Darf die Zustimmung der Bank zum Löschen der Grundschuld im Grundbuch was kosten?

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4 Antworten

Ne, diese Löschungsbewilligung der Grundschuld darf nichts kosten, hab ich erst kürzlich gelesen und hab das gerade rausgesucht. Hier auch noch das Aktenzeichen für dich, unter dem das entschieden wurde: BGH, Az. XI ZR 244/90 Viele Grüße!

oh wusste ich auch noch nicht. Danke

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Man muss unterscheiden, ob es sich um Gebühren der Bank handelt oder ob die Bank die Kosten für die notarielle Beglaubigung der Zustimmungserklärung nur weiterbelastet.

Wenn die zu löschende Grundschuld die Unterwerfung in die sofortige Zwangsvollstreckung beinhaltet, was fast immer der Fall ins, muss die Zustimmungserklärung notariell beglaubigt werden. Das kostet Geld - kein Notar arbeitet umsonst.

Diese Kosten werden auf jeden Fall weiter belastet. Beim Grundbuchamt fallen dann noch mal Kosten für die Löschung an.

Eine Eigentümergrundschuld ist eine gute Idee hat aber letztendlich nur aufschiebenden Charakter. denn irgendwann wird die Grundschuld gelöscht, spätestens bei Verkauf und dann Fallen die Kosten für die Löschung an.

die Löschungsbewilligung lassen sich einige Banken bezahlen. Hab ich schon gehört.

Er kann alternativ die Grundschuld aber auch stehen lassen.

Falls er nochmal einen Kredit von der Bank benötigt für Umbau oder Renovierung muss das nicht nochmal eingetragen werden.

Bei der Löschung einer Grundschuld fallen immer Notar- und Grundbuchkosten an. Das kann man sich sparen, indem man die Grundschulden nicht löscht. Die Bank kann aus der Grundschuld nichts geltend machen, wenn das Darlehn getilgt ist. Die Grundschuld wird dadurch zu einer "Eigentümergrundschuld". Ich habe meine Grundschulden auch nicht löschen lassen und fühle mich rundum wohl damit.

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