Darf ein gemeinnütziger Verein einem Mitglied Schulden erlassen?

5 Antworten

Es gibt ein Innenverhältnis, dass regelt was der Vorstand darf und was er nicht darf.

Und es gibt ein Außenverhältnis, dass regelt was zwischen dem Verein und Dir passiert.

Du hast ein Schriftstück des Vereines, dass Dir die Schulden erlassen wurden. Das gilt.

Ob der Vorstand das erlassen durfte, betrifft nur das Innenverhältnis und kann Dir egal sein.

Ich möchte halt nicht dass der alte Vorstand Ärger bekommt, hauptsächlich deshalb meine Frage

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Natürlich kann der Verein Dir die Restschuld erlassen - aber eher nicht mit der Begründung der ehrenamtlichen Arbeit.

Wenn die ehrenamtliche Arbeit die Begründung wäre, dann wäre die erlassene Forderung ja als Bezahlung Deiner Tätigkeit zu werten. Ob der Verein dafür bezahlen dürfte, ist Eurer Satzung zu entnehmen.

Ein Vorstand kann aber Eigentum des Vereins verkaufen, z. B. weil neues Gerät gekauft wurde. Die Entscheidung, altes Gerät zu Verkaufen oder zu verschrotten trifft der Vorstand interessenwahrend für den Verein. In Deinem Fall hat er Dir nachträglich ein Preisnachlass gewährt. Du hast ja einen Teil der Raten bereits gezahlt.

Ich guck heu5 Abend daheim Mal nach dem genauen Wortlaut in dem Schreiben von dem Schuldenerlass

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Ich bin jetzt kein Experte, aber soweit ich weiß, kann der Vorstand
Geschäfte für den Verein bis zu einer Summe X ohne Zustimmung der Mitgliederversammlung tätigen. Die Höhe steht in der Satzung, darüber hinaus haftet er persönlich, wenn die Mitgliederversammlung sich dagegen entscheidet.

D.h. wenn der Vorstand über sein Limit gegangen ist, ohne das OK der Mitgliederversammlung erhalten zu haben, haftet er persönlich .. nicht du



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