Darf ein Anwalt mich zwangsvollstrecken obwohl die Forderung bezahlt ist?

8 Antworten

Eine Zwangsvollstreckung kann nur aus einem vollstreckbaren Titel (unwidersprochener Mahnbescheid oder Gerichtsurteil) betrieben werden.
Von dieser Seite aus droht dir keine Gefahr.

Allerdings hast du ein Problem. Du hattest die Zahlung verweigert. Daraufhin ist er zum Anwalt gegangen, was sein gutes Recht ist. Nun hast du den offenen Betrag bezahlt, die Anwaltsrechnung ist jedoch noch offen.

Sofern die Hauptforderung berechtigt ist/war, sind auch die Anwaltskosten von dir zu tragen. In diesem Fall wird wohl deine Zahlung der Hauptforderung als Schuldanerkenntnis gewertet. Ich fürchte, du wirst um die Zahlung der Anwaltskosten nicht herum kommen.

Wenn das Gericht mit Zwangsvollstreckung droht, muss es ja ein entsprechendes Urteil geben, bzw. muss die Forderung tituliert sein.

Warum hast Du einem Mahn- oder Vollstreckungsbescheid zum damaligen Zeitpunkt nicht widersprochen? Durch den fehlenden Widerspruch hast Du die Forderung anerkannt.

Selbst wenn die Hauptforderung überwiesen ist, stehen noch die Nebenforderungen aus, oder? Das wären Zinsen und die Kosten des Mahn-/Gerichtsverfahrens.

Unabhängig davon, was vorher lief, bzw. wie das Unternehmen agiert hat, musst Du die Forderung vollständig begleichen.

Durch den fehlenden Widerspruch hast Du die Forderung anerkannt.

Nein, der Vollstreckungsbescheid hat materiel gesehen keinerlei Beweiswert. Das ändert allerdings nichts an der Rechtskraft, die der Bescheid erlangen kann.

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@jurafragen

Das ändert allerdings nichts an der Rechtskraft, die der Bescheid erlangen kann.

Darauf wollte ich auch hinaus.

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Hier ist einiges durcheinander. Also mal von vorne:

  • Ohne Rechnung und Mahnung kein Verzug. Dir wurde offensichtlich nichts von beiden zugestellt, also bist du nicht in Verzug und hast auch keinerlei Schadenersatz zu leisten - da wird auch der Anwalt nichts machen können.
  • Was für ein Brief vom Gericht? Ist das ein Mahnbescheid? Falls ja, unbedingt fristgerecht auf dem beiliegenden Formular widersprechen und zurück ans Amtsgericht schicken
  • Nach deiner Schilderung ist die Sache mit dem Bezahlen der Hauptforderung abgeschlossen

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