Darf der Vermieter bei Mietrückstände sowas machen?

19 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Deine Vermieterin hat nicht das Recht, etwas zu pfänden und schon gar nicht ungefragt eure Wohnung zu betreten oder sich Zutritt zu verschaffen. Gaststätte? Erteil ihr Hausverbot, selbst das geht. Andrerseits solltet ihr mal reden miteinander, dass sie wütend ist, wenn ihr nicht bezahlt, kann ich gut verstehen. Was Du dagegen tun kannst? Zahlen... Zum Anwalt gehen, wenns sie Ärger macht, tatsächlich auch die Polizei rufen.

Deine Vermieterin kann einen Anwalt einschalten, der das Geld einfordert. Wenn es nicht gezahlt wird, kommt ein Mahnbescheid ect... ein riesiger rattenschwanz wird folgen. Bis hin zur Räumungsklage.

Ist das Eure hilfreichste Antwort, weil sie Euch am besten passt? Der Vermieter hat sehr wohl ein Pfandrecht an Euren Sachen. Seid froh, dass sie Euch nicht sofort vor die Tür gesetzt hat und die fristlose Kündigung ja wohl noch nicht ergangen ist!

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@Gruftelfe

Das ist wohl leider auch hier so, was besser gefällt kommt bei denen besser an, recht traurig sowas...

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@Seiphan

ihr habt komplexe wa... pfandrecht hat sie ABER nicht sie führt das aus sonders ein Anwalt also bitte... mein Gott wie seid ihr drauf?

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@PAOKi1987

Der Vermieter kann natürlich auch ohne Anwalt oder Gericht sein Vermieterpfandrecht geltend machen. Allerdings muss er dabei beachten, dass es auch unpfändbare Sachen gibt (insbesondere § 811 ZPO).

Er darf aber weder das Mietobjekt zum Zwecke der Ausübung des Pfandrechts betreten noch ist er befugt, sich im Wege der Selbsthilfe Besitz am Pfandobjekt zu verschaffen. Er kann die Herausgabe der Sachen von den Mietern verlangen und diese dann öffentlich versteigern. Geben die Mieter die Sachen nicht heraus, muss der Vermieter jetzt gerichtlich die Herausgabe einklagen oder durch einstweilige Verfügung. Erst wenn die Mieter die gepfändeten Sachen widerrechtlich wegschaffen, steht dem Vermieter ein sog. Selbsthilferecht zu. Er darf dazu auch ohne Gericht z. B. Türen versperren oder Schlösser auswechselen. Da die Ausübung des Selbsthilferechts aber von Gesetzes wegen als Ausnahme vorgesehen ist, darf der Vermieter erst dann entsprechende Maßnahmen ergreifen, wenn der Mieter konkret Anstalten getroffen hat, die eine Entfernung der Sachen unmittelbar bevorstehen lassen und die Entfernung noch andauert. Eine Ankündigung der Entfernung reicht nicht aus.

siehe z. B. auch http://www.leipzig.ihk.de/Portaldata/1/Resources/merkblaetter/02_rfp/MB-2-74-Vermieterpfandrecht.pdf

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Sie hat das Recht auf die Mietzahlung, sont kann sie euch kündigen. Pfänden kann nur ein Gerichtsvollzieher, aber nicht die Vermieterin.

Jetzt mal Butter bei die Fische! Natürlich gibt es das Vermieterpfandrecht. Tante Google fragen und schon kennt Ihr Euch aus. Zudem ist das im Mietvertrag inkludiert. Der Vermieter kann das OHNE Titel u. Gerichtsvollzieher anwenden und anschießend bei Gericht melden. Der Mieter kann seine Einrichtung jederzeit innerhalb einer Frist auslösen. Also Miete zahlen oder Ware. Ist doch ganz einfach. Zudem kann er eine Strafanzeige stellen wegen Einmietbetrug. Dazu müsste er aber nachweisen , dass Ihr nicht zahlungsfähig/willig seid. (wäre schwer, weil ja Ratenzahlung angeboten wurde) Wieso glauben denn Mieter gerne, dass VERmieter nur Pflichten und KEINE Rechte haben? Miete ist eine BRINGschuld und kein Geschenk an den VM! In einem Hotel müsst Ihr auch bezahlen, tut Ihr das nicht ist es eine Straftat und wird verfolgt. Genau so kann ein Vermieter sein Recht auf Bezahlung erwirken. Miete nicht zu zahlen ist Betrug und bei Mietrückständen > 3000,00 € SCHWERER Betrug. Also bitte: Zahlen und gut is et!

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