darf die arge den kindesunterhalt einbehalten und so verrechnen?

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2 Antworten

Grundsätzlich gilt: Jedes Einkommen, das wo anders her kommt, mindert den Anspruch auf Hartz IV entsprechend. Wenn ein Kindesvater Unterhalt zahlt, dann brauchst Du ja auch keine Leistungen nach dem UVG mehr. Da man das maximal 72 Monate bekommt, solltest Du froh sein - möglicherweise hast Du es später noch mal nötiger.

Wenn Unterhaltsvorschuß rückwirkend für die Vergangenheit gezahlt wurde, dann ist es zulässig, daß das Geld direkt an die ARGE gezahlt wird. Die haben das Geld gewissermaßen nur "vorgestreckt". Weitere Zahlungen werden voll auf Hartz IV angerechnet - genauso wie die 225,- Unterhalt des Kindesvaters.

Wenn ich das richtig verstehe, dann bekommen Deine Kinder auch kein Hartz IV, sondern Unterhalt bzw. Unterhaltsvorschuß, Kindergeld und Wohngeld. Damit ist deren Bedarf gedeckt, so daß nur noch Du selbst einen Anspruch auf Hartz IV hast. Das bedeutet dann aber auch, daß Du den Mietanteil für die Kinder von den Zahlungen begleichen mußt, die für die Kinder eingehen.

Soweit man Deine Schilderungen verstehen kann, hat das also schon alles seine Richtigkeit.

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Kommentar von wildkatze34
08.02.2011, 22:10

DEm kann ich nur zustimmen. Es ist leider so das Kinder in den Augen der ARGE mehr Geld haben als sie eigentlich bräuchten. was ich finde total schwach ist aber leider so ist.Das heißt Kinder "verdienen" zuviel um unterstützung zu bekommen und da du ja mit deinen Kindern in einer Bedarfsgemeinschaft lebt wird das angerechnet.Ich sag immer es zu wenig zum (über) leben aber zuviel zum sterben.

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Sätze, Interpunktion und Absätze würden helfen dein Geschreibsel überhaupt zu verstehen!

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