Darf ein Arbeitgeber eine Stellenanzeige aufgeben, bevor er den Mitarbeiter dieser Stelle kündigt?

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9 Antworten

Der AG darf jederzeit eine Stellenanzeige aufgeben. Woher willst Du wissen, dass es nur eine Stelle gibt, für die die Anzeige passt? Ist der Betrieb so klein?

Falls es sich um keinen Kleinbetrieb mit weniger als 11 ständigen Vollzeitkräften (Teilzeit- und Minijobs werden entsprechend aufgerechnet) handelt, kann betriebsbedingt der jetzige MA auch nicht so einfach gekündigt werden. Das ginge ja nur personen- oder verhaltensbedingt. Sollte das der Fall sein, würde ich als AG auch nach Personal suchen und als AN würde ich mir dann auch so meine Gedanken machen (wohlwissend, warum der AG jemanden sucht).

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Kommentar von midgard535
28.11.2013, 17:57

Nein der Betrieb hat ca. 170 Mitarbeiter aber nur eine einzige Position die zu dieser Stellenanzeige passt. AG findet also jemanden auf die Stellenanzeige stellt den ein. Der bisherige Mitarbeiter muss also gekündigt werden, was betriebsbedingt ja nicht geht. Also muss genau in dem Moment ein Verhalten des Mitarbeiters auftreten, damit eine Kündigung gerechtfertigt ist (bis jetzt hat der Mitarbeiter noch nie eine Abmahnung bekommen) Wäre das dann nicht sehr merkwürdig?

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Das ist doch sein Geld. Du weißt doch nicht, ob er evtl. das Geschäftsvolumen ausweiten will, und neue (zusätzliche) Mitarbeiter braucht. Jedenfalls muss er seine Angestellten nicht um Erlaubnis bitten.

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Kommentar von midgard535
28.11.2013, 17:49

Mitarbeiter X hat die EINZIGE position in dieser Stelle. So nun gibt der AG eine Stellenanzeige auf, und sobald er jemanden gefunden hat, kündigt er Mitarbeiter X. Betriebsbedingt kann er X dann ja wohl nicht mehr kündigen, weil die Stelle wird ja wieder besetzt. Und die andere Variante ist ja dann verhaltensbedingt, und das passiert genau in dem Moment wo AG dann einen Nachfolger hat?

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Natürlich steht dem Arbeitgeber frei,ein Stellenangebot zu einer beliebigen Zeit zu schalten.

Es kann aber auch sein,dass es sich um einen zusätzlichen Arbeitsplatz handelt,und niemand mit einer Kündigung rechnen muss.

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Kommentar von midgard535
28.11.2013, 17:51

Ja klar, aber wenn er schon einen Nachfolger über die Stellenanzeige gefunden, genau in dem Moment dann dem jetzigen kündigen zu können (was ja dann nur verhaltensbedingt sein kann) finde ich doch merkwürdig

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ja, das darf er. Mich würde allerdings der Kündigungsgrund interessieren. Da kommt ja eigentlich nur eine personenbedingte Kündigung in Betracht.

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Kommentar von midgard535
28.11.2013, 18:00

genau. AG hat ja noch nicht gekündigt, sucht aber schon einen neuen mitarbeiter für diese position. da muss er doch genau dann, wenn er einen neuen mitarbeiter hat, dem bisherigen eine verhaltensbedingte kündigung geben, obwohl er voher noch niemals eine abmahnung ausgesprochen hat. das kann man doch dann nur fingieren, anders geht es ja nicht. und mit sowas kommt ein AG durch?

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Natürlich darf er das und letztendlich kann ihn auch niemand daran hindern... Du darfst Dir z.B. auch einen neuen Arbeitsplatz suchen, also Bewerbung schreiben, bevor Du gekündigt hast...

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Klar darf er das. Muss natürlich auch damit rechnen, dass der AN das erfährt und nicht dumm ist.

Wird auch Einarbeitung des/der Neuen im Kopf haben..

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Natürlich. Wahrscheinlich will der Arbeitgeber bis zum Austritt des einen Mitarbeiters bereits einen Nachfolger gefunden haben.

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Kommentar von midgard535
28.11.2013, 18:03

er hat den bisherigen AN aber noch gar nicht gekündigt, noch nicht einmal eine Abmahnung gegeben. Wenn er einen neuen AN über die Stellenanzeige gefunden hat, und den bisherigen dann loswerden will, muss er ihm ja verhaltensbedingt kündigen. Und dann muss ja genau zu der Zeit sich der AN danebenbenehmen. das kann man ja als AG eigentlich nur fingieren. und mit sowas kommt der AG durch?

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Wieso hast du Angst gekündigt zu werden? Der Arbeitgeber möchte vielleicht zwei Mitarbeiter haben die sich in deinem Bereich auskennen. damit er nicht dumm da steht wenn dir etwas passiert oder du kündigst,

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grundsätzlich darf er das. wann und wen er einstellt ist seine angelegenheit

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