Darf die Führerscheinstelle den Ausgang eines Ermittlungsverfahrens abwarten?

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2 Antworten

Wenn du zwischendruch ohne Fahrerlaubnis gefahren bist, dann darf dir die Fahrerlaubnis jetzt nicht erteilt werden. Normal haettest du den Fuehrerschein also ohne weiteres bekommen.
Da du nun aber im Verdacht stehst, ohne FE gefahren zu sein, muss die Fuehrerscheinstelle erst einmal abwarten, ob da etwas dran ist, denn davon haengt es ja ab, ob sie dir den Fuehrerschein geben duerfen oder nicht. Ide MUESSEN also abwarten, bis die Sache geklaert ist, bis das Verfahren also beendet ist.
Was dabei noch dranhaengt, ist in diesem Moment egal.

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SO einfach ist das leider nicht... Stell Dir vor, es würde gegen jemanden ein Ermittlungsverfahren wegen vorsätzlicher Tötung mit einem KFZ oder wegen 500fachen Besitzes von Heroin ermittelt - so jemanden würdest Du nicht im Straßenverkehr haben wollen, oder? Auch dann nicht, wenn er bisher noch nicht verurteilt wurde. Und es ist ja nicht so, daß Dir die Fahrerlaubnis schon versagt wurde, sondern es wird nur der Ausgang des Verfahrens abgewartet. Das ist immer das blöde mit den Führerscheingeschichten, daß man erst gegen eine entgültige Entscheidung vorgehen kann. Dir bleibt leider nix übrig, als weiter abzuwarten.

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Kommentar von SteffenH1978
10.10.2011, 14:47

Gut, das Argument leuchtet natürlich ein - wenn in einem der von Dir genannten Tatbestände erstmal abgewartet wird ist das vollkommen OK - die FS weiß doch aber, dass es in besagtem Fall um nicht um so ein Kapitalverbrechen geht.

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