Darf ein Arbeitgeber von mir verlangen (Mini Job als Haushaltshilfe) eine Haftpflichtversicherung abzuschließen?

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6 Antworten

Ja. Wenn Du eine selbständige gewerbliche Tätigkeit bei ihm ausführen willst, kann er auf den Nachweis einer entsprechenden Betriebs- oder Berufshaftpflichtversicherung bestehen. Sollte es sich jedoch um ein klassisches Arbeitsverhältnis handeln zwischen Dir als Arbeitnehmer und ihm als Arbeitgeber, kannst Du hierfür keinen adäquaten Versicherungsschutz bekommen, da dann zunächst der Arbeitgeber selbst für eventuelle Schäden aufzukommen hat, sofern diese nicht von Dir grob fahrlässig oder vorsätzlich verursacht wurden.

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Kommentar von Familiengerd
10.01.2016, 16:50

Das ist mal - im Gegensatz zum überwiegenden Rest - eine sachgerechte Antwort!

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Eine Haftpflichtversicherung ist bei deiner Tätigkeit sehr angebracht. Dir braucht bloß ein teures Kristallglas mal aus der Hand rutschen. Wer ersetzt das???? Dein Chef sicher nicht! Sowas ist auch im privaten Bereich sehr wichtig.

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Kommentar von Familiengerd
12.01.2016, 19:03

Eine private Haftpflichtversicherung tritt nur überhaupt nicht ein, wenn es um einen Schaden in Zusammenhang mit einem Arbeitsverhältnis geht - wie die Bezeichnung "privat" schon sagt.

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Verlangen kann  ers  nicht- aber  er  muss  Dir dann  auch  den Job  nicht  geben. Du  wirst  als  Haushalthilfe  angestellt  -  ich  geh  mal  davon  aus,  dass  Dein  AG   dann  eine  private  Person ist. Dir  ist  klar,  dass  Dir  in  dem  fremden Haushalt ne  Menge  schief  gehen  kann?  Kannst  Du  die  Schäden  ersetzen  ohne  PHP ?

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Kommentar von Familiengerd
10.01.2016, 13:00

Die Antwort ist Unsinn!

Eine private Haftpflichtversicherung tritt - wie das "privat" schon sagt! - nur ein bei privat verursachten Schäden und nicht bei solchen in Zusammenhang mit einem Arbeitsverhältnis wie im Fragefall!

Also selbst dann, wenn der Arbeitgeber seine Forderung nach Abschluss einer privaten Haftpflichtversicherung durchsetzt, tritt diese im Schadenfall nicht ein!

Für einen im Arbeitsverhältnis verursachten Schaden (das gilt auch für das Arbeitsverhältnis mit einer Privatperson) hat zunächst der Arbeitgeber aufzukommen, der Arbeitnehmer (hier die Haushaltshilfe im Minijob) nur anteilig oder ganz (begrenzt durch "angemessene Höhe") je nach der Schwere der Fahrlässigkeit (gar nicht bei leichter) und bei Vorsatz.

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er kann es für deine anstellung voraussetzen, muss dann aber auch damit rechnen, dass du die mehrkosten auf deinen lohn umlegst. auch wenn diese relativ gering sind.

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Als Haushaltshilfe hätte ich von Anfang an eine Haftpflichtversicherung. Man kann immer mal was kaputt machen und dann ist es besser wenn man das nicht aus eigener Tasche zahlen muss.

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Kommentar von DellaMano
10.01.2016, 11:02

ich ging davon aus, dass dieses ein Betriebsrisiko ist.

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Du solltest sowieso eine private Haftpflicht haben davon mal ausgenommen das ist ein Must have.

hier wurde darüber schon gesprochen

https://www.gutefrage.net/frage/ag-verlangt-abschluss-einer-haftpflichtversicherung

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Kommentar von yoda987
10.01.2016, 11:04

Aach überhaupt nicht ichhabe mein ganzes leben keine abgeschlossen, nur geld macherei und wenn wirklich was ist stellen die sich noch an

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Kommentar von DellaMano
10.01.2016, 11:05

wieso? Mein Mann hat eine, ich nicht. Und wenn mir mal ein Glas zerbricht, zahle ich das lieber als für Eventualitäten im Jahr 65 € Versicherung hinzublättern. Oder sehe ich da was falsch??

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