Darf der Vermieter nachträglich Nebenkosten einführen?

4 Antworten

Kann der Vermieter nun bei meinem Mietvertrag (dieser ist doch auch nach 8 Jahren noch gülttig???) nun anpassen lassen?

Nur wenn Du zustimmst.

Bei Mietverträgen mit Kaltmiete und monatlichen Vorauszahlungen für Nebenkosten erfolgt die Abrechnung, wenn nach Verbrauch und Verursachung nicht möglich und vertraglich nicht anders vereinbart, nach der Wohnfläche.

Ist eine Pauschale für NK vereinbart gibt es keine Abrechnung. Eine Anpassung wäre nur möglich wenn dies vertraglich vereinbart ist.

Anzumerken ist noch, dass für mich überhaupt nicht klar ist, wie man nun
im Nachhinein die Kalt und Warmmiete bei mir bestimmen will.

So lange Dein Vertrag besteht muß Dich das nicht interessieren.

Vielen Dank schon mal für Deine ersten Antworten.

Was bedeutet das denn jetzt?

In wie weit kann der Vermieter nun die Miete erhöhen?

Es ist ja aus meiner Sicht gar nicht klar, wie hier die "Kaltmiete" ist, weil das ja ein Warmmietvertrag inkl. Stromkosten ist.

Außerdem ist ja auch eine genaue Abrechnung nicht mögloch.

Keine Thermostate im ganze Haus, Stromzähler nur für jede ganze Wohnung.

Und falls aberechnet wird, müsste ich dann immer weniger bezahlen, weil bei mir nur das Zimmer in qm drin steht und meine Mitbewohner die Küche/Bad mit anteilig an qm drin haben. Bei mir steht nur Mitnutzung.

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@NoName111222333

Noch mal, mit Dir ist eine Pauschal-/Inklusivmiete vereinbart. Folglich gibt es keine Abrechnung. Folglich auch keine Nachzahlung oder Gutschrift. 

Einen neuen Mietvertrag, wenn angeboten, in dem Kaltmiete + Nebenkostenvorauszahlungen vereinbart sind mußt Du nicht unterschreiben.


Außerdem ist ja auch eine genaue Abrechnung nicht mögloch.


Dann wird nach der Wohnfläche abgerechnet.















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Es gilt der abgeschlossene Mietvertrag des jeweilgen Mieters für diesen weiter, auch wenn bei anderen WGlern ein Wechsel mit anderen Konditionen stattfand. Deine Pauschalmiete bleibt mit dem bestehenden MV voll rechtswirksam. Es können also nun nicht plötzlich monatliche Vorauszahlungen  gefordert werden. Das wäre eine einseitige unzulässige Vertragsänderung. Du hast einen Mietvertrag und der bleibt wie er ist wirksam. Alles andre weise zurück.

Höchstdauer der Befristung

Der Gesetzgeber hat keine zeitliche Obergrenze zur Festlegung der
Befristung gesetzt. Daher ist jede Zeitspanne zulässig. Möglich ist
zudem, dass ein unbefristeter Mietvertrag durch eine entsprechende
schriftliche Vertragsänderung in einen echten Zeitmietvertrag
umgewandelt wird.

Voraussetzungen

Ein Zeitmietvertrag kann nur unter einem der drei in § 575 Abs. 1 Nr.
1 – 3 BGB genannten sachlichen Gründe wirksam abgeschlossen werden:

- Eigennutzung (§ 575 Abs. 1 Nr. 1 BGB)

- Modernisierung und Baumaßnahmen (§ 575 Abs. 1 Nr. 2 BGB)

- Betriebsbedarf bei Werkmietwohnungen (§ 575 Abs. 1 Nr. 3 BGB)

Ausschließlich auf der Grundlage dieser drei Qualifizierungsgründe ist der Abschluss eines Zeitmietvertrages zulässig.

Gerade weil das Haus nicht mit ausreichend Zählern ausgestattet ist, wählt ein Vermieter eine Pauschale. Jetzt ist er wohl darauf gekommen, dass seine Kosten höher sind, aber die verlangten Pauschalen diese nicht decken und er diese auch nicht nachfordern kann. Er wählt daher für die neuen Mietverträge eine anpassbare Form, nämlich mit getrennt ausgewiesener Kaltmiete und Nebenkosten.

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