Darf der Vermieter einem die Wohnung kündigen, wenn man sich entgegen dem Mietvertrag einen Hund zulegt?

17 Antworten

Unter Umständen ja.

Auch wenn ein generelles Haustierverbot unwirksam ist, die Haltung von Hunden oder Katzen, bedarf der Zustimmung des Vermieters.

Ihr solltet es also nicht drauf ankommen lassen oder gleich eine andere Wohnung suchen. Eine wo die Haltung eines Hundes möglich ist.

Ein generelles Haustierverbot im Mietvertrag ist unwirksam. Das bedeutet aber nicht, dass man sich nun problemlos einen Hund anschaffen kann. Hunde und Katzen bedürfen der Genehmigung des Vermieters. Also vor Anschaffung nachfragen. Eine Anschaffung kann der Vermeiter begründet verweigern. Schafft man sich trotzdem einen Hund an oder auch ohne nachzufragen, wird der Vermieter euch abmahnen und Abschaffung des Hundes verlangen. Kommt ihr dem nicht nach, kann er euch fristlos kündigen.

Steht da direkt, dass alle Haustiere verboten sind - also ohne Einschränkungen? Wenn dem so ist, kannst du die Klausel als nicht geschrieben ansehen - dann ist Tierhaltung erstmal nicht verboten.

Wenn du dir jetzt einen Hund anschaffst und dem Vermieter keinen Grund für ein nachträgliches Verbot lieferst, hat er keinen Grund für eine Kündigung und ohne Grund kann er nicht Kündigen.

Natürlich musst du genau daraf achten, dass der Hund keinen Grund zur Beanstandung liefert - Bellen, Schmutz hinterlassen, Leute bedrohen, .... - da gibts auch keine Ausrede von wegen Hunde sind halt so.

Wenn du dir jetzt einen Hund anschaffst und dem Vermieter keinen Grund für ein nachträgliches Verbot lieferst, hat er keinen Grund für eine Kündigung und ohne Grund kann er nicht Kündigen.

Falsch - s. m. Kommentar zu Wissensdurst84 :-)

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