Darf ein Arbeitgeber den Lohn erst 2 Wochen nach ende des Monats auszahlen?

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Wie die Lohnzahlung in den Betrieben gehandhabt wird, ist verschieden. Viele Firmen können die Lohnabrechnung am letzten Tag des Monats nicht durchführen und gleichzeitig bargeldlos zahlen. Vor allem dann, wenn wegen z.B. Überstunden der monatliche Lohn unterschiedlich ausfällt oder, wenn die Abrechnung ausser Haus erstellt wird (Datev). In solchen Fällen zahlen die Betriebe am Monatsende einen Abschlag (Vorschuss ist falsch), der ungefähr dem Lohn entspricht und die Abrechnung kommt mit der Schlußzahlung später.

In Deinem Beispiel ist ein Gespräch zwischen AG und AN angebracht mit dem erreicht werden kann, dass die Abschlagzahlung höher ausfällt, oder ein Dauervorschuss gezahlt wird.

der Zusammenhang zwischen Erstellung außerhalb (Datev) und Auszahlung im Folgemonat ist nicht ganz richtig, denn man kann Abrechnung auch außerhalb erstellen lassen und trotzdem im laufenden Monat auszahlen können. In der Regel hat es mit Stunden bezogenem Entgelt zu tun, denn man weiß ja am letzten Tag des Monats nicht wieviel Stunden der MA gearbeitet hat, und die genaue Abrechnung so nicht erfolgen kann, bei Festgehalt oder-lohn wird in der regel immer im laufenden Monat gezahlt. Es gibt keine rechtliche Grundlage dass das Entgelt am letzten Tag des laufenden Monats gezahlt werden muss. Im Arbeitsvertrag oder Ausbildungsvertrag steht eigentlich wann das Entgelt ausgezahlt wird.

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Mein Mann hat seinen Lohn immer erst zum 10. des darauffolgenden Monats lt. AV ausgezahlt bekommen und das war gesetzlich so geregelt. Ob sich nun aber in den letzten Jahren etwas geändert weiß ich nicht zu sagen.

Jain, normal ist das nicht mehr, aber früher gab es teilweise den Lohn zum 15. des Monats. Eine Abart ist heute noch gängig, da werden so ca. 90 % des Lohns bist zum 2 Werktag des Monats ausgezahlt bzw. überwiesen und der Rest nach Ableich der Arbeitsstunden und Zuschläage/Abzüge eben bis 2 Wochen danach. Dann erst kommt auch der Lohnstreifen.

Ehemaliger Arbeitgeber gibt Lohnabrechnung nicht raus und verlang Aufwendungskosten?

Hallo Community,

ich habe da ein "kleines" Problem mit meinem ehemaligen Arbeitgeber. Gekündigt habe ich zum 13.05.2018. Ich habe am 04.06.2018 habe ich den Arbeitsnachweis (Stundennachweis) für den Monat 05/2018 schriftlich eingereicht. Da mein Auto bis 30.05.2018 in der Werkstatt war, konnte ich nicht früher hin. Nun hat mir der ehem. Arbeitgeber am 07.06.2018 ein Schreiben zukommen lassen, mit dem Inhalt

"Am 04.06.2018 haben sie mir den Arbeitsnachweis für den Monat 05/2018 schriftlich eingereicht.

Wie Sie sicherlich wissen, sind sie laut Arbeitsvertrag verpflichtet einen Stundennachweis rechtzeitig zum Monatsende zu erbringen. Dies haben Sie nicht getan und sind entsprechend Ihrer Verpflichtung als Arbeitnehmer nicht nachgekommen.

Ihre angegebene Schichten müssen entsprechend überprüft werden!

Da die Abrechnung der Mitarbeiterlohnstunden für den Monat 05-2018 bereits abgeschlossen sind, kann nach Prüfung ihrer Forderung die Abrechnung mit dem Monat 06/2018 erfolgen. Die Auszahlung des Lohnes erfolgt am 15.07.2018."

Bis hier hin ist mir alles verständlich und somit auch nachvollziehbar.

Aber dann...

"Sollten Sie eine Sonderabrechnung Ihres Lohnes bevorzugen, entstehen zusätzliche Aufwendungskosten durch das Lohnsteuerbüro in Höhe von 25,00 Euro. Diese sind dann entsprechend von Ihnen zu tragen.

Bitte teilen Sie mir mit, ob sie eine Sonderabrechnung in Höhe von 25,00 € möchten."

Ich habe ihm darauf hin schriftlich mitgeteilt, dass ich keine SONDERABRECHNUNG des Lohns möchte, weil ich mir gedacht habe, dass ich einfach bist Juli abwarte und so meine normale Lohnabrechnung für 05/2018 erhalte. Jedoch ist dies bis heute nicht der Fall. Ich habe immer noch nichts. Habe ich da was falsch verstanden? Will er generell Geld für die Lohnabrechnungen haben? Darf er das verlangen, bei verspäteter Abgabe des Stundenlohns? Ich meine, diese Schriftstücke müssen doch eh ausgestellt werden oder? Hilft mir bitte weiter! Ich habe ihn versucht anzurufen aber er geht nicht ran. Was kann ich tun?

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Hallo zusammen,

mein Lebensgefährte hat mitte September den Arbeitgeber gewechselt. Beim bisherigen AG wurde der Lohn immer zwischen dem 5. und 9. jedes Monats bezahlt.

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MfG

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danke

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MfG Jana Wiese

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