Darf die Hausverwaltung dieses auch auf die Mieter umlegen die damit nichts zu tun haben?

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7 Antworten

Freilich kannst du dich aufregen und aufreiben, dich ärgern, es zum Thema machen, verändern wirst du diese Menschen jedoch nicht.

Dem einen käme es nicht in den Sinn, seinen Müll in die Landschaft zu entsorgen, dem anderen macht selbst Erwischtwerden und Strafe zahlen wenig aus. Er fühlt sich womöglich noch verfolgt und zu unrecht bestraft. was kann er denn dafür, dass die Mülldeponie weit weg ist und er kein passendes Auto hat?!

Arrangiere dich im Sinne deiner Lebensqualität und steigere dich nicht in die unliebsamen Gegebenheiten hinein!  Die Kosten, die anfallen, werden so umfangreich nicht sein.

Wie sollte die Hausverwaltung einem einzelnen Mieter beweisen, ob er sich hier beteiligt hat oder nicht?

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Bei uns kommen regelmäßig solche schreiben. Und dann wenn man seine Sachen nicht entfernt werden alle Sachen eine Zeit zwischengelagert und dann entsorgt. Der Vermieter hat die volle Sorgfaltspflicht das keine Brandlasten in Gemeinschaftlichen räumen sowie Treppenhaus und Notausgänge sind. Im Brandfall in Duisburg bei IMMEO passiert werden die Verwalter und Gesellschaft strafrechtlich verfolgt. Deswegen keine Schuhe,Gardinen, Zeitungen im Hausflur. Keine Reifen, Möbel,Getränkekisten u.s.w. in Kellerräume. Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor dürfen in nur dafür zugelassen Räume angestellt werden,z.B Garage.

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Vermutlich wird das mit der Umlage schwer werden. Leider gibt es aber auch immer wieder Mieter, denen es egal ist und die ihren Müll ohne Rücksicht auf andere in gemeinschaftlich zu nutzenden Räumen hinterlassen. Eine halbwegs eindeutige Antwort wird es von Juristen -ich nicht!- geben, sofern allgemeingültige Urteile zu diesen Themen gesprochen wurden.

Nicht nutzbare Gemeinschaftsräume können evtl. eine Mietminderung begründen.

Auch für Hausmeister und Hausverwaltungen ist es oft schwer festzustellen, wer was wo abgestellt hat, selbst wenn sie fähig sind.

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Kommentar von johnnymcmuff
22.02.2016, 19:37

Eine halbwegs eindeutige Antwort wird es von Juristen -ich nicht!- geben, sofern allgemeingültige Urteile zu diesen Themen gesprochen wurden.

Es gibt auch eindeutige Urteile vom BGH, siehe Link meiner Antwort.

Also kann auch ein Nichtjurist beantworten.

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Nein, es muss schon nachgewiesen werden, wem der Kram gehört, und die dürfen (nach entspr. Ankündigung) zur Kasse gebeten werden. Es geht nicht an, daß ihr an Altlasten beteiligt werdet. Das würde ich bald, mit dem Hinweis auf 1Jahr Mieterschaft, der HV mitteilen.

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Kommentar von johnnymcmuff
22.02.2016, 19:31

Nein, es muss schon nachgewiesen werden, wem der Kram gehört, und die dürfen (nach entspr. Ankündigung) zur Kasse gebeten werden.

Schau mal in den Link meiner Antwort, es kommt auf den Einzelfall bzw. die Umstände an.

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bla bla bla. den schrieb bekommst du noch öfter übers jahr. die dinge wie sperrmüll, alte waschmaschinen werden verschwinden. die reifenstapel liegen demnächst wieder da, auch die räder und roller und du wirst es auf dauer nicht ändern können oder ausziehen müssen. die sachen liegen nicht schon jahrelang da, sie werden immer wieder da liegen. die entsorgung zahlst du dann über die betriebskosten mit. fällt nicht weiter auf - wird sich nicht ändern. unter umständen bleibts bei dem schriebs mehrmals im jahr und garnix wird weg gebracht.

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Kommentar von Maik62
22.02.2016, 19:19

Was ist denn das für eine Antwort!Ich soll für Müll zahlen den ich nicht zu verantworten habe.Das sind am ende mehrere tausend Euros.

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Wenn die Täter nicht ermittelbar sind, darf die HV / der Vermieter die Kosten auf alle Mieter der WE umlegen.

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Darf die Hausverwaltung dieses auch auf die Mieter umlegen die damit nichts zu tun haben?

In manchen Fällen ist das möglich in anderen Fällen nicht.

Sofern im Mietvertrag auf § 2 Nr. 8 Betriebskostenverordnung (BetrKV) verweisen wird, ist es möglich Sperrmüll auf Mieter umzulegen.

Das kommt dann auf den Einzelfall an.

Hier kannst Du es genau nachlesen:

http://www.betriebskostenabrechnung.com/blog/sperrmuell/

MfG

johnnymcmuff

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