebeseitigung und Glätteabwehr die Rede ggf. nach den örtlichen Bestimmungen.

Eines ist allerdings richtig. Will man gegenseitigen Ärger vermeiden, regelt man mögliche Sonderleistungen definitiv vertraglich vorab.

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