Darf die Schulleitung ein Hausaufgabenheft, ohne zu frage, für jeden Schüler zu bestellen und darauf hin die Schüler zu verpflichten dieses Heft zu zahlen?

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5 Antworten

Um sicher zu stellen, dass alle Schüler im Besitz eines solchen Hafts sind, ist das durchaus möglich.

Solche Maßnahmen sind aber nur notwendig, wenn ein Teil der Schüler

zu blöd ist, das zu begreifen.

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Kommentar von Kuhlmann26
26.07.2016, 13:37

Dann wäre es ein Leichtes, den Kauf von Hausaufgabenheften anzubieten und nicht durch Schaffung vollendeter Tatsachen aufzuzwingen.

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Das ist unterschiedlich geregelt.Welche Schulform und Schulstufe besuchst du und in welchem Bundesland? Habt ihr für dieses Schuljahr eine Info über den von der Schulkonferenz festgelegten Eigenanteil erhalten? Ist der Eigenanteil ausgeschöpft oder nicht?

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Kommentar von rafaelooo
26.07.2016, 12:21

Gehe in Bayern auf eine Realschule, erst vor einem Tag, aber in dieser Eltern-Mail hieß es, diese Hausaufgabenhefte sind bereits bestellt und die Eltern sollen den Schülern das Geld mit geben, was aber lächerlich ist, wenn man bereits ein Hausiheft hat und dann geld für nichts zahlt :D

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Das gilt für Ba-Wü und kann in deinem Bundesland wieder anders geregelt sein. Aber das Stichwort lautet -Lernmittelfreiheit-


siehe (2) (und(3))

ohne Gewähr


Artikel 14


(1) Es besteht allgemeine Schulpflicht.


(2) Unterricht und Lernmittel an den öffentlichen Schulen sind
unentgeltlich. Die Unentgeltlichkeit wird stufenweise verwirklicht. Auf
gemeinnütziger Grundlage arbeitende private mittlere und höhere
Schulen, die einem öffentlichen Bedürfnis entsprechen, als
pädagogisch wertvoll anerkannt sind und eine gleichartige Befreiung
gewähren, haben Anspruch auf Ausgleich der hierdurch entstehenden
finanziellen Belastung. Den gleichen Anspruch haben auf gemeinnütziger
Grundlage arbeitende private Volksschulen nach Artikel 15 Abs. 2. Näheres
regelt ein Gesetz.1)


(3) Das Land hat den Gemeinden und Gemeindeverbänden den durch die
Schulgeld- und Lernmittelfreiheit entstehenden Ausfall und Mehraufwand zu
ersetzen. Die Schulträger können an dem Ausfall und Mehraufwand
beteiligt werden. Näheres regelt ein Gesetz.



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Kommentar von ichfragemich16
26.07.2016, 12:09

Lehrmittelfreiheit---------Eigenanteil------Schulkonferenzbeschluss.

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Immer diese Prinzipienreiterei... Anstatt jetzt mal eben diese paarEurofuffzig für das Ding abzudrücken wird wieder ein riesiges Fass aufgemacht und nach Gesetzen gesucht.

Bezahl einfach und gut ist! Hast Du nichts Wichtigeres zu tun?

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Kommentar von rafaelooo
26.07.2016, 12:05

ne, ich hab halt schon eins, was will ich mit zwei?

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Kommentar von Kuhlmann26
26.07.2016, 13:34

Das Problem bestünde nicht, wenn die Schule den Eltern per Mail (rechtzeitig) mitteilen würde, dass die Schüler die Möglichkeit haben, für den  Betrag X das Hausaufgabenheft in der Schule käuflich zu erwerben.

Das ergäbe zum Beispiel dann einen Sinn, wenn dabei ein Preisvorteil für die Schüler entstünde oder wenn sich die Schule im ländlichen Raum mit eingeschränkte Einkaufsmöglichkeiten befände.

Die Frage hat doch mit Prinzipienreiterei nichts zu tun, sondern mit schlechter Organisation vonseiten der Schule; selbst dann, wenn es gut gemeint gewesen sein sollte.

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Das Gesetz heißt Schulordnung. Da wirst du finden, was die Schule regelt. Mit der Anmeldung akzeptieren die Erziehungsberechtigten oder du die Schulordnung.

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Kommentar von rafaelooo
26.07.2016, 12:04

in dieser steht bloß, dass man eins besitzen muss, nicht welches.

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