Darf ein Förster oder ein Jäger einen freilaufenden, großen Hund im Wald erschiessen?

27 Antworten

Natürlich darf der Förster oder Jäger einen Hund abschiessen der ein Wildtier hetzt.

Wird der Hund vom Förster oder Jäger im Wald bei der Spurensuche entdeckt, müssen sie den Halter verwarnen oder öffentlich ausschreiben, dass der besagte  Hund zum Abschuss frei gegeben ist. Dann wird er auch geschossen, wen er im Wald gesichtet wird.

Auf dem Weg darf er deinen Hund nicht abschiessen.

Ganz ehrlich, ihr seid extrem verantwortungslos Ferienhunde, die euch ja nicht gehören, in diese Gefahr zu bringen.

Es müsste euch auch klar sein, dass es sehr hohe Bussen regnet, wenn  der Förster den Hund abschiesst. Eine Anzeige wegen Tierquälerei kann auch folgen.

Die Besitzer der Hunde können von euch ebenfalls Schadenersatz fordern. Bei einem Mischling dürfte der Betrag weg fallen oder sich sehr gering halten. Bei einem Rassehund, der evtl. auch noch diverse Prüfungen abgelegt hat wird es dann auch sehr teuer.

Ja darf er, sofern es sich nicht um einen Jagd(gebrauchs)hund handelt.

Der Förster darf es theoretisch nicht, ausser er ist Jagdscheininhaber und hat auch noch den entsprechenden Begehungsschein/ist Jagdpächter auf eben diesem Grund und Boden.

Es gibt in D Brut- u.Setzzeitenan die sich eben zu halten ist. Nicht jeder Hans und Franz lässt seine Hunde frei und unabrufbar laufen, es obliegt eben auch den Haustierhaltern Verantwortung für ihre (zu betreuenden!) Tiere zu übernehmen.

Ich kann dich aber beruhigen: kein vernünftiger Jäger, der nur ein wenig auf sich hält, wird beim ersten Hund/Katze ohne Leine und Begleitung sofort schießen. Das Gerücht hält sich hartnäckig, echte, ehrliche Jäger wissen sehr wohl, wie man eine Katze, einen Hund oder eine Elster etc deuten muss ;-)

Können und dürfen würden wir durchaus, aber wollen tun wir halt nicht mögen ;-))))

a) Der Förster darf nicht. Der kümmert sich um die Bäume.

b) Beim Jäger kommt es drauf an. In D gibt's 16 Landesjagdgesetze und ein Bundesjagdgesetz, welche in einem nicht ganz trivialen Verhältnis zueinander stehen. In Sachsen wäre der Abschuß eines wildernden Hundes (gleich welcher Größe) z.B. nur mit Ausnahmegenehmigung zulässig.

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