Darf die Geschätfsleitung Mitarbeiter an sechs Wochentagen auf Mitarbeiterwunsch einsetzen?

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3 Antworten

§ 3 ArbZG (Arbeitszeitgesetz) - Arbeitszeit der Arbeitnehmer

Die werktägliche Arbeitszeit der Arbeitnehmer darf acht Stunden nicht überschreiten. Sie kann auf bis zu zehn Stunden nur verlängert werden, wenn innerhalb von sechs Kalendermonaten oder innerhalb von 24 Wochen im Durchschnitt acht Stunden werktäglich nicht überschritten werden.

§ 5 ArbZG - Ruhezeit

(1) Die Arbeitnehmer müssen nach Beendigung der täglichen Arbeitszeit eine ununterbrochene Ruhezeit von mindestens elf Stunden haben.

(2) Die Dauer der Ruhezeit des Absatzes 1 kann in Krankenhäusern und anderen Einrichtungen zur Behandlung, Pflege und Betreuung von Personen, in Gaststätten und anderen Einrichtungen zur Bewirtung und Beherbergung, in Verkehrsbetrieben, beim Rundfunk sowie in der Landwirtschaft und in der Tierhaltung um bis zu eine Stunde verkürzt werden, wenn jede Verkürzung der Ruhezeit innerhalb eines Kalendermonats oder innerhalb von vier Wochen durch Verlängerung einer anderen Ruhezeit auf mindestens zwölf Stunden ausgeglichen wird.

(3) Abweichend von Absatz 1 können in Krankenhäusern und anderen Einrichtungen zur Behandlung, Pflege und Betreuung von Personen Kürzungen der Ruhezeit durch Inanspruchnahmen während der Rufbereitschaft, die nicht mehr als die Hälfte der Ruhezeit betragen, zu anderen Zeiten ausgeglichen werden.

Wieso Straftat? § 5 Abs. 1 ArbZG schreibt vor, dass den Arbeitnehmern nach Beendigung der Arbeit eine ununterbrochene Ruhezeit von mindestens 11 Stunden zu gewähren ist.

Eine Ausnahme besteht im Verkehrs- und Gaststättengewerbe: Hier kann in einigen Bereichen die Ruhezeit auf 10 Stunden herabgesetzt werden, wenn innerhalb von einem Monat oder von vier Wochen durch eine entsprechende Verlängerung der Ruhezeiten ein Ausgleich geschaffen wird. Quelle: http://kuerzer.de/shqaLXHuL

so ein quatsch! jeder mitarbeiter ist selbst dafür verantwortlich, wie viel er arbeitet. eine straftat wäre es, wenn die geschäftsführung die mitarbeiter zwingen würde, sechs tage ohne freizeitausgleich zu arbeiten. in den heutigen zeiten ist das ja sowieso normal. ich jobbe und habe nicht selten eine sieben-tage-woche, weil ich sonst nicht über die runden komme. so ist das leider nun mal. sei froh, wenn du mit einer fünf-tage-woche über die runden kommst.

Ist der Fragesteller an Deinem Frust schuld :-)?

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@solf1

Schön, dass ich mich das nicht allein gefragt habe ;-)

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@engelhaar

ich weiß nicht, was du mit frust meinst. ich bin total in ordnung mit meiner situation. was mich vielmehr nervt, ist die ständige jammerei in deutschland. die zeiten haben sich geändert, aber die leute wollen sich nicht so recht darauf einstellen. wenn man etwas erreichen will, muss man halt schon mal ein bisschen mehr gas geben. stattdessen jammern alle über hohe preise, mehr arbeitszeit usw. wir leben leider nicht im paradies - das ist zumindest meine meinung.

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@merlina

Schreib' das ruhig ins Forum, der Frager wollte ja ein Antwort und nicht eine Meinung.

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@HerrLich

moment: eine anwort hat sie doch gegeben, die laut herrlich auch noch richtig war. und wo wären wir denn, wenn wir nicht auch mal unseren senf abgeben könnte. ;o)

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@HerrLich

ich meine doch, dass es keine straftat ist. klar, sie hatte nicht dein fundiertes wissen (respekt dafür! ;o)), aber dennochlag ist richtig, zu sagen, dass es vom gesetzgeber erlaubt ist, mehr als 40 std. die woche zu arbeiten. comprende?

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@supermax

si, si, ahora. Pero: Gefragt war nach den Ruhezeiten. ;-))

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@merlina

@merlina, ich fand Deine Antwort völlig OK, nur las ich auch Deinen Frust daraus und nach Jammerei klang diese Frage für mich nicht. Darum könnte Dein erster Satz in den falschen Hals kommen ;-). Ich wollte Dich nicht kränken, nur einen kleinen Denkanstoß geben.

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