Darf die Mutter über die Besuchswochenenden bestimmen?

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4 Antworten

Für mich hört sich das so an, dass die Freundin ein komplett kinderfreies Wochenende haben möchte, um ihren persönlichen Vorlieben nachgehen zu können...

Wenn rechtlich nichts geregelt ist, kann die Mutter natürlich viel bestimmen und die Besuchszeiten nach ihren Vorteilen ausrichten, aber ich gebe Dir schon recht, wenn der Vater an den Wochenenden arbeiten muss, kann er nichts dafür. Er ist seinem Arbeitgeber verpflichtet und kann natürlich nicht seine Arbeitsstelle aufs Spiel setzen.

Meines Erachtens müsste die Mutter ihm hier entgegenkommen, aber dann hätte sie natürlich noch das andere Kind zu Hause und kann nicht auf Rolle gehen. Ich sage das jetzt hier mal so salopp - denn ein anderer Grund erschließt sich mir nicht.

Wenn ihr daran gelegen wäre, dass das gemeinsame Kind auch seinen Vater sieht, wäre sie mit Sicherheit auch bereit dazu.

Tja, sehr schade, dass das immer mit solchen Schwierigkeiten verbunden ist. Wenn sich die Freundin nicht bekehren lässt, wird der Weg zum Anwalt für Deinen Bruder unvermeidlich. Dann muss per Gericht das Besuchsrecht geregelt werden. Leider mahlen die Mühlen hier seeeeeeeehr langsam, es ist teuer und die Mutter kann immer wieder quer schießen. Besser wäre, die Beiden einigen sich irgendwie.

Vielleicht wäre das Jugendamt noch eine Möglichkeit sich im Vorfeld beraten zu lassen.

Die Mutter ist leider sehr darauf bedacht sich nicht immer um ihre Kinder kümmern zu müssen. Schiebt sie oft ab um ihren Bedürfnissen nachzukommen (Party, Freunde treffen...)

Ein Termin beim Jugendamt wurde schon gemacht, ich wollte nur schonmal im Vorfeld wissen, was uns erwarten könnte...

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@Einhornkotze90

Dann habe ich mit meiner Vermutung ja genau richtig gelegen. Wenn das Jugendamt nicht vermitteln kann, bleibt wahrscheinlich wirklich nur der Weg über den Anwalt. Es würde mich wundern, gäbe es einen Richter, der die Beweggründe der Mutter nachvollziehen kann. Wenn sie am Wochenende weggehen möchte, gibt es immer noch Babysitter - vielleicht sogar Oma und Opa. Für mich ist das kein plausibler Grund, dass sie dem Vater sein Kind vorenthält, nur weil er es an den besagten Wochenenden beruflich nicht hinbekommt.

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Hm das ist schwierig. . 

Bei mir gab es in dieser Sicht solch Situation nicht. . Unter diesen Bedingungen. 

Was ich sicher sagen kann ist. Dass leibliche Kind hat ein Recht den Vater zu sehen und andersherum.  Dies kann die Mutter nicht verbieten.  

Notfalls falls keine Einigung stattfindet rate ich dringend zum Jugendamt oder zur zb Diakonie .. Familienberatung zu gehen und mich dort informieren

Wenn sie ein gemeinsames sorgerecht haben dann muss er sich nicht zwingend nach der mutter richten. ( bin scheidungskind und kenne es so )
Hoffe ich konnte helfen

Da er nicht mit der Mutter des Kindes verheiratet ist, gelten da natürlich auch andere Regeln. Er hat lediglich das Umgangsrecht und muss sich schon nach der Mutter richten, die sich ja die allermeiste Zeit um das Kind kümmert. Wenn er das mit der Arbeit nicht regeln kann (oder will), dann muss er eben die Einschränkungen im Umgang mit dem Kind in Kauf nehmen. 

Sie haben aber das geteilte Sorgerecht... Macht das einen Unterschied?

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@Einhornkotze90

Es gibt kein GETEILTES Sorgerecht. Wenn, dann ist es ein gemeinsames Sorgerecht, aber auch das macht keinen Unterschied.

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