darf ein ehemaliger arbeitgeber schlechte infos an den neuen arbeitgeber übermitteln?

7 Antworten

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Dazu gibt es mehrere Meinungen und natürlich Abweichungen zwischen Theorie und Praxis. Ausserdem mag der Rechtsstand in DE, AT, CH unterschiedlich sein. Wie auch immer, natürlich darf ein ehemaliger Chef nicht einfach "aus dem Nähkästchen plaudern" und ist unter Umständen sogar zu Schadensersatz verpflichtet, wenn ein ehemaliger Mitarbeiter dadurch eine Stelle verliert. Allerdings wird man sowohl die unrechtmässige Weitergabe von Informationen als auch - in Hinblick auf Schadensersatzforderungen - den Zusammenhang mit Nicht-Einstellung und/oder Kündigung beweisen müssen. Mühsam.

Siehe auch hier: http://www.beobachter.ch/arbeit-bildung/stellensuche/artikel/referenzen-der-heisse-draht-von-chef-zu-chef/

@eluutz

Wenn Er negative Tatsachen verschweigt,und der Arbeitnehmer macht den Gleichen Mit beim neuen Arbeitgeber ,kann er auch schadensersatzpflichtig werden.die Wahrheit muss er schon sagen.

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@Dackelmann888

Hier geht es um die Auskunft, die ein ehemaliger Arbeitgeber über einen ehemaligen Mitarbeiter einem möglichen/ tatsächlichen zukünftigen Arbeitgeber erteilt. Da hat der ehemalige Arbeitgeber keine tatsächlichen Auskunftspflichten ausser eine Tätigkeitsbeschreibung. Er kann auch nicht haftbar für ein mögliches Fehlverhalten seines ehemaligen Mitarbeiters gemacht werden. Rechtlich gesehen muss er in den meisten Fällen die Auskunft verweigern.

In der Praxis wird das sicher oft anders gehandhabt...

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Nein, auch wenn sich die Parteien nicht im besten Einvernehmen getrennt haben, so darf keiner von beiden, was schlechtes über den anderen sagen, da dies einer Verleumdung gleich käme.

Häääääh? Was ein Unsinn.

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Der Arbeitgeber ist dazu verpflichtet, sich nicht negativ über den ehemaligen Arbeiter zu äußern...in der Theorie. Allerdings haben Personalchefs einen Trick, um durch positive Dinge, etwas negatives zu sagen. Es existiert ein bestimmter Code in dem Arbeitszeugniss. So bedeutet z.B. ,,er war sehr gesellig'' , dass der Arbeiter viel Alkohol trinkt. Desweitern heißt z.B. ein Haken nach rechts bei der Unterschrift, dass der Arbeiter eine rechtsextreme politische Einstellung hat und ein Haken nach links bedeutet, dass er linksextrem ist. Solche Dinge sind allgemein nicht bekannt und deshalb wundert sich wahrscheinlich der ein oder andere weshalb er trotz des ,,guten'' Arbeitszeugnisses keinen Job bekommt.

Woher nimmst Du diese Verpflichtung?

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Punkt Nr. 2.

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Ist dies rechtens?

Punkt Nr. 3.

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Es wäre nett, wenn Sie mir jeden der Punkte bestätigen oder widerlegen könnten. Gerne mit Paragraphen oder was es sonst so gibt.

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