Darf ein Großhändler eine Gewerbebetreibenden abweisen?

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3 Antworten

Niemand kann mich oder einen anderen Geschäftsmann zwingen, mit einer dritten Person einen Vertrag zu schließen. Jede kann und muss sich seine Geschäftspartner (und das sind auch Kunden) aussuchen. Allseits bekanntes Beispiel: Diskotheken lassen sich die Gäste draußen vom Türsteher auswählen.

Verboten wäre jedoch eine Diskriminierung, wenn jemandem das Geschäft mit Hinweis auf seine Herkunft, Religion, Geschlecht oder sexuelle Ausrichtung abgelehnt wird.

Aber sicher darf er das.Geschäftspartner bzw Kunden kann und darf man sich zum Glück aussuchen..

Ja, das darf er. Der Gewerbeschein ist kein Freifahrtschein. Der Großhändler kann verkaufen an wen er will, er darf auch Kunden ablehnen, wie jeder andere Händler auch.

Auch wenn andere mit dem selben Gewerbe dort einkaufen können? Eine Firma muß doch eine Basis haben nach der sie so etwa entscheidet. Reine Willkür wäre schon ein starkes Stück.

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@Bengel4

Naja, was heist Willkür... der Großhändler lebt ja von seinen Kunden und von seinem Ruf. Von daher wird er natürlich bestrebt sein möglichst viele zufriedene Kunden zu haben. Es gibt aber keinerlei Grundlage die ihn dazu verpflichtet an jeden Interessenten zu verkaufen. Er kann tatsächlich jeden ablehnen, wenn er will.

Stell dir vor, du müsstest dann an jeden dahergelaufenen Hansdampf verkaufen, egal ob du willst oder nicht. In der Regel wird man das tun, man muss es aber nicht.

Ich kann mir vorstellen, dass der Großhändler in deinem Fall nur begrenzte Vorräte oder ganz besondere Angebote hat und diese nur an alte Stammkunden verkaufen möchte. Warum genau er dich abgelehnt hat, das kann er dir aber nur selbst beantworten.

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