Darf die Stadt einen Baum auf unser Grundstück pflanzen?

4 Antworten

Ich denke, da kommt der Aspekt des "Gemeinwohls" wieder mal rein. Die Stadt muss wieder nachpflanzen, beim Straßenbau z. B. beidseits der Straße, aber beim Austausch (da gefällt / verfault / verrottet) normalerweie wieder an die gleiche Stelle. Damit wird verhindert, daß die Vegetation von Baumaßnahmen "verdrängt" wird. Das Argument, der Baum stünde dann auf deinem Grundstück und könne somit auch gefällt werden trifft nicht immer zu. In manchen Neubau-Gegenden gibt es sogar Auflagen, mindestens einen Baum auf dem Grundstück zu halten - bei meiner Schwester z. B. ist es ein Apfelbaum. Setze dich doch mal mit den Behörden in Verbindung - vielleicht verzichten sie ausnahmsweise darauf?

Worauf berufen die sich denn? Grundsatz: Dein Eigentum, daher nein. Aber: Baumschutzverordnung sagt: Wenn ein bestimmter Baum gefällt wird, muss ein gleichwertiger wieder gepflanzt werden. Gibt es Paragraphen o.ä.? Die Baumschutzverordnungen machen die Kommunen, daher kann man das pauschal nicht beantworten. Aber es muss ja einen Bescheid o.ä. an dich als Eigentümer geben: Dem auf jeden Fall wiedersprechen, dann müssen Sie spätestens begründen warum und man kann dagegen vorgehen.

Die Stadt darf das nur mit Deiner Zustimmung. Wenn die Stadt einen Baum auf Dein Grundstück pflanzt, wird dieser automatisch Bestandteil des Grundstücks. Damit gehört der Baum Dir und Du kannst Ihn wieder entfernen. Rechtlich gesehen ist der Baum wenn er gepflanzt wird wie ein Bauwerk zu betrachten, da er fest mit dem Grundstück verbunden ist. Der Grundstückseigentümer ist somit auch der Baumeigentümer.

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Frage über Alkohol und Autofahren?

Es ist ja allgemein bekannt dass man zwar mit bis zu 0,5 ‰ im Blut noch legal autofahren darf, Alkohol aber auch schon unter diesem Wert das Reaktionsvermögen etwas trübt (das spiegelt sich ja darin wider, dass es strafrechtlich relevant ist falls man mit zB 0,3 ‰ einen Unfall baut, oder mit 0,0 ‰. Aus diesen Gründen würde ich jetzt persönlich keinen Schluck Alkohol trinken, wenn ich noch fahren müsste, auch wenn ich theoretisch dürfte. Aber das nur vorweg.

Seit kurzen haben ich aus bestimmten Umständen das Thema Alkohol und Autofahren auf dem mentalen Schirm. Ich kann mich erinnern, dass ich manchmal schon auf Geburtstagen Freunde und Verwandte Sekt habe trinken sehen, zwar nicht so viel dass sie angefangen haben zu lallen und zu torkeln, aber gerade so viel, dass es sehr fraglich war, ob ihr Blutwert schon wieder unter 0,5 ‰ war, als sie sich wieder ins Auto gesetzt haben, geschweigedenn 0,0 ‰.

Ich will jetzt versuchen, alle meine Freunde und Verwandte nicht nur darauf aufmerksam zu machen, dass man sehr sparsam mit Alkohol umgehen sollte, wenn man noch fahren muss, sondern auch davon zu überzeugen, dass es eigentlich am besten wäre, gar nichts zu trinken wenn man noch fahren muss (wenn sie sich nicht überzeugen lassen, gut dann ist das halt so, aber versuchen möchte ich es).

Meine Frage: Ich habe heute erst so richtig über dieses Thema reflektiert. Sollte ich mich jetzt beeilen und morgen versuchen alle zu erreichen und mit ihnen darüber zu reden, oder wäre es fahrlässig von mir, wenn ich die Anrufe und Gespräche über ein paar Tage verteile?

Mein wahrscheinlich sehr paranoider Gedankengang: Was, wenn jemand meiner Freunde/Verwandten jetzt morgen/übermorgen etwas trinkt (bis so um den 0,5 ‰ Bereich, vielleicht sogar etwas drüber), danach noch Auto fährt und dann einen schweren Unfall baut, weil sein Reaktionsvermögen getrübt war – und ich diese Person hätte davor bewahren können, wenn ich sie einen Tag früher kontaktiert hätte und sie auf das Thema aufmerksam gemacht hätte und das dazu geführt hätte, dass sie vorsichtiger ist und so den potenziellen Unfall vermeidet?

Ich weiß, das klingt wahrscheinlich absolut verrückt und hirngespinstig, und ich bin mir ziemlich sicher dass ich jetzt nicht alle auf einmal morgen alle kontaktieren muss, aber ich wollte hier kurz fragen, ob ich damit richtig liege, oder ob das fahrlässig von mir wäre?

EDIT: also ich hatte jetzt nicht vor, gleich nachdem die Person den Hörer abnimmt gleich mit dem Thema herauszuplatzen, sondern es einfach ins Gespräch einfließen zu lassen.

Vielen Dank fürs lesen dieses Mind-Fucks.

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