Darf ein Anwalt schriftlich diese drohung machen?

6 Antworten

Ja, ein Anwalt darf natürlich darauf hinweisen, das ein Rechtsstreit Kosten verursacht. Allerdings kommt es darauf an, wer am Ende obsiegt. Das Kostenargument erscheint auf den Ersten Blick eher als Strohhalm an den sich die Gegenseite klammert. Entscheidend ist doch letztlich wie der Anwalt die Forderung an sich begründet.

Seine schwester hat nun gesagt das diese sache schon längst geklärt war und sie ihm die schulden zurück bezahlt hatte. Doch ohne beweis.

Wenn tatsächlich Geld geflossen ist, sollte man das auch nachvollziehen können. Es ist aber sehr fraglich ob so eine Zahlung etwas ändern würde.

Der onkel hat vor seinem Tot schriftlich geschrieben das er nicht möchte das seine schwester von diesem Geld erbt, da er bei ihnen das Haus renoviert hat, und dieses Geld für die renervierung nicht bekommen hat.

Denn für eine Enterbung bedarf es grundsätzlich keiner Begründung. Wenn es eine Begründung und keine Bedingung ist, dann kommt es auf verschiedene Faktoren an. Letztlich könnte man bei einer falschen Begründung versuchen das Testament anzufechten mit den Argument das der Erblasser einen Irrtum erliegen ist und bei Kenntnis der wahren Umstände das Testament so nicht verfasst hätte.

Bei dieser Argumentation ist entscheidend, das der Erblasser das Testament selbst nicht mehr ändern konnte. Sei es weil er selbt nie die Wahrheit erfahren hat, oder weil er nach der Kenntnis das Testament z.B. aus zeitlichen Gründen nicht mehr ändern konnte.

Hatte der Erblasser nach der Kenntnis der Zahlung genügend Zeit sein Testament zu ändern, greift diese Argumentation aber nicht mehr.

Etwas anderes wäre natürlich die bedingte Enterbung, d.h. wenn aus den Testament ervorgeht, das die Schwester nur für den Fall enterbt werden soll, das sie die Renovierung nicht bezahlt hat.

Ihre Angaben sind zu unklar, so dass Sie eine keine belastbare Antwort darauf erwarten können. Ich möchte daher nur sagen, dass - ich gehe davon aus , dass das auch nach schweizer Rech so istt - das Testament des Onkels die Richtschbnur für seine Erbfolge gibt, auch wenn das schon vor 20 Jahren geschrieben wurde. Wenn in dem Testamnet nicht deutlich gesagt wurde, dass die Enterbung der Schwester nur im Hinblick auf ihre damalige Nichtzahluung erfolgt ist, und nicht beweisen werden kann, dass sie doch gezahlt hat, sehe ich keine Chance, etwas dagegen zu unternehmen. Aber befragen Sie am besten einen schweizer Rechtsanwalt.

Ohne Kenntnis des vollständigen Wortlaut des Testements kann hier keine belastbare Antwort gegeben werden.

Entweder hat der Onkel vor 20 Jahren nur wegen der unbezahlten Renovierung diese Verfügung getroffen und sie wäre gegenstandslos, wenn sie inzwischen beglichen wurde oder er hat sie aus Groll endgültig enterbt.

Das würde ich unbedingt klären, bevor ich es auf eine gerichtliche Auseinandersetzung ankommen liesse

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Der Onkel ist schon länger tot und dieses Testament wurde dann in seinem Haus gefunden. Erst bekamen alle einen brief ob alle ein Testament haben bzw. Ein weiteres und was davon wissen das er nicht wolle das seine schwester erbe bekommt. Davon wusste niemand und es hatte niemand eine quittung oder sowas von ihr das sie sich entschuldigt hatte bzw. Auch niemanf hatte noch ein weiteres testament.

Natürlich wollen die geld denn er hatte richtig viel geld, aber ich finde es nicht gerecht darüber zu lügen nur wegen dem geld. Dann hötten sie sich sowas vorher überlegen müssen.

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