Darf die Krankenkasse mir die Auszahlung des Verletztengeldes der BG verweigern mit der Begründung, dass ich familienversichert bin?

1 Antwort

Hoi.

Du solltest dich dringend mit der Krankenkasse und der BGW in Verbindung setzen:

"Wie hoch ist mein Verletztengeld während der Arbeitsunfähigkeit und von wem bekomme ich es?

Bei Arbeitnehmern beträgt das Verletztengeld maximal 80 Prozent des Bruttogehaltes, das im letzten Abrechnungszeitraum (in der Regel der letzte Monat) vor dem Unfall bezogen wurde. Das Verletztengeld darf das Nettoentgelt nicht übersteigen. Anteilig sind davon noch Sozialversicherungsbeiträge zu entrichten.

Versicherte Selbstständige erhalten als Verletztengeld den 450. Teil der Versicherungssumme.
Das Verletztengeld wird kalendertäglich gezahlt, wobei für einen vollen Monat 30 Tage abgerechnet werden. Um den Verwaltungsaufwand gering zu halten, wird das Verletztengeld im Auftrag der Berufsgenossenschaften von der Krankenkasse ausgezahlt, bei der der Verletzte versichert ist.Über Ausnahmen und besondere Berechnungsmodalitäten informiert Sie jede Bezirksverwaltung."

https://www.bgw-online.de/SharedDocs/FAQs/DE/Leistungen_und_Beitrag/Versicherung/Versicherung3-3.html

Ciao Loki

Ausschluss aus der Familienversicherung (KV) wg zu hoher Kapitaleinkünfte

Ich bin freiberuflich tätig. Meine Frau war bisher bei mir mitversichert. Im letzten Jahre hatte ich aufgrund einiger Rückschläge und familiärer Projekte nur Einkünfte von 7500 EUR. Als Selbständiger habe ich dabei ca 4500 EUR KV Beiträge bezahlt. Meine Frau hat durch den Verkauf von ein paar Wertpapieren Einkünfte von 7800 EUR erzielt. Jetzt teilt mir meine KV mit, dass dadurch die Voraussetzungen für eine Mitversicherung (Familienversicherung) für meine Frau nicht mehr gegeben sind und will meine Frau für das letzte Jahr nachträglich separat versichern. In einem Telefonat mit der KV wurde von dieser Linie nicht abgewichen. Der Jahresbeitrag für meine Frau würde ca 1700 EUR betragen, wodurch unsere gemeinsamen Beiträge sich auf 6200 EUR belaufen würden, also über 40% unserer Einkünfte. In einem solchen Fall sollte es doch gewiss eine Härtefallregelung geben, was von meiner KV allerdings verneint wird. Wer kann mir sagen, ob ich dieser Nachforderung etwas entgegensetzen kann? Danke im Voraus. RG

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