Darf die AfD- Jugend mich "rausschmeißen", wenn ich Kontakt zur NPD habe?

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6 Antworten

Naja es ist verständlich, wenn die dich nicht mehr dabei haben wollen. Ich meine die NPD vertritt ja andere Dinge als die Afd. Und die Afd zeigt ja immer öffentlich, dass sie nichts von der NPD halten und nicht mit denen identifiziert werden wollen.
Wobei ich es sowieso komisch finde wie man freiwillig zur Afd geht... Da würde ich an deiner Stelle lieber der NPD betreten. Dein zukünftiger Arbeitgeber muss ja davon nichts wissen. Er würde dich sowieso nicht einstellen oder dich raus schmeißen, wenn er mitbekommt das du Mitglied bei der Afd bist. Ob NPD oder Afd beide sind in unserer Gesellschaft nicht unbedingt gut angesehen.

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Man kann nicht auf 2 Hochzeiten zugleich tanzen. Oder man kann nicht 2 Herren dienen.  Jedenfalls nicht, wenn es um politische parteien geht. Damit stellst du selbst deine Loyaliät zu beiden Parteien in Frage. Ein guter Grund, dich rauszuwerfen.

Du mußt dich wohl entscheiden.

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Kommentar von Daria700
03.09.2016, 10:48

Braucht er nicht kan beides nehmen.Muss nur lojal zu beiden stehen!

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Das ist doch ein Beispiel das NPD und AFD nicht gleich sind oder?Viele sagen es doch so!

Zu deiner Frage möglich wäre es,dieser Vorsitzende sollte er nicht alle gleich behandeln?Eigentlich?Vorurteile sollten nicht Grund sein dich da rauszuwerfen finde ich nicht okay!

Du hast dich für den Kontakt zu NPD entschieden und das sollte apzepiert werden finde ich!

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Ich weiß nicht, was JN bedeutet (Junge Nazis?) aber grundsätzlich ist es auch bei CDU und SPD so, dass man nur Mitglied sein darf, wenn man nicht gleichzeitig Mitglied einer anderen Partei ist. Darunter fällt dann weitestgehend sicherlich auch, dass man eine andere Partei anderweitig unterstützt, denke ich. Das habe ich selbst zum Spaß in deren Mitglieder-Regeln nachgelesen...

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Kommentar von kath3695
22.08.2016, 21:26

JN - Gleicher Gedanke. :D

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Kommentar von WalterE
01.10.2016, 15:30

Junge Nationaldemokraten - aber wahrscheinlich wird intern wirklich eher "Junge Nazis" kursieren ;) Früher gabs ja auch mal die FAP "Freiheitliche Arbeiter Partei" - die eigentliche Bedeutung dürfte "Faschistische Arbeiter Partei" gewesen sein. Das Problem bei NPD/JN  und ähnlichen Parteien - weniger der AfD - ist dass man halt wirklich noch denkt dass das eine großartige Zeit von 1933-1945 war und dass das im Wesentlichen alles richtig war. Und Hitler wird dort durchaus verehrt. Wobei es Hitlerverehrer sicher auch in der AfD und ähnlichen Parteien auch im Ausland wie der FPÖ gibt. Meine Eltern rauschten mal zufällig in eine Geburtstagsfeier in Österreich im  FPÖ Umfeld  rein, in den 1990ern - dem Geburtstagskind wurde eine Hitlerbüste überreicht. 

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Für dein Berufsleben wird es keinen Unterschied machen, ob du bei den Jungen Nazis oder bei den Affen für Deutschland bist. Solltest du beruflich einen großen Konzern anpeilen, wäre es ratsam, dich von beiden Parteien zu entfernen und über deine politische Einstellung nachzudenken. Vor einer Bewerbung solltest du jedenfalls checken, dass in keinem sozialen Netzwerk eine Verbindung zwischen dir und der AFD oder der NPD besteht, da du sonst mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht zu einem Bewerbungsgespräch eingeladen wirst - da ich beruflich Führungskräfte rekrutiere, weiß ich wovon ich spreche.

Zu deiner Frage: Ja, es ist absolut berechtigt, dass dich die AfD rausschmeißen will. Die AfD tut ja offiziell noch so, als seien sie keine Nazis und wollen deshalb keine Verbindung zu den offiziellen Nazis der NPD. Deine Verbindung zur NPD schadet somit dem vermeintlichen "Ruf" deiner AfD-Fraktion. Aber wie gesagt...das interessiert außerhalb der beiden Parteien eh keine Sau, da beide Parteien nicht gesellschaftstauglich sind.

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Kommentar von Daria700
03.09.2016, 10:51

Affen für Deutschland?Meinst wohl die AFD hat einen Namen!Die AFD ist gar nicht so schlimm um das zu verdienen im Gegenteil!

Alternative zu Deutschland zu Wir schaffen das bestimmt!

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Also ich sehe jetzt mal davon ab dass ich von beiden Parteien absolut gar nichts halte und ich dir hier gern raten würde dass du dich nochmal genau mit deutscher Geschichte und Sozialkunde beschäftigst.

So und jetzt zu deiner Frage: das ist sehr wohl berechtigt. Wenn man sich einer Partei anschließt sollte man diese unterstützen, egal ob man darin ein Amt ausführt oder nicht. Das ist eine politische interessensgemeinschaft. Entweder du entschuldigst dich bei der AfD und brichst die Kontakte zu der einen Gruppe ab oder du trittst aus der einen Gruppen aus und gehst zur npd.

Zu deinem Bedenken wegen nachfolgen: ich als politisch gebildeter und engagierter Chef würde weder ein AfD- noch ein npd- Mitglied einstellen wenn ich davon wüsste, also ist das eh egal.

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Kommentar von syos11
21.08.2016, 20:43

Ich kann zwar auch wenig mit der NPD oder AfD anfangen, aber gerade ein gebildeter und politisch aktiver "Chef" sollte zumindest niemand von vorneherein verurteilen der die AfD wählt, 20% der Einwohner aus BaWü sind wahrscheinlich auch keine Nazis... Da sollte man doch, wenn es einem am Herzen liegt den politischen Dialog suchen. Und da wir in Deutschland sind, auch niemand wegen seiner Meinung diskriminieren. ( Ja ich lass die NPD mal aussen vor, aber die zerfleischen sich eh selber über kurz oder lang ) Aber verschiedene politische Ansichten gehören eben zu einer Demokratie dazu. Sowie ich eben überzeugter FDPler bin.

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Kommentar von mexp123
21.08.2016, 21:17

Klar würde man solche Personen nicht von Anfang an verurteilen, ausschließen und diskriminieren, aber es sind doch AfD und npd beides umstrittene Parteien, wo man nicht unbedingt will dass jemand dieser Partei das eigene Unternehmen repräsentiert. Und das kann halt der kleine Punkt sein, der es am Ende entscheidet. Deswegen denke ich, dass politisches Engagement in diesen Parteien schon evtl eine Auswirkung auf später haben kann, so wie der Fragesteller es befürchtet. Aber öffentlich politisches Engagement kann immer ein "aus" bedeuten, wenn dieses entgegen der Orientierung des Chefs geht. Kann ja auch sein dass der Chef voll rechts ist, dann wär es vil ein Pluspunkt. Deswegen rede ich mal von mir persönlich als Chef und wenn ich mal einer wäre, würde ich einen FDP Wähler einem AfD Wähler bei sonst gleichen Qualifikationen vorziehen.

Wobei man natürlich dagegen klagen kann, wenn man das Gefühl hat, wegen seiner politischen Orientierung diskriminiert worden zu sein.

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Kommentar von Kaktus1919
23.08.2016, 07:31

Ach da sieht man ja mal wie tolerant unsere Gesellschaft wieder ist. Warum darf nicht jeder die Gesinnung haben, die er haben möchte ? Ohne irgendwelche Einschränkungen dadurch zu bekommen. Jeder sollte das Recht haben für das zu Leben was er möchte, solange dadurch niemand anders geschädigt wird...

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Kommentar von mexp123
23.08.2016, 22:40

Tja traurig, aber so ist das Leben. Finde nicht dass das was mit Toleranz zu tun hat, wenn ich den anderen nicht grundlegend ausschließe wegen seiner politischen Orientierung. Irgendwie muss man sich halt entscheiden, und da wird man auch mal berechnend sein. Die Wahrscheinlichkeit dass ein npd-Wähler negativ auffällt, zB auf Demos, ist höher als dass ein FDP-Wähler negativ auffällt, objektiv gesehen.

Und zu denken dass 90% der Personen in einem ac oder einem anderen einstellungsverfahren nicht genauso denken ist ziemlich naiv.

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Kommentar von Kaktus1919
26.08.2016, 08:54

natürlich weiß ich, dass die anderen genauso denken wie du. Nur finde ich es schade das die Leute immer Toleranz predigen und selber nur ihre Meinung akzeptieren. Und das mit den Auffälligkeiten kann man nicht pauschal sagen. Ich schätze mal das die Leute die Randale und co. Machen, nicht einmal arbeiten gehen. Somit bleibt nur noch die gesittete Sorte der NPD/Afd übrig...

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