Darf ein Arzt meine Tabletten, die ich wegen einer Unverträglichkeit nicht weiter nehme als Muster weitergeben?

6 Antworten

Wie leben in einer Wegwerf-Gesellschaft und da sollte man froh sein, dass der Arzt das so gemacht hat.

Ich meine, gehört zu haben, dass Apotheken keine Medikamente zurücknehmen (dürfen), auch wemm sie noch original verpackt und verschweisst sind.

Kaulquappennumerierer könnten reklamieren, dass Deine Krankenkasse die Medikamente ja bezahlt hat, aber sie bekommt sie ja nicht erstattet. Also entsteht ihr kein Schaden.

So ist es am Besten für alle Beteiligten, da die Medikamente ja nicht weiterverkauft wurden!

Dir kann niemand etwas, wenn du die Tabletten zum Entsorgen beim Arzt oder der Apotheke abgibt.

Leider sind unsere Gesetze so geschrieben, das Ärzte diese "Rückläufe" nicht weitergeben dürfen. Das ist sehr schade, denn

  • viele Menschen können sich selbst geringe Rezeptgebühren nicht leisten
  • Oftmals ist es ratsam, erstmal nur 2-3 Tabletten zu probieren bzgl Unverträglichkeit
  • Von manchen Medis braucht man oft nur 3-5, verkauft werden die dann mindestens im 20er Pack
  • Es spart Müll
  • die Krankenkassen würden viel Geld sparen - was wieder uns allen zu Gute käme.

Also gib die Medis unbesorgt zum Entsorgen dem Arzt, das mache ich seit Jahren so. Alles weitere ist nicht deine Verantwortung.

Und im Grunde tue ich ihm ja auch einen Gefallen, leider hatte er ja bei mir so Mehrarbeit und evtl. auch zusätzliche Kosten.

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@MaxvonM

Das stimmt natürlich, es entlastet sein Rezeptbudget, was bei dir (unbeabsichtigt!) doppelt belastet wurde

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Dir droht gar nichts, die Entsorgung dem Fachpersonal zu überlassen, ist sogar lobenswert. Alternativ übernimmt sicherlich auch die Apotheke die Entsorgung für dich.

Dein Arzt verstößt gegen § 10 Arzneimittelgesetz und begeht damit gemäß § 97 AMG eine Ordnungswidrigkeit, was ihm ein Bußgeld bis maximal 25.000 € bescheren kann.

Woher ich das weiß:
Recherche

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