Darf die Krankenkasse mir das Krankengeld streichen?

3 Antworten

In der Regel haben gesetzliche Krankenkassen sogar einen Pasus in ihren Satzungen, dass die Versicherung mit Anspruch auf Krankengeld zu einem bestimmten Zeitpunkt endet. Damit würdest du bei meiner z.B. schon lange kein Krankengeld mehr bekommen, bzw. hättest es gar nicht erst bekommen, da endet die Möglichkeit der Versicherung mit Krankengeld mit Vollendung des 63. Lebensjahres. Wenn du das Regelalter für Rente erreicht hast, dann endet die Versicherung mit Anspruch auf Krankengeld in der Regel spätestens.

Da du selbstständig bist, hats du ja sicher für dein Alter entsprechend vorgesorgt und wirst nicht bis in alle Ewigkeiten auf Krankengeld angewiesen sein.

Die Krankenkasse handelt richtig, mit Rentenantrag wird dein Beitrag auf ohne Anspruch auf Krankengeld abgesenkt.

Schau in die Satzung deiner Krankenkasse, die ist im Internet frei verfügbar und dann weißt du, ob die Auskunft deiner Krankenkasse richtig ist.

Woher ich das weiß:
Berufserfahrung

Als Rentner hat man keinen Anspruch auf Krankengeld.

Wer versäumt hat, sich um seine Rente zu kümmern, der muss Sozialgeld beantragen.

Krankengeld ist immer nur eine Übergangslösung, auch wenn man freiwillig versichert ist.

Es kann nicht sein, das das Krankengeld deine Rente auf Dauer ersetzt.

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So ist es. Gezahlt wird max. 78 Wochen, ist klar das der Versicherte nicht zurück in den Beruf kann darf die KV auf einen Rentenantrag verweisen.

Das der FS sich um seine Rente nicht gekümmert hat ist nicht das Problem der KV. Mit Eintritt der Rentenzahlung entfällt das Krankengeld, weil doppelt kassieren geht hier nicht. Mit Eintritt in der Rente ändern sich auch die Beiträge der KV.

Mit 130 Euro Rente+ ohne private Rücklagen geht der Weg wohl in Richtung Sozialamt

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@LouPing

Wobei ich auch Rentner kenne, die trotz Arbeit und Einzahlung in die Rentenkasse auf Hartz4-Niveau rumdümpeln...

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@Schwarzlicht42

Leider! Besonders gefährdet sind Alleinerziehende, Kranke und Niedriglöhner.

Trotzdem liegt das Risiko bei Selbstständigkeit deutlich höher, die Leute glauben der Staat regelt das schon irgendwie und verkloppen das Geld.

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@LouPing

"Trotzdem liegt das Risiko bei Selbstständigkeit deutlich höher, die Leute glauben der Staat regelt das schon irgendwie und verkloppen das Geld." - naja ich finde die Beiträge für selbstständige auch recht hoch. Da sollte man drüber nachdenken, selbst was auf die Kante zu schaffen - das muss man dann aber halt auch wirklich tun!

Naja und ich denke neben den selbstständigen die das Geld einfach "verkloppen", gibts es auch die, die einfach von Rechnung zu Rechnung leben und gerade eben ihre KK, Miete und Essen bezahlt kriegen und wo für die Rente nichts abfällt. Aber in einem solchen Falle sollte man sich eingestehen, dass man gerade scheitert und entweder seinen Businessplan ändern oder eben aufgeben und sich einen versicherungspflichtigen Job suchen...

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@Schwarzlicht42

Selbstständigkeit heißt auch sich von der sozialen Hängematte abzunabeln, ja. Seit der ersten Minute meiner Selbstständigkeit investiere ich ein nicht unerhebliches Einkommen in die private Altersvorsorge- so sichere ich meine Familie und mich ab.

Auch ich muss anteilmäßig sog. "Sozialbeiträge" abführen, einen Anspruch auf staatl. Rente habe ich trotzdem nicht. Möglich das das dem FS nicht bewusst war, aber ich sehe es Aufgabe sich darum zu kümmern.

Selbstständigkeit aufgeben ist ein recht emotionales Thema-

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@LouPing

"Selbstständigkeit heißt auch sich von der sozialen Hängematte abzunabeln, ja." - die gibt es doch trotzdem noch - Hartz4 geht immer - auch nach gescheiterter Selbstständigkeit...

"Seit der ersten Minute meiner Selbstständigkeit investiere ich ein nicht unerhebliches Einkommen in die private Altersvorsorge- so sichere ich meine Familie und mich ab." - besser ist das. Ich hoffe mal auch entsprechenden diversifiziert. Wenn man Pech hat, hat man sonst irgendwann ein stattliches Sümmchen - von dem man aber nur noch ein halbes Brötchen bekommt... :D

"Auch ich muss anteilmäßig sog. "Sozialbeiträge" abführen, einen Anspruch auf staatl. Rente habe ich trotzdem nicht." - naja man kann auch als selbstständiger in die gesetzliche RV einzahlen - die Frage ist nur, ob es Sinn macht und wem man mehr traut - sich selbst oder dem Staat...und man könnte auch freiwillig in die AV einzahlen, wenn einem danach ist...

"Möglich das das dem FS nicht bewusst war, aber ich sehe es Aufgabe sich darum zu kümmern." - na wie gesagt, bei manchen läufts halt nicht so gut - dann ist natürlich die Frage, was macht man? Gewerbe abmelden oder weiterversuchen? Kommt ja auch drauf an, ob das so ohne weiteres möglich ist. (Wenn man sich verschulden musste und Investitionen getätigt hat - vlt. für ein Restaurant - , wirds schwerer als bei nem Freiberufler der als einzige Investition einen PC im Wert von 1000 Euro getätigt hat... ;))

Selbstständigkeit aufgeben ist ein recht emotionales Thema- genau - und das kommt ja dann noch dazu... ;)

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@Schwarzlicht42

Keine Sorge, ich schaue mit Mitte 40 sehr entspannt in die Zukunft. Das gleiche würde ich mir für alle Menschen wünschen die unverschuldet in die Armut getrieben werden.

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