darf ein anwalt während eines Verfahrens, ohne Vorlage jeglicher beweise, die Klägerin mehrfach als prostituerte bezeichnet?

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4 Antworten

Wenn das unstreitig ist und es einen sachlichen Bezug zum Fall gibt, dann ist das eine Berufsbezeichnung / Tatsachenfeststellung. Dann kann er das.

Wenn das aber nur eine Behauptung ist, die diese Frau selber bestreitet, oder der Anwalt das als Herabsetzung verwendet, dann könnte das eine strafbare Beleidungung oder eine strafbare Verleumdung oder eine strafbare üble Nachrede sein.

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Kommentar von Megann
02.09.2016, 18:43

die Klägerin war oder ist keine Prostituerte sondern eine Mitarbeiterin ( Kauffrau ) . Sie ist auf eine Betriebs Reise sexuell belästigt und dann gekündigt worden weil sie mit dem Chef kein sex haben wollte. Es gibts sogar 2 sms wo er eine Ultimatum stellt ; sex oder Kündigung!

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  1. Wenn es der Wahrheitsfindung dient, darf er das.
  2. Außerdem handelt es sich um eine Berufsbezeichnung. Der Anwalt sagt ja zum Staatsanwalt auch "Herr Staatsanwalt", obwohl er keinen Beweis dafür vorlegen kann.
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Kommentar von Hugito
02.09.2016, 18:46

1. ehrenrührige Behauptungen aufstellen, dient nicht der Wahrheitsfindung.

2. Der Staatsanwalt bestreitet nicht, dass er Staatsanwalt ist. Dieser Vergleich hinkt. Man müsste den Staatsanwalt als Verbrecher bezeichnen, dann wäre der Vergleich gelungen.

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Wenn ein Anwalt das tut, dann hat er vermutlich Beweise!

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Kommentar von Megann
02.09.2016, 18:38

und wenn er keine hat weil die Kägerin keine prostituerte ist oder war?

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Kommentar von Hugito
02.09.2016, 18:44

Oft haben Anwälte keine Beweise. Dann greifen sie zu großspurigen Behauptungen.

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Wenn es nicht abwertend klingt und es sich bei der Klägerin um eine Prostituierte handelt sollte das kein Problem sein.

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Kommentar von Megann
02.09.2016, 18:36

eben nicht! es handelt sich um eine  kauffrau/mitarbeiterin die vom chef sexuell belästigt war

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