Darf der Vermieter reine Wohnungskatze ablehnen, weil die Nachbarn nicht zustimmen?

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10 Antworten

Dann gehe zu den einzelnen Mietern und lasse sie eine Einverständniserklärung unterschreiben das sie nichts gegen Katzenhaltung haben,so lernst Du gleich Deine Nachbarn kennen.

Du mußt den Vermieter um Erlaubnis fragen. Der darf die Erlaubnis nur mit einer guten Begründung verweigern.
Eine stichhaltige Begründung wäre z.B., wenn einer der Mitmieter eine Katzenhaarallergie hätte.
Wie andere hier schon sagten, solltest du Klinken putzen gehen und alle Mitmieter persönlich ansprechen und ihr Einverständnis einholen.

Was genau ist an der Aussage des Vermieters nicht zu verstehen? Du hast die Einwillgung aller Mieter des Hauses beizubringen, bevor er über deinen Antrag entscheidet.

Natürlich unterschreibt kein Mieter einfach einen Aushang, ohne dich und vor allen die Katze je gesehen zu haben - da wirst du schon jeden einzelnen persönlich aufsuchen müssen.

Die Duldung zur Haltung eine Katze wäre selbst dann allerdings lediglich  widerruflich erteilt. Man stelle sich vor, ein Mieter, Besucher oder Handwerker leidet an einer Tierhaarallergie. Nach seiner ersten Beschwerde, Mietkürzung oder Weigerung, das Haus zu betreten, hättest du die Katze "in Abwägung der widerstreitenden Interessen" wieder abzuschaffen - warum willst du das dem Tier antun?

G imager761

Ob du einen Aushang am Schwarzen Brett machst oder das Papier gleich in den Müll wirfst, bleibt sich gleich.  Du solltest bei deinen Mitmietern vorstellig werden und sie die Einverständniserklärung persönlich unterschreiben lassen.  Und ja, dein Vermieter kann die Katzenhaltung verbieten, wenn er einen stichhaltigen Grund dafür hat. Dass andere Mieter Hunde und Katzen halten ist irrelevant. Der Vermieter ist nicht verpflichtet alle Mieter gleich zu behandeln.

Mir würde es als Nachbar auch nicht gefallen, wenn jemand einen Brief aushängt und ich unterschreiben soll, und ich denke, das es einfach höflicher ist, die Nachbarn persönlich zu fragen, und dann auch unterschreiben zu lassen, das sie nichts gegen die Katze haben.

Anders gefragt: Wenn man einen Hund hätte, würde der sicher mal bellen und man würde euch täglich 2-3x rein und rausspazieren sehen. 

Was würde man von einer Katze hören und sehen? Ungefähr nichts. 

Du könntest sogar illegale Schlangen und Spinnen halten, ne Drogenküche einrichten und in deiner Wohnung Camsex machen - niemand würde es je mitbekommen, weil ohne deine Erlaubnis niemand rein darf. 

Auch wenn er es gesetzlich nicht verbieten kann gibt es wegen und Möglichkeiten.

Generell empfehle ich eine Tierhaltung mit dem Vermieter abzusprechen.

Gibt es denn tatsächlich Nachbarn die sagen sie wollen das nicht ? Oder wie muss ich das verstehen ?

@elismana,

ein Vermieter darf, wenn überhaupt, nur ein begründetes Verbot für die Haltung von Hunden aussprechen, nicht jedoch ein Verbot für die Haltung von Katzen.

TrudiMeier 31.07.2016, 21:34

nicht jedoch ein Verbot für die Haltung von Katzen.

Und wie kommst du auf das schmale Brett? Gesetzesgrundlage?

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Furino 03.08.2016, 13:28

würde mich auch interessieren. Wenn Sie hier Roß und Reiter nennen akzeptiere ich das. Andernfalls halte ich das für einfach dummes Geschwätz.

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Wie groß ist denn die Wohnung? Persönlich tut mir nur die Katze leid...ablehnen kann sie niemand! (Wenn es nicht im Mietvertrag steht!)

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