Darf ein Arbeitgeber mehrere Krankmeldungen ablehnen?

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6 Antworten

Wende dich an die für deinen Berufsausbildungsvertrag zuständige übergeordnete Stelle wie die IHK oder HWK. Dort wird man dir weiterhelfen,wenn du denen die Situation vorträgst.

Wenn du den "Dreistufenkatalog",wie in deiner Frage beschrieben,schriftlich hast,zeig ihn auf jeden Fall vor.Der Punkt 3 mit dem eventuellen Dauerattest dürfte auch deine Krankenversicherung interessieren.

Dein Arbeitgeber darf dir das nicht vorschreiben - wenn dein Vertrag dir die Duale ausbildung zusichert kann er nix machen, und eine Attest darf er nicht ablehnen. Ausserdem - warum den dauerattest? ist jetuzt schon klar das Du krank werden wirst?

SouStuttgart 11.07.2011, 17:45

Bisher habe ich alle stationären Behandlungen abgelehnt, die sich auf die Anwesenheit in Studium und Arbeit auswirken könnten. Der Arbeitgeber weiss nichts von den psychischen Belastungen.

Ich spekuliere, er will, wenn ich ein Dauerattest beschaffen würde, dass die Krankenkasse bei dieser Dauer den Ausfall komplett übernehmen muss. Ich weiss, dass die Einrichtung schlecht augelastet ist, was die Bewohner angeht und die Vorgabe hat, die Kosten bis zum Tag X zu senken. Er kommt somit günstiger weg....

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Wie willst du denn studieren, wenn du bereits vorher chronisch krank bist? Jedenfalls behauptest du das ja.

PeterSchu 11.07.2011, 16:55

Das hat doch mit der Frage nix zu tun, oder ?

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SouStuttgart 11.07.2011, 17:28

Also bitte, ein bisschen mehr Respekt für jene, die trotz Belastungen hervorragende Leistungen erbringen, die arbeiten gehen, studieren etc. Solche Dinge sind behandelbar. Und es ist kein Kriterium dafür, ob die Berufswahl stimmt, wenn man diesen Beruf mag. Auch mit einer psychischen Unpässlichkeit wurden alle Studiumsleistungen fristgerecht erbracht. In hervorragender Qualität. Und Entschuldigung, aber 90 % der Personen in Sozialberufen sind psychisch beeinträchtigt und der Großteil der Arbeitnehmer in anderen Berufsfeldern und Ausbildungszweigen... Wenn man den Umständen ins Auge sieht, findet man in allen Berufen Burn-outs, Drogenabhängigkeit, Depressionen usw.... Ich muss es wissen, ich habe im Handel eine Erstausbildung gemacht und war danach ein paar Jahre in der Wirtschaft tätig. Burn-out Syndrome usw. sind allgegenwärtig. Wollen Sie jeden belasteten Arbeitnehmer praktisch ausmustern? Wenn diese Menschen alle gehen würden, dann wäre bald kein Mensch mehr da, der die Arbeit noch machen würde.

Nur als Denkanstoß, der nichts mit der Frage zu tun hat....

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SouStuttgart 11.07.2011, 17:32

Also bitte, ein bisschen mehr Respekt für jene, die trotz Belastungen hervorragende Leistungen erbringen, die arbeiten gehen, studieren etc. Solche Dinge sind behandelbar. Und es ist kein Kriterium dafür, ob die Berufswahl stimmt, wenn man diesen Beruf mag. Auch mit einer psychischen Unpässlichkeit wurden alle Studiumsleistungen fristgerecht erbracht. In hervorragender Qualität. Und Entschuldigung, aber 90 % der Personen in Sozialberufen sind psychisch beeinträchtigt und der Großteil der Arbeitnehmer in anderen Berufsfeldern und Ausbildungszweigen... Wenn man den Umständen ins Auge sieht, findet man in allen Berufen Burn-outs, Drogenabhängigkeit, Depressionen usw.... Ich muss es wissen, ich habe im Handel eine Erstausbildung gemacht und war danach ein paar Jahre in der Wirtschaft tätig. Burn-out Syndrome usw. sind allgegenwärtig. Wollen Sie jeden belasteten Arbeitnehmer praktisch ausmustern? Wenn diese Menschen alle gehen würden, dann wäre bald kein Mensch mehr da, der die Arbeit noch machen würde.

Nur als Denkanstoß, der nichts mit der Frage zu tun hat....

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SouStuttgart 11.07.2011, 17:33

... tschuldigung ... aber das muss mal direkt gesagt werden ...

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PeterSchu 11.07.2011, 19:04
@SouStuttgart

SouStuttgart, das kann ich nur bestätigen.

Es ist schlimm genug, dass in unserer Arbeitswelt der Anteil an psychischen Erkrankungen zunimmt. Und solche Arbeitgeber, die ihre Beschäftigten unter Druck setzen und sich dazu über gesetzliche Regelungen hinweg setzen, tragen möglicherweise ihren Teil dazu bei. Es ist dringend nötig, in so einem Fall eindeutig zu sagen "so geht es nicht."

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Dein Arbeitgeber versucht mit unerlaubten Mitteln ,Dich zu Erpressen.Wenn Er das Wahr macht gehe zur entsprechenden Innung,( Da wurde auch Der Ausbildungsvertrag genehmigt.Da bekommst Du eine kostenlose Rechtsberatung.

Zwischen rein mal ein großes *** Danke! *** für Ihre interessanten Hinweise & Gedanken, die auf jeden Fall ein Beitrag sein werden, um sinnvoll auf eine 'Vorabauswahl' meiner Ausbildungsstätte zu reagieren.

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