Darf ein Autohändler in einen noch offenen Gerichtsverfahren das Fahrzeug zum Verkauf ausschreiben?

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7 Antworten

Deine Ausführungen sind nur schwer zu lesen und kaum richtig zu interpretieren.

"... beim Landgericht ... die bestehen auf einhaltung des Kaufvertrages, ..."

Das Landgericht?

"das Hammerding das Schreiben vom Gericht.Wir sollen Verurteilt werden das Fahrzeug zu bezahlen plus Anwalt ."

Ja und? Das Gericht informiert euch nur über das, was seitens des Verkäufers beantragt wurde, mehr nicht. Dazu hat der Verkäufer das Recht. Ob er damit durchkommt, ist eine andere Sache.

Spaß macht es aber aber zu lesen, wie sich die Antworten mal wieder - wie so oft gerade in juristischen Dingen - widersprechen.

Wem glaubst Du jetzt und willst Du Dich auf die Aussagen von Laien stützen und damit in einem Rechtsstreit argumentieren?

Nein, das einzig Richtige ist: Frag den Anwalt, den Du eh schon eingeschaltet hast. Löchere ihn mit Fragen und frage ihn nach der Begründung für seine Einschätzung - und nach Alternativen.

Zusätzlich kannst Du Dich auch noch an die Verbraucherberatung wenden.

Alles andere ist doch Kaffeesatzleserei.

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Es wäre einfach, wenn du mal in Absätzen schreibst und Punkt und Komma richtig verwendest.

Also zuerst einmal kann man nicht einfach von einem geschlossenen Kaufvertrag zurücktreten. Der Händler hat das Recht, dreimal nachzubessern - erst wenn das alles fehlschlägt, kann man vom Kauf zurücktreten. Somit ist der Händler quasi erstmal im Recht.

Was natürlich nicht geht, ist, dass er das Auto, was ja eigentlich euch gehört - denn der Kaufvertrag hat nach wie vor Bestand - wieder zum Kauf anbietet. Dagegen kannst du sicher per Rechtsanwalt etwas unternehmen - oder seinen Rat befolgen, das Auto selbst zu bezahlen und mitzunehmen.

Ansonsten muss man sagen, dass es für dich eigentlich gut wäre, wenn er es zwischenzeitlich an jemand anderen verkauft - denn so klagt er ja wegen etwas, was er gar nicht mehr hat. Genau genommen kann er aber fremdes Eigentum nicht verkaufen - das nennt man Hehlerei.

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Kommentar von SirKermit
14.07.2017, 09:10

Hehlerei scheint mir falsch zu sein, denn es gibt ja keine gegen das fremde Vermögen gerichtete Tat wie Diebstahl.

Es müsste Unterschlagung sein: https://dejure.org/gesetze/StGB/246.html

Wobei ja noch nichts passiert ist, denn der Verkäufer bietet ja nur an. Aber wenn da nicht Absatz 3 des 246 wäre: der Versuch ist strafbar. Mein Fazit: versuchte Unterschlagung.

Das wäre für mich der Punkt, mit dem Verkäufer mal ernsthaft zu reden. Er pocht auf die Einhaltung des Vertrags (wobei er nachbessern muss), will Geld für den Anwalt haben, begeht aber (hoffentlich nachweisbar) gleichzeitig den Versuch der Unterschlagung. Da hat man doch ein gutes Pfund in der Hand.

Unterm Strich würde ich versuchen, ganz aus dem Vertrag heraus zu kommen, denn ein solches Geschäftsgebaren sieht nicht vertrauenerweckend aus. Das Vertrauen in eine Nachbesserung wäre bei mir gleich Null.

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Am besten ist es, du besprichst das mit deinem Anwalt. Er kennt den genauen Sachverhalt und hat alle relevanten Unterlagen vorliegen. Wir nicht. Deine Informationen sind unvollständig und sehr ungenau.

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Also ich bin kein Jurist oder desgleichen aber ich denke nicht, dass er das darf. Weil bei einem offenen Gerichtsverfahren kann ja immer noch zu Eures Gunsten entschieden werden und wenn das Fahrzeug dann verkauft ist, könnt ihr es ja auch nicht mehr bekommen, weil es schon jm. anderem gehört! 

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Ich würde den Anwalt mal fragen, denke aber nicht, dass der Autohändler das machen darf! Das Verfahren läuft ja schließlich noch!

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Du hast doch schon einen Anwalt. Frag doch ihn, schließlich wird er dafür bezahlt.

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nein, es ist kein betrug

das wäre das beste, was euch passieren könnte, WENN er ihn verkauft

weil er dann kein fahrzeug mehr hat, was er euch geben kann, also kann er auch kein geld fordern, weil er seiner pflicht aus dem kaufvertrag gar nicht nachkommen kann

das wäre das beste für euch

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Kommentar von Schoenfelder
14.07.2017, 08:55

Natürlich darf der Händler das Auto NICHT verkaufen !!!!!!!! Das Auto gehört schließlich (noch) dem Fragesteller !!!!!!! Wenn der Händler es trotzdem verkaufen sollte, wäre das zwar vermutlich kein Betrug, sondern Unterschlagung, aber in jedem Fall widerrechtlich. Aber nichts desto trotz wäre es natürlich das beste was dem Fragesteller passiere könnte, denn dann wäre das Problem vom Tisch. Wenn der Fragesteller das Gerichtsverfahren verlieren sollte, müsste er ja auch die Verfahreskosten bezahlen. Wenn aber der Händler das Auto zwischenzeitlich verlauft hätte, könnte er dieses Verfahrenskosten wohl seinerseits wieder vom Händler zurückfordern, und seiner Forderung mit der Androhung einer Strafanzeige Nachdruck verleihen. Aus Sicht des Fragestellers wäre als der widerrechtliche Verkauf des Autos durch den Händler das beste was ihm passieren könnte.

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