Dürfen in einer aus einem Mehrparteienhaus und 2 Doppelhäusern bestehenden Wohnanlage die Heizkosten ohne Gewichtung gleich über die Wohnfläche verteilt werden?

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2 Antworten

Es ist bei Deiner Beschreibung davon auszugehen, dass streng nach den Paragraphen der Heizkostenverordnung alles einbezogen wurde, was mit einer Heizungsanlage beheizt wird und die Aufteilung korrekt erfolgte.

Somit ist es tatsächlich so, dass der Heizkostenanteil, der über die Wohnfläche verteilt wird, proportional für die kleinen und von anderen  Wohnungen eingerahmten Wohnungen viel höher ausfällt. Das ist aber durchaus so gewollt, denn sonst könnte man diese Form der Verteilung gleich ganz abschaffen.

Dein wesentlicher Vorteil aber ist, dass Du bei guter Wärmedämmung nach draussen, Deine Heizkörper kaum aufdrehen musst und somit kaum Verbrauchskosten entstehen. Da Du es aber trotzdem warm hast, muss Du dafür über Deiner Meinung nach zu hohe Grundkosten dafür bezahlen. Das hat schon alles seine Richtigkeit.

Hierbei wird nicht berücksichtigt, dass der Energiebedarf zum Beheizen der Doppelhäuser grundsätzlich höher ist als der des Mehrparteienhauses

Das ist schlicht Pech für die Mieter der Doppelhäuser.

Mieter mit Außenwohnungen im 10-Parteienhaus haben mit Sicherheit auch höhere Heizkosten.

weil ja, bezogen auf die Wohnfläche, deutlich mehr Außenwände vorhanden sind.

Wände, egal ob innen oder außen haben nichts mit der Wohnfläche zu tun.

bwhoch2 27.08.2015, 19:52

Hallo Anita, hier irrst du ausnahmsweise. Die Mieter der Doppelhäuser haben nicht Pech sondern Glück, was die Verteilung des Anteils nach Wohnfläche anbelangt. Sie zahlen nämlich deutlich weniger, als sie eigentlich zahlen müßten, meint die Fragestellerin und sie hat im Prinzip recht. Allerdings denkt sie nicht daran, dass dafür die separat gemessenen Verbrauchskosten umso höher sind.

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