Darf der Vater Kostgeld verlangen, wenn die Kinder länger als ein We bei ihm sind?

4 Antworten

Das Kostgeld als Druckmittel einzusetzen finde ich schäbig. Aber Dein Argument mit Miete und Co. kann ich nicht ganz nachvollziehen, da Du in der Zeit, in der die Kinder nicht da sind, auch weniger Verbrauch an Strom/Wasser etc. bzw. auch an Lebensmitteln hast. In der Zeit ist es aber so beim Vater. Von daher finde ich es gerechtfertig, daß der Vater es verlangen kann, aber wie gesagt, es als Druckmittel einzusetzen ist nicht ok. Hoffe, ihr findet eine Einigung. z.B. Du kaufst für die 1-2 Wochen ein, damit nimmst Du ihm den Wind aus den Segeln, denn damit ist die "Kost" ja abgedeckt, denn wenn Du die Kinder in den 2 Wochen bei Dir hättest, müßtest Du ja auch einkaufen gehen. Vielleicht klappt es ja ;-) Wünsche auf jeden Fall viel Glück.

Ich stehe vor demselben Problem, allerdings bin ich auf der Vaterseite.
Von den 1025 EUR Lohn, die ich bekomme, muss ich laut Berechnung des Anwalts 85 EUR an das Jugendamt zahlen. Klingt wenig, weil dabei der gesetzliche Selbstbehalt für Väter und meine Miete (360 EUR) einberechnet wurde.
Das Amt zahlt allerdings 330 EUR für beide Kinder an die Mutter aus. Die Differenz läuft bei mir als Schuld auf. Das sind pro Jahr 2.940 EUR und bis die Kinder 18 sind, werden es insgesamt etwa 32.000 EUR sein.
Meine Ex bekommt außer den 330 EUR Unterhalt natürlich auch das Kindergeld in Höhe von 308 EUR und 1200 EUR Verdienst (gesamt 1838 EUR). Sie benutzt das Geld auch, um das neue Haus, was sie nach der Trennung behalten hat, abzuzahlen (monatl. 600 EUR).
Sie wird also in etwa 15 Jahren, wenn die Kinder groß sind, mietfrei wohnen, während ich mir gerade so eine Ein-Zimmer-Wohnung zur Miete leisten kann. Auch ich muss in den 2 Wochen, die ich die Kinder in den Ferien bekomme, deren Lebenshaltungskosten tragen. Das betrifft nicht nur das Essen, sondern auch Fahrgelder, Eintrittsgelder (z.B. Schwimmbad 1 Erw. 2 Kinder = 35 EUR) und was Kinder sonst so brauchen, kleine Mitbringsel eingeschlossen.
Hinzu kommen eigene Fahrtkosten für 600 km, wenn ich die Kinder besuche. Benzinpreise sind ja bekannt.
So, nun hätte ich gern mal Eure Meinung dazu gewußt und ob Ihr sowas gerecht findet.

Meinem Sohn geht es ähnlich, er hat seinen Selbserhalt und weil er LKW Fahrer is tund die ganze Woche auswärts arbeitet,wird die volle Auslösung angerechnet und er muss jeden Monat 450 € bezahlen. Wenn er nicht auswärts arbeitet soll er das auch, aber ohne Auslösung hat er bei Lohnsteuerklasse 4 da die Scheidung noch läuft knapp 1200€ zur Verfügung. Wir wissen auch nicht wie das gerecht sein kann, als er sagte das er die Auslösung ja nicht jeden Monat hat, da hatte die Richterin taube OHren.Er hat die Auslösung immer zurück gelegt und den Kindern die Freizeitaktivitäten bezahlt auch einen Urlaub an der Ostsee, das hat nicht gereicht, auch wenn die KInder manchmal einen halben Monat nicht zu Hausebei ihrer Mutter waren, hat sie das Geld alleine für sich beansprucht. Die Richterin und ihr Anwalt haben sogar geschrieben, sie könnten Ihm Arbeitsgesuche bei MC Donalds vorlegen, das hat sein Arbeitgeber sowieso nicht erlaubt, weil er ja am Wochenende die gestzlichen Ruhepausen einhalten muss. Da hat ihr Rechtsanwalt von fingierten und illegalen Bescheinigungen geschrieben. sein rechtsanwalt hat nichts dagegen gesetzt, die Anwaltskanzlei vertritt zwar Familienrecht, aber dieser Anwalt nicht und er hat meinen Sonhn an keinen Kollegen in der Kanzlei weiter verwiesen. Wechseln und sich woanders Hilfe holen kann er auch nicht, weil er Gerichtskostenbeihilfe bekommen hat Toll, oder ?Er war 12 Jahre im Erziehungsurlaub und sie hat gearbeitet, er auf 400 € Basis. Sie kam tagelang nicht heim, weil sie einen Freund hatte und das Jugendamt hat gemeint, jede Mutter hätte eine 2. Chance verdient, er wollte die Kinder, das Jugendamt hat gemeint er soll handeln,da bei einem Kind schon eine Anzeige wegen Kndesmisshandlung von ihr vorlag, als es soweit war, haben sie ihr den Rücken gestärkt und ihr die 2. Chance gegeben unter der Auflage meinem Sohn über alles Bescheid zu geben, was in der Schule oder sonstwo läuft. Das macht sie auch nicht, er erfährt weder über Elternabende oder sonstwas Informationen. Er hat sich beim Jugendamt beschwert, nichts passiert, soweit zum Thema Jugendamt. Diese Woche wollter nach seiner Rückkehr den Kindern guten Tag sagen, sie ist verreist, keiner weiß wohin, ohne ihn Bescheid zu sagen und erreichen tut er sie auch nicht. Das Jugendamt macht gar nichts.....Kann einer sagen was er will und mancher hier schreiben was er mag, die Frauen haben mehr Rechte als die Männer und das finde ich traurig, er hat seinen Beruf zurück gesteckt, will alles für seine Kinder tun und Hilfe ???? fehl am Platz

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Sorry aber wenn ich diese ganzen antworten hier lese geht mir echt die Hutschnur hoch!!!!!!!!!!!!

Das das Jugandamt nicht helfen kann ist nicht richtig! Das Jugendamt ist immer für Eltern da die Konflikte auszutragen haben! Ich selbst bin auch getrennt /bald geschieden und habe mir in vielerlei Hinsichten rat geholt und sogar gemeinsame Gespräche dort geführt mit meinem Ex um Konflikte zu klären!

Lass dir einen Termin geben!

Das stimmt nicht, es kommt auf die Mitarbeiter an, die dort sitzen. Eine Freundin von mir kann ihrem Kind die Medikamente nicht verordnen lassen, weil der Vater nicht unterschreibt.Das Jugendamt macht nichts!!!!!!!!Nur die Mutter kontrollieren und die Kinder zu einem Vater schicken den sie nur als fremden Mann kennen. Bei uns ist es umgekehrt! Die Mutter glänzte durch tagelange Abwesenheit und der Vater hat die Kinder versorgt, hat seinen Beruf aufgegeben und 12 Jahre geringfügig gearbeitet und in den Erzihungsurlaub gegangen. Gegen sie lag eine Anzeige wegen Kindesmisshandlung vor, weil wenn sie mal da war und alleine mit den Kindern genervt war und dann "Ausrutscher " hatte, nachdem sie dem Kind erzählt hat das man sie ins Gefängnis steckt dafür, hat das Kind dann dicht gemacht beim Amt. Sie hat Schulden gemacht ohne Ende hat jetzt 700€ Lohnpfändung, daraufhin hat sich mein Sohn getrennt , weil das Jugendamt ständig auch bei uns Großeltern war und gesagt, die Kinder müssen von der Mutter weg und Ihr Sohn braucht psychische Hilfe. Wir haben im Haus eine Ferienwohnung die wir darauf wieder an unseren Sohn vermietet haben, das die Kinder versorgt sind wenn er auf Arbeit ist nach der Ganztags schule. Als wir alles fertig hatten, hat sie das gerichtliche Sorgerecht hinter seinem Rücken beantragt. alle Post verschwinden lassen die deshalb kam und das Jugendamt hat gemeint jede Mutter hätte eine 2. Chance verdient. Die Kinder waren erst nach wie vor fast manchmal den halben Monat bei Ihrem Vater und uns, Kindergeld und UNterhaltsgeld vom Amt hat sie behalten, die Richterin meint das wären extras und seine Sache wenn er die Kinder über das Besuchsrecht bei sich hat, wir mussten mit einspringen um etwas zu essen auf den Tisch zu stellen, wo wir auch nur Rentner sind, aber man kann die Kinder ja nicht hungern lassen und den Kühlschrank verschliesen.Ihr wurde die Auflage gemacht den Kontakt mit den Vater und den Großeltern zu halten ,weil das den Kindern ihr normales Umfeld war. Nichts mehr....diese Woche ist sie verreist, mein Sohn weiß weder wohin, noch wie lange, der kleine geht freitags nachmittags in eine Betreuung, wo unser Sohn weder weiß wo sie ist, noch wie sie heißt, noch eine Telefonnummer hat. Die lapidare Antwort vom Jugendamt ??? Er soll sich nicht aufregen, das Kind wäre gut untergebracht, aber wo weiß er immer noch nicht Diese Woche ist sie verreist, weil Schulferien sind, er weiß nicht wohin, wie lange und zu wem ?Er wollte Hallo sagen nach seiner LKW Tour und hat von den Nachbarn erfahren das sie verreist ist.Am MOntag will er auf dem Jugendamt anrufen und weiß doch schon vorher das sie ihm wieder nicht helfen werden.Seinen Urlaub konnte er nicht machen , weil er ihr dann den geforderten vom Gericht festgelegten Unterhalt nicht zahlen kann, denn dann hätte er für Miete , nebenkosten und Benzingeld im Monat 750 € ?.Er muss ihr monatlich 450 Euro bezahlen und geht manchen Monat wenn er seine Auslösung durch auswärts arbeiten nicht hat, unter seinem Mindesterhalt nach Hause.Er hört deshalb nicht auf zu arbeiten ,d as wäre kein Leben was er führen möchte, aber wundert es dann wenn die Männer lieber Hartz 4 machen als sich um ihre KInder zu kümmern? Er ist traurig und weil er die Kinder aus den ganzen Streitereien raus halten will, und sie die Kinder voll einbezieht, hat er manchmal traurige Tage und keiner kann ihm helfen, er war mehr vater als sie jemals Mutter. Von mir aus kann hier jemand das Jugendamt in Schutz nehmen wie es will, sie haben den Stempel jetzt von mir, den man in den Medien hört. Da wo sie gebraucht werden sind sie nicht und wo sie nicht mitzumengen brauchen da sind sie präsent...Denn mein Sohn mag er auch erwachsen sein ist trotzdem mein Kind und es tut mir weh, wenn er so an seinen Kindern hängt und sie immer uneerreichbarer für ihn werden, obwohl er alles tut und getan hat. Die Kinder leiden schrecklich unter der Situation, aber sie müssen mit ihrer Mutter zusammen leben, auch wenn es uns noch so weh tut, immer wieder Unruhe rein bringen das können die KInder ja auch nicht ewai ertragen, aber solche Gestze und so ein Jugendamt braucht kein Mensch, da war es mit der Schuld und Unschuldsfrage einfacher, da wären die Kinder zu ihrem Vater gekommen, wenn die Mutter tagelang beim Freund bleibt und nicht mal anruft um gute Nacht zu sagen...

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Frage zur Erziehung eines Kindes/ethische Frage??

Hallo Leute,

ich will euch zuallererst genauere Infos erklären: Ich habe einen entfernten Verwandten, welchen ich mit meiner Familie vor ein paar Jahren besucht habe. Er hat zwei Kinder (Junge und Mädchen) und der Vater ist strikt gegen jegliche Elektronik. Sie haben weder einen Fernseher zuhause noch Smartphones/Tablets/... außer einen wirklich alten Computer mit Röhrenmonitor mit einer wirklich alten Windows-Version. Vor seiner Familie und vor uns sprach er sich beim Mittagessen auch aus, dass er solche Geräte gar nicht mag und er erzählte es seinen Kindern auch sehr oft. Er selber ist Schreiner und braucht es auch gar nicht, über das was in der Welt passiert bekommt seine Familie nur über die Zeitung mit.

Jetzt will ich genauer auf meine Frage eingehen: Haltet ihr es für gerechtfertigt, dass ein Elternteil so sehr in die Entwicklung seiner Kinder eingreift? Auf dem ersten Blick erscheint es für mich schon gerechtfertigt, weil es seine Kinder sind. Aber auf dem zweiten Blick versperrt er seiner Familie auch viele Möglichkeiten. Wenn eines seiner Kinder einen anderen Beruf als er ausüben wollte, hätten sie wahrscheinlich ein Problem, da der deutliche Großteil der Berufe zumindest grundlegende Kenntnisse des Computers/technischer Geräte voraussetzt. Findet ihr, dass er seine Kinder aufgrund seiner Erziehung deswegen einschränkt? Und sollte ein Elternteil soviel Einfluss auf die Lebensweise seiner Familie haben? Sein (noch etwa 13-15 Jahre alter) Sohn hat mir nämlich auch beim Besuch gesagt, dass er langsam eine Ablehnung gegenüber Smartphones/anderen elektronischen Geräten entwickelt hat. Wenn der Sohn in der Schule wegen so etwas ausgegrenzt wird, ist es dann nicht auch verantwortungslos? Und wenn sie alle nur über die Informationsübermittlung einer bestimmten Zeitung Informationen bekommen, schränkt das ihre Sicht der Welt nicht indirekt ein, weil sie keinen Zugriff auf andere Quellen haben? Mich beschäftigt das Thema schon länger und neben diesen genannten Punkten gibt es natürlich noch VIEL mehr Auswirkungen, welche einen auf dem ersten Blick gar nicht einfallen. Was meint ihr zu der Sache?

Danke für jede Antwort. Jeder interessante Beitrag wird mit Pfeil hoch und einem "Danke" belohnt. Bitte bleibt bei Diskussionen sachlich und akzeptiert, dass nicht jeder eurer Meinung ist und eine andere Einstellung zur Welt hat. Eigene Geschichten können gerne als Beispiel geteilt werden. Vielen Dank fürs durchlesen.

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