Darf die Witwenrente einer Landwirtin wegen Einnahmen aus eine Photovolteikanlage auf quasi nichts gekürzt werden?

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4 Antworten

Wenn das monatliche Nettoeinkommen des Hinterbliebenen oberhalb eines Freibetrags von derzeit 771,14 Euro West bzw. 714,12 Euro Ost liegt, wird es auf die Hinterbliebenenrente angerechnet. 40 Prozent des Betrages, der 771,14 Euro im Westen und 714,12 Euro im Osten übersteigt, wird von der Hinterbliebenenrente abgezogen. Bei hohem eigenen Einkommen besteht dann nach geltendem Recht kein Anspruch mehr auf Hinterbliebenenrente. Es kommt zum "vollständigen Ruhen". Bei der Einkommensanrechnung sind nahezu alle Einkommensarten relevant, auch Mieteinnahmen und Sparzinsen. Ausgenommen sind z.B. Arbeitslosengeld II, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung, Sozialhilfe und Riesterrente.

Nur im sogenannten Sterbevierteljahr (erste drei Monate nach dem Tod des Ehepartners) wird die Hinterbliebenenrente voll ausgezahlt.

Beraten kann hierzu die Deutsche Rentenversicherung.

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Kommentar von turnmami
03.02.2016, 10:06

Da es sich um eine Landwirtin handelt, dürften hier wohl die Vorschriften der LAK Anwendung finden und nicht die der Deutschen Rentenversicherung!

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Natürlich zählen die Gewinne aus der Photovoltaik als Einkommen. Somit sind diese in der Einkommensanrechnung bei der Hinterbliebenenrente anzusetzen. Wenn die Gewinne zu hoch sind, dann kann auch die Witwenrente auf Null gekürzt werden.

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