Darf der Vermieter Kosten für einen Winterdienst als Nebenkosten anführen, wenn im Mietvertrag vereinbart ist, dass die Mieter selbst räumen und streuen?

8 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Hi partymary, 

hört sich ja heftig an! Unser Vermieter hat das auch mal gemacht, weiß aber, dass Arbeiten, die nicht vereinbart wurden, auch nicht bezahlt werden müssen. Bei uns war es das Putzen der Flure, das sollte abwechselnd von den Mitparteien erledigt werden, wurde auch ausgeführt, trotzdem war in den Betriebskosten eine Putzkraft für die Flurreinigung aufgeführt, die wir auch nie gesehen hatten... Bei uns stellte sich dann raus, dass der Vermieter mehrere Häuser hatte und die Putzkraft in einem anderen Haus tätig war, war also nur eine Verwechslung.

Ihr könntet den Winterdienst herausrechnen, weil im Mietvertrag nicht geklärt wurde, dass dafür ein externer Dienstleister beauftragt wurde. Lies hier gerne nochmal nach: 
http://www.meldebox.de/magazin/mietvertrag-serie-teil1/#Nebenkosten_und_Betriebskosten
 
Sprich aber zur Absicherung am Besten mit einem Anwalt/ dem Mieterschutzbund. 

Viel Erfolg wünsche ich euch allen!

Ich würde mir den Stress mit Rechnung und Dienstleistungvertrag, etc. anfordern nicht machen. Wenn mietvertraglich vereinbart ist, dass die Mieter für die Durchführung des Winterdienstes zuständig sind, dann muss es auch so gehandhabt werden. Der Vermieter kann ich euch dann keine Kosten über die Nebenkostenabrechnung umlegen. Schon gar nicht wenn ihr der Schnee- und Eisbeseitung immer regelmäßig und ordnungsgemäß nachgekpmmen seid.

Anders sieht es natürlich aus wenn die Mieter die Arbeiten eben nicht ausführen, dann muss der Vermieter allerdings vorher den entsprechenden Mieter abmahnen und ihm eine Frist zur Erledigung setzen. Dann kann der Vermieter un Ersatzvornahme gehen, die Arbeiten selbst in Auftrag geben und die Kosten im Rahmen der Nebenkostenabrechnung an die Mieter weiterbelasten. Da es sich hier allerdings um Gefahr in Verzug handelt (Glatteis, Personen könnten sich verletzen, etc.), kann der Vermieter die Frist entsprechend verkürzen, oder sogar direkt ein Unternehmen mit den Arbeiten beauftragen. Allerdings muss auch hier eine Abmahnung (dann eben im Nachhinein) oder zumindest eine Information an die Mieter erfolgen.

Am Jahresende einfach mal aus Spaß an der Freude 500 Euro für Winterdienst berechnen, ohne das irgendwin Mieter etwas von den Arbeiten weiß ist meiner Meinung nach totaler Quatsch. Du könntest nun entweder eine neue Abrechnung anfordern oder rechnest die Kosten einfach raus und zahlst den Rest (sofern dann immer noch eine Nachzahlung besteht). Natürlich mit Widerspruch gegen die Rechnung einlegen.

Schriftlichen Einspruch erheben. Außerdem würde ich die Rechnung der Firma überprüfen, ob diese überhaupt für dieses Haus ausgestellt ist und den Vertrag, wo das steht.
Wenn das nicht nützt die Mietervereinigung einschalten.

Das haben wir bereits gemacht und die Rechnung angefordert. Bei der Rechnung passt leider alles, Zeitraum und Betrag passen. Aber dennoch denke ich, dass er nicht einfach jemand Externes beauftragen kann, wenn wir laut Mietvertrag dafür verantwortlich sind.

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@partymary

Dann doch die Mietervereinigung einschalten oder beim Verein für Konsumentenschutz nachfragen, ob die eine Überprüfung für die Mieter übernimmt.

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Nicht nur die Rechnung prüfen, auch den Vertrag. Das per Einsichtnahme

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