Darf die Zeitarbeitsfirma Krankheit hinterfragen?

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9 Antworten

Solche Fragen sind eigentlich nicht üblich und du musst darauf auch keine Antwort geben.

Ich sehe hier aber ein grundsätzliches Problem. Der Arbeitnehmer wird eingestellt, um zu arbeiten. Dafür bekommt er vom Arbeitgeber Lohn.

Steht nun der Arbeitgeber in der Lohnfortzahlung, der Arbeitnehmer ist aber immer wieder krank und bringt keine Arbeitsleistung, kannst du davon ausgehen, dass das Verhältnis zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber irgendwannd Schaden nimmt. 

Dass der Arbeitgeber an dieser Stelle wissen will, was dir fehlt und wann du wieder kommst, ist doch vollkommen nachvollziehbar.

Ich vermute mal, du bist nicht das erste mal krank, sondern regelmäßig.

Kommentar von Maximilian112
13.01.2016, 14:00

Also für mich ist das nicht nachvollziehbar. Es ist ganz einfach eine Frechheit und es geht den Betrieb einen feuchten Kehricht an welche Krankheit diagnostiziert wurde.

Es klingt für mich nicht danach das der Chef sich Sorgen macht ob denn auch alles wieder iO kommt.

Und welchen Schaden sollte das Verhältnis nehmen wenn denn schon eine Kündigung ausgesprochen wurde??

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Das geht sie nichts an und du musst darauf auch nicht antworten. Du kannst höchstens sagen dass du operiert wirst und nicht weißt wie lange die Genesung dauert.

Und wenn du sowieso gekündigt wurdest, musst du erst recht nicht drauf antworten.

Du kannst sie bedenkenlos anlügen.

Krank ist krank

Fragen dürfen die, aber du musst nicht Antworten... Die haben das Recht auf genauso viel Information wie auf dem gelben Schein steht...

Auf solche Fragen musst du nicht antworten.

Die Art deiner Erkrankung geht deinen Arbeitgeber nichts an.Auf entsprechende Fragen musst du nicht antworten.Auch die Krankenkasse wird auf solche Fragen keine konkreten Antworten geben.

Das geht keinen AG etwas an, er muss sich mit den Angaben der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung begnügen.

Den Arbeitgeber geht nur an wie lange du krank bist. 

Es gibt gewisse Konstellationen wo den Arbeitgeber durchaus angeht welche Art von Krankheit du hast (Ansteckende Krankheit als in der Lebenmittelverarbeitung zB) , aber das scheint nicht der Fall zu sein. 

Wenn der AG an deiner Krankheit zweifelt, kann er den medizinischen Dienst der Krankenkasse einschalten. Von dem musst du dich untersuchen lassen und er wird dann dem AG bestätigen das du tatsächlich krank bist. Mehr aber auch nicht. 

Kommentar von Interesierter
13.01.2016, 12:31

Es gehen auch noch andere Dinge. Die Fragestellerin hat die Kündigung ja wohl nicht ohne Grund bekommen.

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Fragen dürfen sie aber du must in so einem Fall nicht (ausführlich) antworten.

WAS du hast geht deinen Arbeitgeber nichts an.

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