Darf die Polizei bei einer Radarkontrolle Geld verlangen?

12 Antworten

Hallo,

Nein, das dürfen sie so nicht. Du kannst die Möglichkeit bekommen zu zahlen, das kommt schon mal vor, aber wenn du einen Verstoß mit Punkten hast, dann können sie es nicht einfach unter den Tisch fallen lassen.

Ein Beamter, eine Beamtin darf kein Geld annehmen und dafür eine Gegenleistung erbringen. Das ist völlig falsch. Dafür kann ein Polizist seinen Job verlieren.

Das solltest du melden, immer vorausgesetzt, du weißt, welche Behörde dir die Quittung ausgestellt hat.

Eine Quittung kann im übrigen jeder ausstellen. Interessant wäre, was auf dem Stempel steht.

LG Mata

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Vor allem würde mich die vorgeworfene Geschwindigkeit interessieren, für die man die 55,- Euro bezahlen soll. Es gibt eigentlich keine Abstufung, in der das zu bezahlen ist. Sicherlich KANN man das Bußgeld verringern, was aber sehr selten gemacht wird (entweder ganz, oder gar nicht, sage ich). Der Vorgang müsste da aber irgendwo zu recherchieren sein und es müssen dazu Gründe aufgeführt werden, z.B. schlechte wirtschaftliche Situation. Aber die Arbeit würde ich mir nicht machen, sondern den Vorgang einfach zur Bußgeldstelle schicken.

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Mir wurde gesagt wir tragen das unter ein anderes Aktenzeichen ein keine Post nichts kommt auf sie zu ich bin bei 30er Zone 55 gefahren hab nicht gesehen das ab 22 Uhr da 30 gefahren wird

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Es gibt 2 Möglichkeiten der Vorgehensweise der Beamten: Sie bieten dir ein Verwarngeld an, welches sofort zu bezahlen ist. Darüber bekommst du eine Quittung. Diese Verwarnung ist unterhalb der Bußgeldebene. Bei vielen Verstößen ist man gut beraten, dieses Angebot einzugehen. Die Alternative wäre ein Bußgeldbescheid.

Eine kleine Geschichte: Ich habe mal nachts um 03:30 mit einem 40to einen PKW im Überholverbot überholt, weil der Penner immer gerade so schnell bzw. langsam vor mir her fuhr, dass ich dem Begrenzer sei dank gerade nicht überholen konnte. Das ging etwa 20 km so über die Landstraße. Dann wurde er an einer Ortschaft langsam, und ich blieb auf meiner Geschwindigkeit von knapp über 90 und überholte ihn. Kurz danach schaltete eine Streife ihr Lichtsignal ein (keine Ahnung, wo die herkamen). Ich fuhr auf einen Parkplatz, stellte den digitalen Fahrtenschreiber auf Pause (sonst hätte ich wegen dem Deppen meine Firma mit meiner Restlenkzeit nicht mehr erreicht), stieg aus, und erklärte den Beamten mein Handeln. Laufen lassen konnten sie mich nicht mehr, weil sie nachts alle Polizeiaktionen an ihre Zentrale melden müssen. Sie hatten aber Mitleid und fragten mich, ob ich mit einer Verwarnung von 35 Euro einverstanden wäre. Die Alternative wäre gewesen: Überholen im Überholverbot, Überschreiten der Höchstgeschwindigkeit innerhalb von Ortschaften über 40 km/h. Rate mal, wozu ich mich entschieden habe.

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Also geht das ja ich Danke dir

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Genau weiß ich das nicht, kam aber schon öfter vor. Wenn du eine Quittung bekommst und schriftlich, das das Verfahren dann nicht eröffnet wird, ist es doch keine schlechte Sache.

Vorausgesetzt, es waren echte Polizisten.

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Also auf dem Beleg steht half nur 55€ wurden gezahlt an dem und dem Tag Unterschrift Stempel das wars auch

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@Noah92i

Gut wäre eventuell noch eine Dienstnummer, um sicher zu gehen. Du kannst ja mal bei Gelegenheit in einem Revier nachfragen.

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Verwarnung wegen Handy am Steuer - Punkt in Flensburg?

Guten Abend zusammen,

ich habe am 03.06 eine Verwarnung wegen Nutzung eines Mobiltelefons am Steuer erhalten, die Polizei hat mich angehalten, freundlich darauf hingewiesen, dass es Verboten sei und dass ich dadurch ein Verwarnungsgeld von 60€ + 25€ Bearbeitungskosten erhalten würde. Das Handy hatte ich nicht in der Hand, es steckte ausgeschaltet in meiner Tasche, wie ich den Beamten auch anbot zu zeigen, diese sagten aber "Ja, das können sie ja ausgeschaltet haben". Gegen 3 Polizisten wollte ich jetzt nicht um 3 Uhr morgens in einer abgelegenen Straße argumentieren, habe also die 85€ Verwarnungsgeld, die jetzt per Post wie angekündigt kamen hingenommen. Allerdings steht jetzt auf dem Schreiben ebenfalls ein Punkt in Flensburg, welcher mir gar nicht schmeckt. Die Geldstafe - passiert. Den Punkt möchte ich mir nun aber nicht aufdrücken lassen.

Wie sind meine Chancen, dass ich gegen diese Strafe nun vorgehen kann? Ich wurde auf diesen Punkt nicht von den Beamten hingewiesen, sondern explizit nur auf das Bußgeld, welcher mir bevorstünde.

Ebenfalls fahre ich ein recht neues Auto, welches eine Freisprechanlage besitzt, wenn ich denn telefonieren würde - Mit einem ausgeschalteten Handy wohlgemerkt - dann ja wohl über diese Freisprechanlage, die ich nachweislich Serienmäßig eingebaut habe.

Kann ich nun irgendetwas dagegen tun oder muss ich da durch 6 Monate Gericht gehen, ohne Beweise von beiden Seiten? Mussten mich die Beamten auf diesen Punkt hinweisen?

MFG CANFi

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