darf der vermieter bei einer selbstauskunft nach musikinstrumenten fragen?

7 Antworten

naja, der Vermieter kann aber im Vorfeld abchecken, was da auf ihn zukommt. Wenn du sagst, du hälst dein Spielen in Grenzen, ist es ja ok. Aber wenn sich andere nicht daran halten, ist es ja auch mit einem Aufwand verbunden, den wieder aus der Wohnung rauszukriegen.

also ich habe auch alles angegeben... aber hat der vermieter überhaupt das recht, mich als mieter zu "verweigern", nur weil ich zwei musikinstrumente besitze und diese noch nichtmal täglich benutze? wenn gesetzlich geregelt ist, dass in einem bestimmten rahmen hausmusik erlaubt ist? ich danke euch schonmal für eure antworten... ging ja schnell bis jetzt :)

Natürlich darf er dich ablehnen. Es ist seine Wohnung, sein Eigentum. Wenn er allerdings den Vertrag einmal mit dir abgeschlossen hat, darf er dir wegen eines Musikinstrumentes nicht kündigen.

Punkt.

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In solchen Fällen hast Du das Recht zur Lüge! Ist ähnlich, wie wenn man im Bewerbungsgespräch nach Kinderwunsch gefragt wird. Du darfst natürlich in einer Wohnung musizieren (allerdings nur die gängigen Hausmusikinstrumente wie Klavier, Flöte, Geige etc. k e i n Schlagzeug!) - und zwar jeden Tag bis zu vier Stunden zwischen 9 und 13 und 15 und 22 Uhr. Das kann Dir niemand verbieten. Problematisch wird es, wenn die Hausordnung etwas anderes vorsieht, und Du die mit dem Mietvertrag unterschreibst. Ansonsten soll ja Hausmusik gerade gefördert werden. Aber aus eigener Erfahrung ein persönlicher Tipp: versuch mit den Nachbarn eine "Übungslösung" zu finden, auch wenn Du im Recht bist - sonst bekommst Du ganz schnell Feinde...

bis zu vier stunden?? das ist aber ganz schön viel. vielen dank für den tipp, da werde ich beim vertragsabschluss genau auf die hausordnung achten. aber hausordnung hin oder her... wenn das musikmachen-dürfen in der wohnung gesetzlich geregelt ist, sind solche extra-hausordnungen mit stärkeren eingrenzungen nicht automatisch unwirksam?

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@diekleine82

Nein. Da Mietrecht zum Zivilrecht gehört - und da dürfen beide Parteien vereinbaren, was sie wollen, wenn es nicht gegen die guten Sitten verstößt. Du würdest die Hausordnung ja freiwillig und in vollem Bewusstsein der dortigen Regelung unterschreiben. Du musst das nicht, sondern könntest Dir eine andere Wohnung suchen. Deshalb müsstest Du Dich nach so einer Unterschrift auch an das halten, was Du unterschrieben hast.

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